Sie sind hier: Startseite > News/Aktuell
Mi, 28.12.2012
kicker Topspieler der 3. Liga
Michael Melka auf Platz 7
Das Sportmagazin "kicker" veröffentlicht für die Bundelisgen eine Bestenliste und für die 3. Liga gibt es als Trost immerhin die Statistik der "Topspieler der 3. Liga nach kicker Noten". Hier landet Rot-Weiss Oberhausen im Vergleich zu den anderen Mannschaften mit einem Mannschafts-Notenschnitt von 3,43 auf den viertletzten Platz, doch Michael Melka konnte in seinen 16 absolvierten Spielen einen überdurchschnittlichen Notenschnitt von 2,66 herausspielen, so dass er von allen, in den ersten 21 Spielen, 239 eingesetzten Spielern (von insgesamt ca. 458 angemeldeten Spielern) der 3. Liga Saison 2011/12 einen beachtlichen 7 Platz einnehmen darf.
Hier geht es zu der kompletten Liste aller benoteten Spieler der 3. Liga!
Mi, 28.12.2012
Michael Melka in der "Topelf der Hindrunde 2011/12"
Der Reviersport hat zum Abschluss der Hinrunde 2011/12 eine "Top 11" veröffentlicht und Michael Melka konnte trotz der Verletzung am Ende der Hinrunde hier überzeugen und wurde in die "Elf der Hinrunde" der Reviersport Redaktion gewählt.
Die komplette "Elf der Hinrunde" ist hier in einer Bildeserie nachzulesen!
Mi, 16.11.2011
kicker-online am 16.11.2011
Oberhausen: Kunert verletzt, Reichert trainiert
Basler muss auf Melka verzichten
Das Verletzungspech bleibt Rot-Weiß Oberhausen treu. Nach Mittelfeldspieler Timo Kunert wird nun auch Torwart Michael Melka den abstiegsgefährdeten "Kleeblättern" fehlen. Dafür hat sich Defensiv-Allrounder Benjamin Reichert nach seiner Blessur zurückgemeldet. Auch bei Felicio Brown Forbes geht es aufwärts.
Der neue RWO-Trainer Mario Basler muss im Heimspiel am Samstag gegen Wehen Wiesbaden auf seinen Stammtorwart Michael Melka verzichten. Ein im Training erlittener Muskelfaserriss in der Wade setzt den Schlussmann außer Gefecht. Niklas Hartmann wird somit sein Punktspiel-Premiere im Tor feiern. "Das ist für uns ein schwerer Schlag, aber wir haben vollstes Vertrauen zu Niklas", sagte Basler am Mittwoch.
Auch das Testspiel gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach (1:4) war zuvor nicht ohne Folgen geblieben. Beim Duell am Niederrhein zog sich Kunert einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Das hatte der Klub am Dienstag mitgeteilt. Der 24-Jährige, der vor der Saison von West-Regionalligist Sportfreunde Lotte zum Drittligisten wechselte und neun Partien für RWO bestritt, fehlt Basler zumindest in den Spielen gegen Wehen Wiesbaden und beim Tabellenzweiten SSV Jahn Regensburg (Samstag, 26.11., 14 Uhr).
Während Basler da nicht mit Kunert planen kann, so hat der RWO-Coach sicherlich Reichert auf der Liste. Der 28-jährige Defensivspieler, bislang 14 Einsätze, steigt nach seinen Knieproblemen in dieser Woche wieder ins Training ein. Gut für RWO, denn Abwehr-Stabilisator Felix Schiller - 15 Spiele, kicker-Notendurchschnitt 3,07 - laboriert an einem Muskelbündelriss im Oberschenkel und steht in nächster Zeit nicht zur Verfügung.
Auch bei Brown Forbes geht es aufwärts. Der 20-jährige Mittelfeldspieler soll nach überstandenem Bänderriss zur Wochenmitte das Lauftraining aufnehmen.
Quelle: www.kicker.de
Mi, 16.11.2011
Trainingsverletzung! Michael Melka fällt bis Weihnachten aus!
Michael Melka hat sich gestern beim Training einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und wird auf jeden Fall bis Weihnachten ausfallen und damit die letzten fünf Pflichtspiele mit Rot-Weiss Oberhausen in der Meisterschaft verpassen. Für Genesungswünsche steht selbstverständlich das Gästebuch bereit.
Hier geht es zum Gästebuch!
Mo, 14.11.2011
Testspiel: RWO - Bor. M'gladbach 1:4 (1:1)
Lange auf Augenhöhe gegen Bundesligist
Eine gerade im ersten Durchgang starke Leistung zeigte der SC Rot-Weiß Oberhausen im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Dennoch gewann der Tabellenvierte der Bundesliga am Ende mit 4:1 (1:1).
Nach dem Blitzstart der Borussia mit dem 1:0 durch Raul Bobadilla (2.) zeigten die "Kleeblätter" eine tolle Reaktion und begegnetem dem mit seinen Stars Bobadilla, Daems, Brouwers, Marx, Wendt und Stranzl angetretenen Bundesligisten auf Augenhöhe.
Die Belohnung: nach starker Einzelaktion von Timo Kunert wurde der Rot-Weiße von Stranzl im Strafraum gelegt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Mike Terranova zum 1:1-Ausgleich (27.). Kunert schied kurze Zeit später mit leichten muskulären Problemen aus. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", so RWO-Trainer Mario Basler.
Nach der Pause nutzten die Gladbacher, bei denen nun Mike Hanke stürmte, eine Standardsituation (55.) und zwei individuelle Fehler in der Rot-Weiß-Defensive (60./87.), um den 4:1-Endstand herzustellen. RWO nutzte auf der anderen Seite zwei große Chancen nicht, um das zwischenzeitliche 2:3 zu erzielen.
RW Oberhausen: Melka - Borutzki, Pappas, Willers, Gataric - Klinger, Gyasi - Kunert, Göcer - Terranova, Ellmann
Borussia Mönchengladbach: Heimeroth - Daems, Brouwers, Bobadilla, Marx, Wendt, Leckie, Otsu, Korb, Dams, Stranzl
Tore: 0:1 Bobadilla (2.), 1:1 Terranova (FE, 26.), 1:2 Brouwers (55.), 1:3 Bobadilla (60.), 1:4 Neustädter (88.)
Zuschauer: 1408
Auswechselungen: Abel für Kunert (30.), Hartmann für Melka (46.), Hasanbegovic für Gyasi (63.), Schliesing für Göcer (63.), Scheelen für Klinger (68.), Kim für Terranova (68.) / Hanke für Stranzl (46.), Neustädter für Daems (46.), Bieler für Leckie (61.)
Gelbe Karten: Borutzki (84.) / Wendt (87.)
Schiedsrichter: Martin Thomsen (Kleve)
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 07.11.2011
Baslers Rot-Weiße bleiben im Tabellenkeller angekommen
Befreiungsschlag für die Arminia
Im Kellerduell der dritten Liga hatte die heimische Arminia aus Bielefeld in einem anfangs zerfahrenen Spiel das bessere Ende für sich. Ein Doppelschlag kurz vor und kurz nach der Pause bereitete den Boden für den dritten Sieg der Bielefelder im vierten Spiel unter Stefan Krämer. Mario Basler bleibt mit RWO nach dieser Niederlage endgültig im tiefen Tabellenkeller hängen.
Nach dem 1:1 beim Chemnitzer FC in der Vorwoche änderte Arminia-Coach Stefan Krämer seine Startelf auf einer Position: Für Hille kam Krük im Mittelfeld zum Einsatz. Große Personalsorgen plagten auf der Gegenseite Mario Basler bei seinem zweiten Einsatz auf der Bank von Rot-Weiß. Pappas und Razic fehlten wegen Rot-Sperre, dazu fielen noch Bahcecioglu und Hasanbegovic verletzt aus. Im Vergleich zum 1:1 gegen Darmstadt am vergangenen Spieltag gab es vier Wechsel in der Startelf: Gyasi kam für Razic zum Einsatz und Kullmann ersetzte Reichert. Zudem begannen Corvers und Borutzki für Schiller und Brown-Forbes.
Das Spiel begann zerfahren mit vielen unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten. Nach zehn Minuten kamen die Arminen als erstes Team richtig in Schwung und hatten durch einen Rzatkowski-Freistoß (11.) eine erste Chance. Melka im Oberhausener Tor ließ sich jedoch nicht so schnell bezwingen. In der 18. Spielminute waren auch die Gäste mit ihrer ersten guten Möglichkeit an der Reihe, doch Gyasi jagte den Ball aus guter Position über das Tor.
In der Folgezeit stellten beide Teams unter Beweis, warum sie am Ende der Drittliga-Tabelle stehen. Kaum ein Zuspiel in die Spitze fand einen Abnehmer. Die jeweiligen Abwehrreihen hatten leichtes Spiel gegen uninspiriert vorgetragene Angriffe des Gegners. Darüber konnte auch ein Volley-Schuss von Rzatkowski, der knapp vorbei ging, nicht hinwegtäuschen (30.).
Kurz vor der Pause gelang den Arminen durch einen sehenswerten Treffer von Rahn die Führung. Riemer hatte eine Ecke auf den Kopf des Mittelfeldspielers verlängert und dieser köpfte aus gut fünf Metern unhaltbar zur Pausenführung ein (42.). Nach Wiederbeginn dauerte es nur wenige Minuten, ehe die Hausherren für klare Verhältnisse sorgten. Gegen verunsichert wirkende Basler-Schützlinge gelang Klos in der 51. Minute der vorentscheidende Treffer zum 2:0. Danach hatte die Elf von Trainer Krämer das Spiel gegen konsterniert wirkende Oberhausener unter Kontrolle. Von den Gästen kam nicht mehr viel und Riemer konnte in der 75. Minute zum 3:0 erhöhen. Erst nach diesem Treffer versuchte RWO noch einmal in der Vorwärtsbewegung etwas zu reißen. Das war jedoch viel zu spät. Zudem wurden die wenigen, sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur sicheren Beute von Ortega im Arminia-Tor.
Arminia Bielefeld tritt während der Länderspielpause am kommenden Wochenende zum Nachholspiel am Samstag 12.11. (15 Uhr) in Münster an und spielt am 17. Spieltag in Jena (19.11. - 14:00 Uhr). Oberhausens nächste Partie findet am Samstag, 19.11. um 14:00 Uhr gegen den SV Wehen-Wiesbaden statt.
Quelle: www.kicker.de
Mi, 02.11.2011
RWO - Darmstadt 1:1
Baslers Einstand glückt in den letzten Minuten
Sein Debüt auf der Oberhausener Bank hatte sich Mario Basler zunächst sicher anders vorgestellt: Nach einer gemächlichen Anfangsphase steigerten sich die Gäste aus Darmstadt zusehends. Kurz vor der Pause gelang den "Lilien" der Führungstreffer durch Baier und zu allem Überfluss kassierte Razic in der Nachspielzeit die Rote Karte. Zu zehnt tat sich der Zweitliga-Absteiger im zweiten Durchgang lange schwer, erst in der 88. Minute gelang der Ausgleich.
Gleich in der ersten Partie, die Mario Basler an der Seitenlinie im Stadion Niederrhein betreute, sah sich der neue Coach zu zwei Wechsel gezwungen. Pappas fehlte wegen seiner Roten Karte, die er beim 0:0 in Aalen kassierte, Gyasi hatte seine fünfte Gelbe gesehen. Razic und Reichert rückten dafür in die Startelf. Außerdem kam Torunarigha in die Mannschaft, Abel musste dafür auf der Bank Platz nehmen.
"Lilien"-Trainer Kosta Runjaic tauschte nur einmal im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Chemnitz. Nach seiner Rotsperre durfte Steegmann wieder stürmen. Ihm musste Rudolf Hübner weichen.
Im Kellerduell der 3. Liga ging es zu Beginn bedächtig zu. Beide Teams versuchten, keinen Fehler zu machen, schließlich galt es, gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf keine Zähler zu verschenken. Die Rot-Weißen erwischten zwar den besseren Start, doch Zimmermann verhinderte stets den Rückstand.
In der 34. Minute dann der erste Schock: Heil bekam im Strafraum den Ball. Sein erster Schuss wurde von Willers abgeblockt, der Nachschuss landete am Außenpfosten. Diese Möglichkeit wirkte wie ein Weckruf für die "Lilien", die kurz vor der Pause immer besser wurden.
Folgerichtig der Führungstreffer in der 45. Minute: Nach einem Freistoß von Wölk, der in der Mauer hängen blieb, schnappte sich Baier die Kugel. Sein Schuss wurde sogar noch leicht von Razic abgefälscht, Melka war chancenlos. Doppelt hart traf es Oberhausen eine Zeigerumdrehung später, da Razic wegen einer Tätlichkeit Rot sah.
Im zweiten Durchgang erwischten die Darmstädter den besseren Start. Wölk trat einen Standard von der Strafraumgrenze, nur die Latte rettete für die Rot-Weißen (52.). Gut zehn Minuten später fast der Ausgleich durch Torunarigha, der per Kopf aber den Kasten verfehlte (64.). In der Schlussphase wurde es noch einmal brenzlig: Nach einem Eckball klärten die Gäste zu kurz und aus dem Hintergrund nagelte Willers den Ball ins Netz - Ausgleich! Im Anschluss passierte nichts mehr, glücklich sicherten sich die Rot-Weißen beim Basler-Debüt einen Punkt.
Am Samstag (13.30 Uhr) tritt Oberhausen in Bielefeld an, bereits einen Tag zuvor (19 Uhr) empfängt Darmstadt Jena.
Quelle: www.kicker.de
So, 23.10.2011
VfR Aalen - RWO 0:0
Sauter vergibt Aalener Siegchancen
Der VfR Aalen und Rot-Weiß Oberhausen trennten sich auf der Ostalb mit 0:0. Die Hausherren verpassten es durch das Unentschieden in der Tabelle weiter nach oben zu rücken. RWO bleibt durch das sechste sieglose Spiel und das vierte Remis in Serie in der Abstiegszone kleben.
VfR-Trainer Ralph Hasenhüttl nahm nach dem 1:0-Erfolg in Chemnitz eine Änderung an seiner Startformation vor: Valentini ersetzte Schulz (Gehirnerschütterung). RWO-Interimscoach Peter Kunkel veränderte seine Anfangself im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Osnabrück auf vier Positionen: Scheelen, Abel, Brown Forbes sowie Gataric kamen statt Klinger (grippaler Infekt), Reichert (Gelbsperre), Steuke und Kullmann zum Zug.
In einer von beiden Mannschaften abwartend geführten Anfangsphase mangelte es den Kontrahenten in ihren Offensivaktionen zunächst an Präzision. So dauerte es in einem an Höhepunkten armen ersten Durchgang bis zur 20. Minute, bis Aalens Kapitän Leandro das erste Ausrufezeichen setzte: Bei seinem Freistoß in unmittelbarer Nähe zur Strafraumgrenze zeigte sich RWO-Schlussmann Melka jedoch auf dem Posten.
Zwölf Minuten später hatte Sauter die große Chance, die Hausherren in Führung zu bringen: In Szene gesetzt von Leandro scheiterte die Leihgabe des 1. FC Nürnberg aus kurzer Distanz an Melka. Die Oberhausener zeigten sich zwar ebenfalls in der Offensive. Da Gyasis Schuss nach dessen Soloaktion aber über den Balken rauschte, hatte das 0:0 bis zur Pause Bestand.
Nach Wiederanpfiff wurde die Partie auf der Ostalb etwas flotter. Gatarics Direktabnahme verfehlte ebenso ihr Ziel, wie auf der anderen Seite ein Schuss von Valentini. Auch nach rund einer Stunde verbuchten die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten: Melka parierte einen Schuss von Lechleiter. Kister köpfte nach der anschließenden Ecke vorbei (62.).
Die Aalener Offensivbemühungen sollten sich in der Schlussphase noch verstärken. Pappas zog gegen Lechleiter die Notbremse und bekam von Referee Thomas Stein den Roten Karton vorgehalten (73.). Der VfR kreierte nun weitere Chancen, jedoch ohne Erfolg: Einem Bergheim-Treffer versagte Stein aufgrund dessen Abseitsstellung die Anerkennung (80.), Sauter jagte in der Schlussminute der regulären Spielzeit die Kugel per Drop-Kick über den Balken.
Der VfR Aalen tritt am kommenden Samstag im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld an. RWO genießt zeitgleich gegen Darmstadt Heimrecht.
Quelle: www.kicker.de
Mo, 17.10.2011
Osnabrück nur mit Remis am Niederrhein
Melka rettet den Kleeblättern den Punkt
Im Duell der Zweitliga-Absteiger trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und der VfL Osnabrück mit einem 1:1. Die Gäste spielten insgesamt eine bessere Partie, konnten aber zahlreiche Chancen nicht verwerten, was vor allem am Keeper der Kleeblätter, Michael Melka, lag.
Da noch immer kein Nachfolger für den entlassenen Theo Schneider gefunden ist, saß U23-Coach Peter Kunkel auf der Trainerbank. Nach dem 1:1-Unentschieden in Stuttgart setzte Kinkel diesmal auf Pappas, Steuke und Kullmann statt Gataric, Brown Forbes und Ellmann in der Anfangsformation.
Uwe Fuchs, Trainer der Osnabrücker Mannschaft, ließ nach dem 1:0-Sieg gegen Chemnitz Neppe und Glockner anstelle von Riedel und Gardawski von Beginn an auf dem Rasen stehen.
Die Partie begann mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Der erste Torschuss ging auf das Konto der Gäste: RWO-Keeper Melka klärte den Distanzschuss von Fischer in der 2. Minute aber sicher zu Ecke. In diesem Stil ging es die erste halbe Stunde weiter: Osnabrück war die bessere Mannschaft, arbeitete sich zahlreiche Chancen heraus, scheiterte aber am Ende stets an Melka.
In der 21. Minute fiel das erste Tor, allerdings auf der Seite der Gastgeber: Nach einer Flanke von Kunert von rechts war Kullmann vor Gästekeeper Riemann zur Stelle und köpfte sicher ein.
Die Lila-Weißen ließen sich von dem Gegentreffer nicht entmutigen. Im Gegenteil: Das Tor brachte ordentlich Feuer in die Partie. Und so folgte schon wenige Minuten später der Ausgleich: Nach einer Flanke von Salger machte sich Beermann lang und köpfte aus kurzer Distanz an Melka vorbei (25.).
Da Kunerts Schuss direkt in den Armen von Riemann landete (45.), blieb es zur Pause beim 0:0.
Die zweite Halbzeit knüpfte zunächst nahtlos an die erste an. Die Gäste aus Niedersachsen hatten zunächst die besseren Chancen, machten allerdings nur wenig daraus. Wie beispielsweise in Minute 49., als Gardawski einen guten Pass von Wegkamp verstolperte(49.)
In der Folge wachten die Gäste wieder etwas auf und steigerten das Tempo. Mehrere gute Spielzüge blieben jedoch ohne Torerfolg - bis die Osnabrücker innerhalb weniger Minuten zu zwei Großchancen kamen. Mit einem schwierig zu haltenden Aufsetzer von der linken Seite scheiterte Glockner zunächst Melka (80.). Anschließend setzte er das Leder an die Querlatte (87.). So blieb es letztlich bei einem Remis im Duell der Zweitliga-Absteiger.
Oberhausen muss am Samstag (14.00 Uhr) in Aalen ran. Osnabrück empfängt ebenfalls am Samstag (14.00 Uhr) Carl Zeiss Jena.
Quelle: www.kicker.de
Mo, 29.08.2011
Chemnitz - RWO 1:0
Oberhausener Minimalisten gehen leer aus
Rot-Weiß Oberhausens erster Sieg in der 3. Liga in sollte eine Initialzündung werden. Die neue Zuversicht hielt aber schon der Belastungsprobe beim Chemnitzer FC nicht stand. Das Glück lässt die Kleeblätter derzeit hängen. Bei fragwürdigen äußeren Bedingungen lieferten sich beide Mannschaften einen Abnutzungskampf auf schwachem Niveau. Tobias Willers gab später offenherzig zu Protokoll, dass der Matchplan der Gäste bereits darauf ausgerichtet war, mit einem Tor Zählbares bei den Sachsen abholen zu können. Es hätte tatsächlich gereicht. Doch das Tor des Tages steuerte ein Chemnitzer bei: Der eingewechselte Selim Aydemir machte mit einer feinen Einzelaktion (78.) zum 1:0 den Unterschied zwischen zwei schwachen Mannschaften.
RWO-Coach Theo Schneider legte wohl auch deshalb sein Gesicht in sorgenvolle Falten und konstatierte mit bitterer Miene: „Ich bin maßlos enttäuscht, weil diese Niederlage absolut überflüssig war.“ Die Pleite allein mit unglücklichen Umständen zu erklären, wäre aber zu einfach. Zahlreiche Unzulänglichkeiten in der Offensive und wenige, aber entscheidende Wackler in der Defensive brachten die Oberhausener um den Lohn einer über weite Strecken zumindest disziplinierten Leistung.
Sinnbildlich dafür war Jannis Schliesing, der schon im ersten Durchgang eine große Kopfballchance verpasste und in der 91. Minute erneut die Riesenmöglichkeit hatte, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen, aber erneut das Tor verfehlte. Dass Dimi Pappas ausgerechnet vor der Szene zum 0:1 ausrutschte und damit die ordentliche Defensivleistung Makulatur werden ließ, passte ins Bild.
Gleichwohl gilt es anzuerkennen, dass die Chemnitzer – ganz besonders zu Beginn der zweiten Hälfte – einfach mehr in diese Partie investierten. Der letzte Wille, Biss, vielleicht auch der unbedingte Glaube an die Qualität ging den Gästen ab und machte den Unterschied. Probleme, die RWO zumindest fürs Erste ein Kellerdasein in Liga drei bescheren. Da half es auch nichts, dass Schneider seiner Truppe einen einwandfreien Charakter attestierte. „Man muss der Mannschaft ihre tolle Moral hoch anrechnen. Schade, dass sie sich dafür nicht belohnt hat.“ Für eine ordentliche B-Note sieht das Regelwerk aber nun mal keine Punkte vor.
Quelle: www.reviersport.de
Mo, 22.08.2011
RWO: Der erste Sieg / RWO - Unterhaching 1:0
Kullmann sorgt für die Befreiung
Es war ein Pfiff, der einer Erlösung gleichkam. Als Schiedsrichter Dr. Manuel Kunzmann am Samstag zum letzten Mal in seine Pfeife blies, war es vollbracht: Rot-Weiß Oberhausen hatte sich durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen die SpVgg. Unterhaching den ersten Saisonsieg gesichert und damit wieder Anschluss im unteren Tabellendrittel gefunden.
Trainer Theo Schneider reagierte auf die Offensivschwäche in den vorangegangenen Partien und stellte seine System auf ein 4-4-2 um, in dem Christopher Kullmann und Marvin Ellmann das Angriffsduo bildeten. Routinier Mike Terranova, dem mit seinen 34 Jahren am Ende der Englischen Wochen „die Spritzigkeit ein bisschen fehlte“ (Schneider) blieb zunächst draußen. Auf der rechten Seiten, über die RWO in Offenbach mit dem eher defensiven Nedim Hasanbegovic kaum Druck entwickelte, bekam Jannis Schliesing den Vorzug. Auf links verdrängte Felicio Brown Forbes wieder Fatih Duran.
Was auf dem Papier mehr Schwung versprach, brachte selbigen dann auch prompt. Oberhausen reagierte nicht nur, sondern versuchte selbst das Spiel zu machen. Besonders Brown Forbes machte auf seiner Seite viel Dampf.
Die erste gute Gelegenheit hatten allerdings die Gäste, als sich Florian Niederlechner an der Grundlinie gegen Tobias Willers durchsetzte, Sturmpartner Mijo Tunjic die Hereingabe aber knapp verpasste (7.). So blieb Gästetrainer Heiko Herrlich hinterher nur die Rolle des „Hätte-Sagers“, die zuletzt so oft Schneider einnehmen musste. „Wir sind schwer in die Partie gekommen, aber hätten wir in der Anfangsphase unsere Chance genutzt, wäre die Partie sicherlich anders gelaufen. In der zweiten Halbzeit hat Oberhausen sehr gut verteidigt und wir sind nicht mehr vor das Tor gekommen“, analysierte der Ex-Coach des VfL Bochum.
Für den sehnsüchtig erhofften Brustlöser, der letztlich das Tor des Tages sein sollte, sorgte der sehr agile Christopher Kullmann. Nach einem Steilpass von Jeff Gyasi bekam die Hintermannschaft der Oberbayern den Ball nicht weg, Kullmann erkannte die Situation gedankenschnell und spitzelte das Leder zum 1:0 ins Tor (10.).
Die befreiende Wirkung dieses Treffers war in der Folge spürbar. Die „Kleeblätter“ wirkten deutlich selbstsicherer und warteten mit einigen gelungenen Kombinationen auf. „Es war ganz wichtig, dass wir endlich einmal früh in Führung gegangen sind“, wusste Schneider. „Die Mannschaft hat sehr konzentriert gespielt und keine Nerven gezeigt. In der zweiten Halbzeit war es vor allem kämpferisch eine unheimlich starke Leistung.“
Dass auf Schneider und sein Team noch eine Menge Arbeit wartet, wurde trotzdem deutlich. Bei den sich bietenden Konterchancen, die mitunter geradzu fahrlässig ausgelassen wurden, war RWO die Unerfahrenheit anzumerken. „Mit mehr Kaltschnäuzigkeit wäre das Spiel früher entschieden gewesen“, bilanzierte Schneider, der aber erneut für Verständnis für sein Team warb. „Jannis Schliesing, Jeff Gyasi, Marvin Ellmann - das sind alles Spieler, die aus der Verbandsliga kommen.“
In der Defensive wirkten die „Kleeblätter“ zwar nicht immer restlos sicher, zogen den Gästen durch eine bissige Zweikampfführung aber den Zahn. „Die Abwehr stand wirklich gut und hat kaum etwas zugelassen“, fand auch Ellmann.
Unterm Strich bleibt ein aufgrund der sehr engagierten und kämpferisch einwandfreien Vorstellung verdienter erster Saisonsieg, der Team und Trainer eine etwas ruhigere Woche verschafft. Bei aller Erlösung und Erleichterung war es aber nur der erste Schritt auf einem noch sehr langen Entwicklungs-Weg, den diese Mannschaft gehen muss.
RWO: Melka – Gataric, Schiller, Willers, Razic – Schliesing (72. Pappas), Reichert, Gyasi, Brown Forbes (84. Hasanbegovic) – Kullmann, Ellmann (69. Terranova).
Unterhaching: Riederer – Schwabl, Winkler (78. Kanca), Ziegler, Stegmayer – Avdic (78. Amrhein), Thiel, Sternisko, Bigalke (87. Hasenbeck) – Niederlechner, Tunjic.
Schiedsrichter: Dr. Manuel Kunzmann (Bad Hersfeld).
Tor: 1:0 Kullmann (11.).
Zuschauer: 2.652.
Quelle: www.reviersport.de
Mo, 15.08.2011
4. Spieltag RWO - 1. FC Heidenheim 0:3 (0:2)
Dunkle Wolken über RWO
Dunkle Wolken über dem Stadion Niederrhein! Nicht nur der Wetterbericht hat in diesen Tagen schlechte Nachrichten parat für Oberhausen.
Auch der SC Rot-Weiß konnte am 4.Spieltag der 3.Liga für keinen Sonnenstreif am Horizont sorgen. Vielmehr boten die „Kleeblätter“ bei der 0:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den 1.FC Heidenheim eine ernüchternde Vorstellung und finden sich weiterhin sieglos auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.
Zum Auftak der nächsten „englischen Woche“ hatten die Rot-Weißen kaum etwas den starken Gästen, die eindrucksvoll bewiesen, warum sie Werder Bremen aus dem DFB-Pokal geschmissen hatten, entgegenzusetzen.
Überfallartig und blitzschnell waren die Heidenheimer über die „Kleeblätter“ hergefallen und hatten die Schwächen im RWO-Spiel gnadenlos aufgedeckt.
Nach einem weiten Befreiungsschlag der Baden-Württemberger waren sich RWO-Torwart Michael Melka und Verteidiger Benjamin Reichert an der Strafraumgrenze nicht einig. FCH-Stürmer Alexander Spann als der lachender Dritte spitzelte den Ball zum 1:0 (11.) ins Tor. „Ganz klar, mein Fehler, das nehme ich auf meine Kappe“, gab Melka zu.
Wenige Minuten zuvor hatte der Rot-Weiß-Schlussmann mit einem weiten Abschlag die große Führungschance vorbereitet. Doch Christopher Kullmann, der sich von den FCH-Verteidigern abgesetzt hatte, jagte die Kugel aus zehn Metern weit über das Gehäuse. Wieder mal die Chance verpasst, um selbst das erste Tor zu schießen…
Stattdessen bestraften die Heidenheimer die nächste Nachlässigkeit der Oberhausener. Erneut ein langer Ball in den Rücken der RWO-Defensive. Und Spann ließ Melka diesmal keine Chance. 0:2 (15.). 60 Sekunden zuvor hatte Mike Terranova nach einer Kopfball-Vorlage von Kullmann den Heidenheimer Keeper Frank Lehmann zu einer Glanzparade gezwungen (14.).
Auch wenn es nach Chancen 2:2 stand, die Dominanz der spielstarken Gäste war entsprechend dem Ergebnis. Gerade im Mittelfeld war RWO den Heidenheimern unterlegen, wirkte ungeordnet und fahrig.
Die „Kleeblätter“ konnten die Kreise der Gäste nicht stören, kamen ständig den berühmten Schritt zu spät und verloren den Großteil der Zweikämpfe. Hinzu kam eine hohe Fehlpassquote. Trainer Theo Schneider reagierte nach 25 Minuten und brachte für Yohannes Bahcecioglu Jeff Gyasi.
Es war bezeichnend für RWO an diesem Tag, dass Gyasi, in der letzten Saison noch mit der eigenen U23 in der sechsklassigen Niederrheinliga am Ball, der beste Oberhausener war. Als Zerstörer und Ballverteiler sorgte Gyasi vor allem in der zweiten Halbzeit für mehr Ordnung und Kompaktheit.
Bis dahin hätten die Heidenheimer allerdings schon deutlich höher führen können. Melka rettete gegen Christian Essig (19.) und Sandro Sirigu (37.), außerdem vergab FCH-Torjäger Marc Schnatterer eine weitere Möglichkeit (33.).
Nach dem Seitentausch war RWO das Bemühen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, zwar nicht abzusprechen, aber die „Kleeblätter“ brachten den FCH nicht ernsthaft in Gefahr. Heidenheim überzeugte mit einer zweikampfstarken und kompakten Defensive und schnellem Konterspiel.
Glück für RWO, dass Schiedsricher Malte Diettrich ein klares Foulspiel von Felix Schiller an Marc Schnatterer im Strafraum falsch bewertete und keinen Elfmeter pfiff (60.). Der dritte Heidenheimer Treffer fiel trotzdem: Schnatterer düpierte die Rot-Weiß-Abwehr und erzielte das 3:0 (70.).
RWO: Melka – Pappas, Schiller, Reichert, Gataric – Bahcecioglu (25. Gyasi), Hasanbegovic (69. Razic) – Kunert, Terranova, Brown Forbes (74. Ellmann) – Kullmann.
Heidenheim: Lehmann – Sirigu, Göhlert, Tausenpfund, Feistle – Weil, Sauter (66. Krebs), Essig (70.Schilk), Schnatterer – Heidenfelder (81. Jabiri), Spann.
Tore: 0:1, 0:2 Spann (11./15.), 0:3 Schnatterer (70.). – Schiedsrichter: Dittrich (Bremen). – Zuschauer: 3.154. – Gelbe Karten: Hasanbegovic, Gyasi, Pappas, Terranova.
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 08.08.2011
Münster - RWO 1:0
RWO setzt sich wieder im Keller fest
Das Unterfangen ging in die Hose und damit schrieben die Preußen quasi Geschichte am Tag der gerissenen Serien. Denn für Münster war es der erste Heimsieg über RWO in einem Pflichtspiel seit 1975, gleichzeitig war es auch der erste Erfolg für SCP-Keeper Daniel Masuch gegen den alten Verein.
In der ersten Hälfte war es ein hektisches und unansehnliches Match, in dem beide Teams früh wechseln mussten. Erst säbelte Mario Klinger SCP-Kapitän Stefan Kühne um, der daraufhin verletzt ausschied. Wenige Minuten später musste Klinger mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld. Auf dem Spielfeld regierten in den ersten 45 Minuten die ständigen Diskussionen und Reklamationen. Allen voran Sercan Güvenisik suchte im Minutentakt den Draht zu Schiri Felix Zwayer. Vor allem in Minute 41, als er einen Elfmeter für die Preußen haben wollte, die Pfeife aber stumm blieb. Es war die erste echte Möglichkeit der Hausherren, die zuvor nur durch einen Freistoß von Massimo Ornatelli gefährlich wurden. Und RWO? Die begannen forsch, kamen durch Mike Terranova mal wieder zu einer großen Chance, doch „Terra“ scheiterte im direkten Duell gegen den ehemaligen Oberhausener Keeper Daniel Masuch.
Es blieb die einzige Möglichkeit für RWO in Durchgang eins (mal abgesehen von einem Ball, den Felix Schiller nach einer Flanke von Timo Kunert nur knapp verpasste), denn in der Folge zog sich RWO immer weiter zurück und überließ Münster komplett das Kommando, auch wenn die damit wenig anfangen konnten.
Das änderte sich nach 51 Minuten. Da verdaddelte Timo Kunter vorne den Ball und der SCP konterte blitzschnell. Am Ende war es José Pierre Vunguidica aus ganz spitzem Winkel gekonnt zur Führung. Es blieb für lange Zeit die einizige wirklich gefährliche Situation vor einem der beiden Tore. Denn der SCP lauerte auf den einen Konter zur Entscheidung. Und RWO schaffte es in keiner Phase Druck aufzubauen. Die Bemühungen waren an Harmlosigkeit nicht zu überbieten.
Daher hatten die Hausherren auch leichtes Spiel, den Dreier am Ende über die Bühne zu bringen. Während sich der Aufsteiger nun schon wieder im Spitzenbereich tummelt, hat RWO schon wieder einen Platz im Keller gebucht.
Münster: Masuch – Duah, Kirsch, Halet, Huckle – Kühne (18. N´Diaye), Truckenbrod – Siegert, Ornatelli, Vunguidica (87. Westermann) – Güvenisik (78. Chitsulo)
RWO: Melka – Pappas, Reichert, Schiller, Gataric (69. Willers) – Hasanbegovic, Klinger (21. Bahcecioglu)– Kunert, Terranova, Brown Forbes (65. Schliesing) – Kullmann
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin). Tore: 1:0 Vunguidica (51.)
Gelbe Karten: Trockenbrod – Klinger, Gataric, Willers
Zuschauer: 6124.
Quelle: www.reviersport.de
Mi, 03.08.2011
RWO - Saarbrücken 0:0
FCS verzweifelt am starken Melka
Im dritten Spiel gab es den ersten Zähler, die Leistung war nach den 120 Pokalminuten allerdings erklärbar dürftig.
In den ersten 38 Minuten hatte der Gast aus dem Saarland mehr vom Spiel. Die optische Überlegenheit konnte die Mannschaft von Ex-Coach Jürgen Luginger allerdings nicht nutzen, um sich klare Chancen zu erspielen. Ufuk Özbek und Markus Fuchs hatten zwei kleinere Gelegenheiten, allerdings spielte der FCS seine Angriffe nicht entschlossen zu Ende. Und RWO? Die hatten offenbar die 120 Minuten vom Samstag noch in den Knochen. Denn es fehlten die Ideen, die Spritzigkeit und so schlichen sich immer wieder unnötige Fehler ins Spiel der Kleeblätter. Vor allem dem starken Felix Schiller war es in Durchgang eins zu verdanken, dass keiner dieser Aussetzer bestraft wurde. So klärte er nach einem viel zu schlampigen Rückpass von Dimitrios Pappas in höchster Not (4.).
Mit Minute 38 änderte sich das Bild bis zur Pause. Denn erst hatte Felicio Brown Forbes das 1:0 auf dem Fuß, aber er stocherte und stocherte weniger Meter vor dem Tor, bis die Kugel schlussendlich am Pfosten landete. Keine 60 Sekunden der nächste Hochkaräter: Saarbrückens Mark Lerandy verschlampte am eigenen Strafraum den Ball und Mike Terranova kam völlig frei vor Enver Marina zum Abschluss, doch er verzog rechts am Tor vorbei, das musste die Führung sein. So aber ging es torlos in die Kabine.
Nach dem Wechsel war es lange Zeit nur noch das Duell Michael Melka gegen Saarbrücken. Denn der Gast nahm das Heft wieder in die Hand und kam dementsprechend zu einer Chance nach der anderen. Erst setzte Fuchs den Ball über das Tor (48.). Dann kam die Zeit von Melka. Zum ersten Mal musste er sein Können nach einem Knaller von Sven Sökler zeigen, den er zur Ecke lenkte. Die brachte nichts ein, eine weitere kurz darauf beschwor erneut Gefahr für den RWO-Kasten herauf. Doch wieder war es Melka, der das 0:0 festhielt.
Und als alle Saarbrücker schon zum Jubel ansetzten, kratzte er einen Kopfball von Fuchs akrobatisch von der Linie (72.). RWO fand quasi gar nicht mehr statt. Die erste Chance zur Führung gab es durch einen Freistoß aus 19 Metern. Doch der eingewechselte Fatih Duran zielte um Haaresbreite am FCS-Kasten vorbei (77.). Und dann hatten die Kleeblätter den Sieg doch noch auf dem Fuß. Denn Marina konnte einen Pappas-Freistoß nur abklatschen. Aber weder Kullmann noch Terranova konnten den Patzer nutzen und zur Führung einschieben (85.). Und somit blieb es beim 0:0 und dem ersten Punktgewinn für RWO, ausgerechnet in dem Spiel, in dem der Elf von Coach Theo Schneider kaum etwas gelingen wollte und das Remis fast nur auf das Konto von Melka geht, der seine Mannschaft mehrmals vor dem Rückstand bewahrte.
Quelle: www.reviersport.de
Di, 02.08.2011
Unser heutiger Gegner: 1.FC Saarbrücken
"Interessanteste Fußballmannschaft Europas"
Es war der FIFA-Präsident persönlich, der dem 1.FC Saarbrücken den sportlichen Ritterschlag verabreichte. Als „interessanteste Fußballmannschaft Europas“ hatte der höchste Funktionär des Fußball-Weltverbandes den FCS geadelt.
Ok, es war nicht Sepp Blatter, sondern Jules Rimet zu Beginn der 1950er-Jahre. Damals hatte der 1.FC Saarbrücken als erste deutsche Mannschaft das große Real Madrid (4:0) im Rahmen des Internationalen Saarlandpokals geschlagen. Und nicht zuletzt deswegen vom damaligen FIFA-Präsidenten, nachdem der erste Weltmeisterschaftspokal benannt worden war, ein solch außergewöhnliches Kompliment erhalten.
Vom Status, die „interessanteste Fußballmannschaft Europas“ zu sein, ist das Bundesliga-Gründungsmitglied aktuell noch weit entfernt. Jedoch hat der traditionsreiche FCS in jüngster Zeit wieder für viele positive Schlagzeilen gesorgt, nachdem der zweimalige Deutscher Vizemeister (1943/1952) im Jahr 2008 sogar bis in die Fünftklassigkeit abgestürzt war.
So rasant wie der Doppel-Aufstieg des SC RWO von der viertklassigen Oberliga Nordrhein in die 2.Bundesliga zwischen 2006 und 2008 kehrten die Blau-Schwarzen aus der Versenkung zurück. 2009 gelang der souveräne Aufstieg in die Regionalliga West, wo der FCS überraschend durchmarschierte und sich 2010 in der 3.Liga wiederfand.
Für den Erfolgstrainer Dieter Ferner, dem die nötige Trainerlizenz für Liga 3 fehlte, übernahm Jürgen Luginger das Zepter im Saarland. Der ehemalige RWO-Trainer, der am 01. Januar 2010 bei den „Kleeblättern“ zurückgetreten war, führte nach einem Stotter-Start den Ex-Bundesligisten dank einer sensationellen Rückrunde auf Rang sechs.
Dabei stellte der Aufsteiger zwei Rekorde auf: der 7:0-Erfolg beim FC Carl Zeiss Jena ist der höchste Sieg in der 3.Liga und mit neun Dreiern in Folge hält der FCS die längste Siegesserie in dieser Spielklasse. Als Sahnehäubchen gewann Saarbrücken auch noch den Saarlandpokal und qualifizierte sich für die DFB-Pokal-Hauptrunde.
Trotz der Weggänge der drei Leistungsträger Nico Zimmermann (Eintracht Braunschweig), Marcus Mann (SV Wehen Wiesbaden) und Manuel Zeitz (1.FC Nürnberg) zählt der Club aus der Heimatstadt der Pop-Sängerin Sandra und der Schlager-Sängerin Nicole zum Kreis der Aufstiegs-Anwärter.
So sollen u. a. der ehemalige Rot-Weiße Tim Kruse, der zwischen 2007 und 2011 das Trikot der „Kleeblätter“ getragen hatte, und Christian Eggert, der mit RWO-Trainer Theo Schneider bei Borussia Dortmund II zusammengearbeitet hatte, die Lücken schließen und dafür sorgen, dass der 1.FC Saarbrücken weiterhin zumindest zu den „interessantesten Fußballmannschaften Deutschlands“ gehört. Europa kann noch warten...
Quelle: www.rwo-online.de
Sa, 30.07.2011
DFB-Pokal RWO - FC Augsburg 1:2 n. V.
K.O. in allerletzter Sekunde
Ist das bitter! In der 120. Minute traf Jonas de Roeck mit seinem Kopfballtor zum 2:1 für den FC Augsburg und zerstörte alle Hoffnungen des SC Rot-Weiß Oberhausen auf ein Pokalwunder im Stadion Niederrhein.
Vor 3786 Zuschauern nutzte Christopher Kullmann einen Stockfehler von Augsburgs Uwe Möhrle zur frühen RWO-Führung (24.), nur sieben Minuten später konnte Verhaegh für den Bundesligaaufsteiger ausgleichen (31.). Es folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten, die besten für RWO vergab der überragende Felicio Brown Forbes.
Auch in der Verlängerung steckten die Rot-Weißen trotz nachlassender Kräfte nicht zurück und lieferten nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Timo Kunert in den Schlussminuten eine echte Abwehrschlacht. Sekunden vor dem Elfmeterschiessen setzte sich dann Bellinghausen auf der Außenbahn durch und de Roeck nickte zum Augsburger Sieg ein.
RW Oberhausen: Melka - Pappas, Reichert, Schiller, Duran - Klinger, Hasanbegovic - Kunert, Brown Forbes, Terranova - Kullmann
FC Augsburg: Jentzsch - Verhaegh, Möhrle, de Roeck, de Jong - Callsen-Bracker, Davids - Ndjeng, Baier, Werner - Mölders
Tore: 1:0 Kullmann (24.) 1:1 Vermaegh (31.) 1:2 de Roeck (120.)
Zuschauer: 3786
Auswechselungen: Gataric für Duran (46.), Bahcecioglu für Klinger (72.), Gyasi für Hasanbegovic (86.) / Gogia für Ndjeng (76.), Bellinghausen für de Jong (78.), Hain für Werner (99.)
Gelbe Karten: Terranova (63.), Kunert (73.), Pappas (90.) / de Jong (26.)
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Quelle: www.rwo-online.de
Do, 28.07.2011
Unser Gegner im DFB-Pokal: FC Augsburg
In Oberhausen kennt man sich bestens aus...
In Oberhausen kennen sich viele Augsburger bestens aus. Zumindest diejenigen, die in dem nordwestlichen Augsburger Stadtteil namens Oberhausen wohnen.
Dort befinden sich auch die Geschäftsstelle und das Trainingsgelände des FC Augsburg, der an diesem Samstag, 30. Juli, um 19.30 Uhr zur 1.Hauptrunde im DFB-Pokal im einzig wahren Oberhausen gegen den SC Rot-Weiß antritt.
Der gleichnamige bayerische Stadtteil, der 1911 Augsburg angegliedert wurde und im 8. oder 9. Jahrhundert von den Alemannen gegründet worden war, stand im Mittelalter im Fokus vieler Feinde. Auf Grund seiner Nähe zur Innenstadt Augsburgs, das im Mittelalter eine bedeutende Handelsstadt war, wurde Oberhausen häufig überfallen.
Einen erfolgreichen „Überfall“ im nordrhein-westfalischen Oberhausen wollen die Kicker des FCA am Samstagabend durchziehen. In seinem ersten Pflichtspiel 2011/2012 peilt der Bundesliga-Aufsteiger, der erstmals in seiner Vereinsgeschichte der höchsten deutschen Klasse angehört, einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit an.
Galten die Augsburger in der jüngsten Zweitliga-Vergangenheit stets als „Krösus“ und Top-Favorit, übernehmen sie in ihrer ersten Bundesliga-Saison nun die Rolle, die in „unserem“ Oberhausen bestens bekannt ist – nämlich die des Underdogs!
Statt Oberhausen, Paderborn oder Ingolstadt heißen die Gegner jetzt Bayern München, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen.
Beim Abenteuer Bundesliga, das aus Expertensicht für den FCA nur ein sehr kurzes sein könnte, setzt der sympathische Erfolgstrainer Jos Luhukay auf sein gewachsenes und eingespieltes Aufstiegsteam.
Mit Kees Kwakman (FC Groningen) und Ibrahim Traore (VfB Stuttgart) verließen lediglich zwei Leistungsträger den Heimatverein des 1966er-Vizeweltmeisters Helmut Haller. Unter den Neuzugängen befinden sich u. a. der Ex-Essener Sascha Mölders, Dominic Peitz (VfL Osnabrück) und Lorenzo Davids, Neffe des ehemaligen niederländischen Stars Edgar Davids.
Im DFB-Pokal waren die Augsburger in der letzten Saison erst im Achtelfinale am FC Schalke 04 (0:1) gescheitert, nachdem der FCA bei der SpVgg. Greuther Fürth und beim SV Sandhausen gewinnen konnte.
Ein Jahr zuvor war den Bayern sogar der Sprung ins Halbfinale geglückt, wo erst die 0:2-Niederlage beim SV Werder Bremen die Endstation bedeutet hatte. Der 1.FC Köln, der MSV Duisburg, der SC Freiburg und der FC Ingolstadt hatten den FCA nicht stoppen können.
2007 waren die Augsburger zum letzten Mal in der 1.Runde ausgeschieden, nachdem es eine 2:4-Niederlage nach Verlängerung beim damaligen Zweitliga-Aufsteiger TSG Hoffenheim gesetzt hatte.
Nach vier Jahren eigentlich mal wieder Zeit für die Fuggerstädter ganz früh die Segel zu streichen…
Quelle: www.rwo-online.de
Sa, 23.07.2011
1. Spieltag Wacker Burghausen - RWO 3:2 (1:1)
Unglückliche Niederlage zum Auftakt
Der SC Rot-Weiß Oberhausen kann gegen Wacker Burghausen einfach nicht gewinnen. Zum Auftakt in die neue Drittligasaison unterlagen die "Kleeblätter" in der Wacker-Arena unglücklich mit 2:3 (1:1) und bleiben auch im siebten Aufeinandertreffen mit dem SV Wacker ohne Sieg.
Vor 3000 Zuschauern waren die Gastgeber zunächst spielbestimmend ohne das Rot-Weiße Tor in ernsthafte Gefahr bringen zu können. Erst nachdem Glasner nach einer knappen halben Stunde einen Konter zur Wacker-Führung vollenden konnte waren die Gastgeber zunehmend spielbestimmend. Trotzdem gelang Mike Terranova kurz vor der Pause mit einem verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich (39.).
Nach dem Seitenwechsel kam RWO mit mehr Druck aus der Kabine und erarbeitete sich zunehmend mehr Spielanteile und Chancen. Burghausen war in dieser Phase vor allem durch Standardsituationen gefährlich und hatte mehrfach großes Glück das die Schneider-Elf zahlreiche gute Chancen vergab. Ein Sonntagsschuss von Eberlein (75.) zum 2:1 brachte die Oberhausener dann schließlich auf die Verliererstraße, RWO öffnete die Deckung und fing sich kurz vor dem Ende das 3:1 durch Glasner (86.). Der Anschlusstreffer von Christopher Kullmann (90.+1) kam zu spät.
RWO: Melka - Pappas, Schiller, Reichert, Duran (61. Willers) - Hasanbegovic (78. Ellmann) - Kunert, Klinger, Brown Forbes - Terranova, Kullmann
Quelle: www.rwo-online.de
Sa, 23.07.2011
Unser nächster Gegner: SV Wacker Burghausen
Rund vier Mal so breit wie die Mülheimer Straße in Oberhausen, so schlängelt sich die Salzach an dieser Stelle zwischen Deutschland und Österreich entlang. Auf der einen (österreichischen) Seite liegt Ach a.d. Salzach, auf der anderen (deutschen) Seite Burghausen.
Auf der einen (österreichischen) Seite warten die Spieler des SC Rot-Weiß Oberhausen, dass sie heute auf die andere (deutsche) Seite dürfen. Im Schatten der längsten Burganlage der Welt, die von der anderen (deutschen) Seite über der einen (österreichischen) Seite mächtig und stolz trohnt, macht sich nämlich so etwas wie Eroberungsstimmung breit im Lager der „Kleeblätter“, die wie auf Beute brennende Belagerer der Burg entgegenblicken.
Heute ab 14.00 Uhr können die Mannen von Trainer Theo Schneider die sportlichen Klingen kreuzen mit den „Burgherren“ vom SV Wacker. Denn dann heißt es: Anpfiff zur Saison 2011/2012 in der 3.Liga für den SC RWO!
„Wir wollen nicht mit leeren Händen zurückkommen“, peilt RWO-Kapitän Dimitrios Pappas mindestens einen Punkt an. Und: „Die Jungs werden alles geben, um einen erfolgreichen Start in die Saison hinzulegen“, ist Theo Schneider überzeugt.
Allerdings haben die Belagerten aus Burghausen ihre Truppen verstärkt. Nachdem es in der letzten Saison sportlich nicht gereicht hatte, sondern der Klassenerhalt erst durch den Lizenzentzug für Rot-Weiß Ahlen zustande gekommen war, wurde mit Rudi Bommer ein erfahrener und beim SV Wacker bestens bekannter neuer „Feldherr“ engagiert. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hatte Burghausen als Trainer 2002 in die 2.Bundesliga geführt.
Durch die Rückkehr des Erfolgstrainers träumen die Bayern von der Wiederholung des Husarenstücks. Eine Platzierung zwischen Rang 5 und 10 wurde als Saisonziel ausgegeben und die Mannschaft dementsprechend verstärkt.
So zog es u. a. Nicky Adler von Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück an die Salzach, auch Matthias Heidrich kam von den Lila-Weißen. Der marokkanische Nationalspieler Youssef Mokhtari, der zwischen 2002 und 2004 bereits für den SVW in der 2.Liga aufgetrumpft hatte, kam vom FC Metz aus Frankreich.
Nach einer starken Vorbereitung glauben die Fans des SV Wacker fest daran, dass die Bommer-Recken nicht nur die Burg gegen RWO erfolgreich verteidigen werden, sondern auch im Kampf um den Aufstieg ein Wort mitsprechen können.
Also, Männer in Rot und Weiß: über den Fluss, Visier runterklappen, auf ins Gefecht – und zeigen, was wir Jungs ausm Ruhrpott auffe Pfanne haben! Glückauf, RWO
Quelle: www.rwo-online.de
Fr, 22.07.2011
Jetzt mit Michael Melka im kicker-Managerspiel spielen
Die ONLINE-Ausgabe des kicker Sprtmagazins startet auch dieses Jahr wieder mit einem Managerspiel für die ersten beiden Bundesligen, sowie für die 3. Liga, in die neue Saison 2011/12. Hier die Spielregeln (ausführliche Regeln auf der Online-Plattform des kicker Sportmagazins):
- 22 Spieler pro Mannschaft
- 4 taktische Positionen, davon 3 Torhüter, 6 Abwehrspieler, 8 Mittelfeldspieler und 5 Stürmer
- max. 4 Spieler pro Drittligamannschaft
- max. 3 Spieler eines Vereins in der Startaufstellung
- Budget: 6,0 Mio.
Jeder Teilnehmer kann nur eine Mannschaft aufstellen. Die Teilnahme an der Variante "Interactive" ist nur per Internet möglich.
Die Mannschaft kann auch während der laufenden Saison angemeldet werden, die Chancen von "Späteinsteigern" auf den Gewinn der Herbst- und Gesamtmeisterschaft sind naturgemäß geringer, bei der Spieltagswertung gilt aber: "Gleiche Chancen für alle!"
Die Mannschaft wird aus einem Pool von ca. 500 Drittliga-Spielern zusammengestellt, der den Kadern der 20 Vereine entspricht.
Deadline für den ersten Spieltag ist heute um 17.45 Uhr. Also jetzt schnell anmelden und Michael Melka für 350.000 EURO im Tor verpflichten.
Viel Erfolg wünscht die Redaktion von michael-melka.de
Hier geht es zum kicker-Managerspiel für die 3. Liga
Mi, 20.07.2011
RWO fiebert Saisonstart am Samstag entgegen
Beim SC Rot-Weiß Oberhausen wächst die Vorfreude auf den Saisonstart in der 3.Liga, der an diesem Samstag, 23. Juli, um 14.00 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV Wacker Burghausen auf dem Plan steht. „Nach fünfeinhalb Wochen Vorbereitung sind wir alle froh, wenn es endlich los geht“, fiebert RWO-Trainer Theo Schneider dem Auftakt entgegen.
„Die Spieler haben intensiv gearbeitet und sind körperlich voll da“, blickt der Fußballlehrer auf eine „ordentliche Vorbereitung“ zurück. Er betont: „Es ist klar, dass wir als völlig neuformierte Mannschaft mit 17 Neuzugängen sportlich noch weiter zusammenwachsen und am Feinschliff arbeiten müssen. Menschlich passt bisher alles sehr gut, aber der wahre Charakter wird sich jetzt zeigen, wenn es die ersten Härtefälle gibt und einer nicht spielt.“
Die Startformation aus dem letzten Testspiel beim Bezirksligisten SF Königshardt (11:0) könnte auch die Startelf für die Partie in Burghausen sein. Schneider: „Auf ein oder zwei Positionen habe ich noch die Qual der Wahl. Es wird enge Entscheidungen geben.“
Erfreulich ist auf jeden Fall die Tatsache, dass am Mittwoch die Langzeitverletzten Esad Razic und Florian Abel erstmals wieder Lauftraining absolvierten. In der nächsten Woche wird Junior aus Berlin zurück erwartet, der dann seine Rehamaßnahmen in Oberhausen fortsetzt.
Quelle: www.rwo-online.de
Di, 19.07.2011
19.00 Uhr Anstoß am Pfälzer Graben
Dienstag Testspiel-Abschluss in Königshardt
Zum traditionellen Abschluss der Saisonvorbereitung gastiert der SC Rot-Weiß Oberhausen an diesem Dienstag, 19. Juli, beim Bezirksligisten Sportfreunde Königshardt.
Die Partie auf der Platzanlage „Am Pfälzer Graben“ wird um 19.00 Uhr angepfiffen. Auf Grund der Erfahrungen bitten beide Vereine um eine frühzeitige Anreise, damit die langen Warteschlangen an den Tageskassen vermieden werden.
RWO ist in Königshardt mit einem eigenen Merchandisingstand vertreten, an dem es nicht nur die aktuellen Fanartikel gibt, sondern auch Eintrittskarten und Busfahrkarten zum Drittliga-Saisonstart bei Wacker Burghausen an diesem Samstag, 23. Juli (14.00 Uhr).
Für das Testspiel in Königshardt gelten folgende Eintrittspreise:
Erwachsene 5,- €
Ermäßigter Eintritt 3,- €
(Rentner, Schwerbehinderte, Jugendliche)
Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 11.07.2011
Testspiel RWO - SC Paderborn 07 0:3 (0:1)
"Kleeblätter" überzeugen gegen Zweitligisten
Der SC Rot-Weiß Oberhausen hat das Testspiel im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung gegen Zweitligist SC Paderborn 07 unglücklich mit 0:3 (0:1) verloren. Dabei bot die neue "Kleeblatt-Elf" vor 1180 Zuschauern im Stadion Niederrhein eine überzeugende Leistung und liess über weite Strecken kaum einen Klassenunterschied erkennen.
Die größte RWO-Chance im ersten Durchgang hatte Junior nach einer halben Stunde, sein sehenswerter Fallrückzieher landete sogar im Paderborner Tor, doch Schiedsrichter Stegemann erkannte den Treffer wegen eines vermeintlichen Foulspiels nicht an. Drei Minuten vor der Pause kam die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt mit ihrem zweiten Torschuss überhaupt zum schmeichelhaften 0:1 als Kara einen Freistoss aus 20 Metern unhaltbar in die kurze Ecke zirkelte (42.).
Auch im zweiten Durchgang blieben die Rot-Weißen ein ebenbürtiger Gegner, nur der Torabschluss wollte der Schneider-Elf nicht gelingen. In der 73. Minute vollendete Meha einen der wenigen Paderborner Konter zum 0:2.
RWO gab sich trotz des Rückstandes nicht auf und hätte durch den eingewechselten Marvin Ellmann eigentlich zum Anschlusstreffer kommen müssen, doch der ehemalige U23-Torjäger zögerte nach einer feinen Einzelleistung allein vor Gästekeeper Kruse zu lange und vertendelte schliesslich den Ball (80.). Paderborn zeigte auch in der Schlussphase eine beeindruckende Effektivität und kam durch Kocatepe aus stark abseitsverdächtiger Position zum 0:3 (83.).
RW Oberhausen: Hartmann - Pappas, Schiller, Gyasi, Duran (66. Schliesing) - Bahcecioglu, Reichert (46. Willers) - Kunert (66. Göcer), Klinger, Brown Forbes (58. Ellmann) - Junior (46. Terranova)
SC Paderborn 07: Kruse, Mohr, Proschwitz, Kara, Mosquera, Meha, Krösche, Palionis, Schmik, Wissing, Kocatepe
Tore: 0:1 Kara (42.) 0:2 Meha (73.) 0:3 Kocatepe (83.)
Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Bonn)
Quelle: www.rwo-online.de
Mi, 06.07.2011
Sonntag, 10. Juli, ab 13.30 Uhr auf dem SSB-Gelände
Familien-Programm bei RWO-Saisoneröffnung
An diesem Sonntag, 10. Juli, lädt der SC Rot-Weiß Oberhausen zu seiner offiziellen Saisoneröffnung auf dem Gelände des Stadtsportbundes hinter dem Stadion Niederrhein ein. Um 13.30 Uhr wird das SSB-Gelände an der Lindnerstraße für die RWO-Fans geöffnet.
Nach einer Begrüßung und Talkrunde auf der Bühne öffnen sich um 14.00 Uhr die Tore des Stadion Niederrhein, wo um 15.00 Uhr das Testspiel zwischen den „Kleeblättern“ und dem Zweitligisten SC Paderborn 07 angepfiffen wird.
Um 17.00 Uhr gibt es dann auf der Bühne einen Sport-Talk mit Cheftrainer Theo Schneider und dem Sportlichen Leiter Frank Kontny, ehe um ca. 17.30 Uhr die Autogrammstunde mit dem kompletten Rot-Weiß-Kader beginnt. Offizielles Ende der Veranstaltung ist 21.00 Uhr.
Für die gesamte RWO-Fanfamilie ist ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogamm vorbereitet. Auf die „Mini-Malocher“ unter den Rot-Weiß-Anhängern warten das Spielmobil und der KOSMOS-Brettspielpark. Ebenso präsentieren sich Ausrüster hummel, die Deutsche Fußball Route (DFR), das Fanprojekt Oberhausen und weitere RWO-Partner mit eigenen Ständen. Ein großer RWO-Merchandising-Stand rundet das Angebot ab.
Am RWO-Merchandising-Stand sind folgende Eintrittskarten erhältlich:
- Für das Testspiel gegen den SC Paderborn 07 (5,- € Vollzahler, 3,- € ermäßigt)
- Für das Spiel Borussia M’gladbach – FC Porto (15,- € Sitzplatz, 10,-€ Stehplatz, 7,- € ermäßigt)
- Ausschließlich Stehplatzkarten für das DFB-Pokalspiel gegen FC Augsburg am 30. Juli (Ligapreise)
Tickets für den Test gegen Paderborn gibt es auch im Vorverkauf beim Kleeblätter-Ausstatter auf der Helmholtzstraße (MO-FR 12.00-18.00 Uhr, SA 10.00-14.00 Uhr).
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 04.07.2011
RWO: 2:2 im Test
Trotz einer 2:0-Führung reichte es im Rahmen des Trainingslagers in Marienfeld vor knapp 150 Zuschauern gegen den Regionalligisten aus Wiedenbrück nur zu einem 2:2.
Doch das Ergebnis interessierte nur am Rande, denn zwei Verletzungen trübten das Bild. Speziell Linksfuß Esad Razic wird im Trikot der Oberhausener zum ewigen Pechvogel. Er verdrehte sich schon nach 22 Minuten das rechte Knie und wurde sofort ins Krankenhaus nach Oberhausen gebracht. Dort stand am frühen Abend eine Kernspin-Aufnahme auf dem Plan. Die bittere Diagnose: Der Mittelfeldspieler, der sich gerade erst von einer Fußprellung erholt hatte, zog sich einen Kapselriss im Knie zu. Damit wird Razic längere Zeit ausfallen.“ Coach Theo Schneider erklärte: „Das tut uns unheimlich leid für Esad, der im Moment wirklich unser Pechvogel ist. Esad wird aber gestärkt zurückkehren und noch wertvoll für uns sein.“
Nach einem Foul musste zudem Timo Kunert raus, er knickte um und zog sich eine Blessur am Sprunggelenk zu. Bei Kunert, der das 2:0 erzielte, scheint es allerdings halb so schlimm zu sein.
Drei Transfers vor dem Abschluss?
Zwei schlechte Nachrichten nach dem Test gegen den SCW. Wenn alles glatt läuft, dann gibt es aber in den kommenden Tagen drei positive Meldungen vom Transfermarkt. Schneider und sein Sportlicher Leiter Frank Kontny sind sich einig, dass man Sercan Göcer und Felicio Brown Forbes verpflichten möchte. Der U20-Nationalspieler aus Nürnberg soll ausgeliehen werden, mit Nürnbergs Martin Bader ist sich Kontny einig, auch der Spieler will nach Oberhausen, trotzdem müssen noch Kleinigkeiten besprochen werden. Bei Göcer, gerade 18 Jahre alt geworden, ist die Situation ähnlich. Es gibt noch ein paar Sachen zu klären, wenn das gelingt, kann bald Vollzug gemeldet werden. Und beim Pressetag am Montag könnte auch der noch gesuchte Stürmer bekanntgegeben werden, wenn die offenen Punkte am Sonntag abgearbeitet werden konnten.
Schneider wollte experimentieren
Zurück zum Spiel gegen Wiedenbrück. Da bilanzierte Schneider: „Wir wollten das Spiel nutzen, um etwas zu experimentieren. Daher war die Mannschaft diesmal etwas zusammengewürfelt und es fehlte auch etwas an der Frische nach den anstrengenden Tagen, wo der Schwerpunkt nicht auf den Testspielen lag. Zudem war der Gegner extrem motiviert, für uns war das gut, denn wir wollen ja auch entsprechend gefordert werden. Am Ende geht das Ergebnis auch in Ordnung.“
Es hätte für den SCW sogar noch mehr werden können, aber Michael Melka konnte gleich mehrere hochkarätige Chancen des Regionalligisten entschärfen. Schneider: „Dafür haben wir ihn auch geholt. Er hat gezeigt, dass er ein klasse Keeper ist.“
Quelle: www.reviersport.de
Do, 30.06.2011
Testspiel RWO - Wisla Krakau 0:1 (0:0)
Starke Leistung wurde nicht belohnt
Der SC Rot-Weiß Oberhausen wurde für eine engagierte und leidenschaftliche Leistung gegen den polnischen Meister und Champions League-Qualifikanten Wisla Krakau nicht belohnt. Im zweiten Vorbereitungsspiel in Bocholt musste sich die Mannschaft von Trainer Theo Schneider 0:1 (0:0) geschlagen geben. Ein Handelfmeter bescherte dem polnischen Spitzenklub den glücklichen Sieg (57.).
„Die Mannschaft ist für ihre couragierte Leistung leider nicht belohnt worden. Aber es waren sehr viele positive Dinge gegen einen starken Gegner“, so Theo Schneider.
Von Beginn an präsentierten sich die „Kleeblätter“ auf Augenhöhe mit den Polen. RWO konnte das hohe Tempo nicht nur mitgehen, sondern bestach durch viele Balleroberungen und ein gutes Zweikampfverhalten. Immer wieder suchten die Rot-Weißen den Weg nach vorne, beim letzten Pass fehlte jedoch einige Male die Abstimmung. Schneider: „Das ist logisch bei so vielen neuen Spielern. Daran arbeiten wir intensiv.“
Direkt nach der Pause besaß RWO durch Mike Terranova zwei große Chancen, um in Führung zu gehen (46./54.), doch die Polen durften jubeln, nachdem der Ball Kevin Corvers bei einer Abwehraktion an die Hand gesprungen war. RWO-Keeper Niklas Hartmann ahnte zwar die Ecke, war aber chancenlos.
Rot-Weiß gab sich jedoch nicht geschlagen und hätte den Ausgleich verdient gehabt. Doch Jannis Schliesing (72.), Marvin Ellmann (74.) und Terranova (85.) scheiterten am Krakauer Keeper oder zielten um Zentimeter vorbei.
RWO: Melka (46. Hartmann) – Pappas, Schiller (66. Gyasi), Willers, Duran (46. Corvers) – Kunert (46. Göcer), Bahcecioglu, Hasanbegovic (46. Gataric), Brown Forbes (70. Ellmann) – Klinger (46. Terranova) – Kullmann (70. Schliesing).
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 27.06.2011
21:0 - Tor-Regen in Sterkrade
Mit einem fulminanten Start begann für den SC Rot-Weiß Oberhausen die Vorbereitung auf die neue Saison in der dritten Liga. Das erste Testspiel beim B-Ligisten FC Sterkrade 72 gewann die Mannschaft von Trainer Theo Schneider mit 21:0 (8:0) und landete damit den höchsten RWO-Testspielsieg seit vielen Jahren.
Trotz Dauerregen und Kirmes wollten 1500 Zuschauer den ersten Auftritt der neuformierten Kleeblatt-Mannschaft sehen und so musste die Partie auf Grund der langen Warteschlangen vor dem Eingang mit einigen Minuten Verspätung angepfiffen werden.
Von der ersten bis zur letzten Minute sprühten die Rot-Weißen geradezu vor Spielfreude und ließen auch nach der 8:0-Halbzeitführung im Offensivspiel nicht nach. Bester Torschütze war Neuzugang Christopher Kullmann mit acht Treffern in den letzten 30 Minuten.
Auch außerhalb des Platzes gab es nur Positives zu berichten. RWO-Vorstandsmitglied Thorsten Binder: ,,Wir bedanken uns bei Sterkrade 72 für die hervorragende Organisation und werden gerne wiederkommen."
RWO: Melka (46. Hartmann) - Pappas, Gyasi (46. Schiller), Corvers (46. Willers), Hergesell, Reichert (46. Klinger), Hasanbegovic (46. Gataric), Bahcecioglu (46. Kunert), Duran, Ellmann (46. Kullmann), Schliesing (46. Terranova)
Tore: 0:1 Ellmann (5.), 0:2 Hergesell (6.), 0:3 Bahcecioglu (13.), 0:4 Ellmann (16.), 0:5 Schliesing (21.), 0:6 Ellmann (24.), 0:7 Corvers (28.), 0:8 Reichert (40.), 0:9 Gataric (51.), 0:10 Terranova (54.), 0:11 Kunert (57.), 0:12 Kullmann (61.), 0:13 Terranova (65.), 0:14, 0:15, 0:16, 0:17 Kullmann (66., 67., 68., 73.), 0:18 Klinger (76.), 0:19, 0:20, 0:21 Kullmann (77./80./87.)
Quelle: www.rwo-online.de
Sa, 25.06.2011
Endlich! Samstag erster Test!
16.00 Uhr gegen FC Sterkrade 72 im neuen Volkspark
Endlich! An diesem Samstag, 25. Juni, ist es soweit-das erste Testspiel unserer neuen Mannschaft steht auf dem Plan! Im Rahmen der Saisonvorbereitung liefern die „Kleeblätter“ beim B-Kreisligisten FC Sterkrade 72 ihre erste Visitenkarte in Oberhausen ab.
Angepfiffen wird die Partie um 16.00 Uhr im neuen Stadion Sterkrade Volkspark, wo der FC 72 und RWO die Fußball-Premiere feiern.
„Nach den ersten intensiven Trainingseinheiten wird es ein lockerer Testspiel-Auftakt, bei dem jeder seine Einsatzzeiten bekommen soll“, so RWO-Cheftrainer Theo Schneider: „Besonders freue ich mich, dass wir uns mit der neuen Mannschaft zuerst in Oberhausen unseren Fans vorstellen können.“
Angst vor schlechtem Wetter muss auch keiner haben, denn im Stadion Sterkrade Volkspark ist ein Großteil der Sitz- und Stehplätze überdacht. RWO-Stadionsprecher Peter Knobloch wird den Fans bei der Mannschaftsaufstellung die neuen „Kleeblätter“ vorstellen, außerdem wird es einen RWO-Merchandisingstand geben.
Erwachsene zahlen 3,- € Eintritt, Kinder haben freien Eintritt.
FOTO: Michael Melka steht vor dem Debüt im RWO-Tor (Foto: Bahn).
Quelle: www.rwo-online.de
Mi, 22.06.2011
Hallo liebe Fortuna Fans,
es waren 4 schöne Jahre mit euch, es hat mir unheimlich viel Spass gemacht, denn es hatte halt vom ersten Tag an gepasst. Wenn ich z.B. an den Elfmeter in Berlin zurückdenke und die Serie danach, im zweiten Jahr dann der Aufstieg, der Start im DFB Pokal und die 30 Punkte in der letzten Saison.
Ich werde das nie (euch) vergessen, wahrscheinlich werde ich meinen Enkeln davon noch erzählen!
Aber jede Zeit geht mal zu Ende, für mich war jetzt, so hoffe ich der richtige Zeitpunkt gekommen. Es ging irgendwie nicht mehr weiter, warum fragt ihr euch bestimmt, so genau weiss ich es auch nicht, ich möchte mich da auch nicht festlegen, zu schön sind doch die Erinnerungen!
Ich kann mich nur wiederholen, es war eine tolle Zeit, die ohne euch bestimmt nicht so erfolgreich gewesen wäre!
Ich habe viele Freunde in Düsseldorf gefunden, die ich ein Leben lang behalten werde!
Ich wünsche euch alles Gute, Gesundheit und viele schöne Stunden mit euer Fortuna! Ich freue mich schon auf meine Stadionbesuche, aber dann aus einem anderen Blickwinkel.
Herzlichst,
euer
Michael Melka
Gästebuch-Einträge an Michael können hier hinterlassen werden!
PS: Wer sein schönstes Foto zusammen mit Michael Melka hier auf der Seite sehen möchte, kann diese ab sofort senden. Wir entscheiden dann, ob wir diese hier veröffentlichen. eMail: mb@gdp-print-marketing.com
Vielen Dank.
Di, 21.06.2011
Hallo Oberhausen!
Trainingsstart bei Rot-Weiß Oberhausen
Reviersport: RWO Auftakt. Knapp 250 neugierige Besucher, darunter Moritz Stoppelkamp und Daniel Embers, der aber keinen Vertrag erhalten wird, kamen zum Auftakt von RW Oberhausen. Und die sahen eine knackige erste Einheit über 90 Minuten. Insgesamt 22 Akteure tummelten sich auf dem Platz, darunter Fabian Hergesell, der noch bis zum 30. Juni unter Vertrag steht und noch nicht weiß, wie es für ihn weiter geht. Denn RWO hat aus finanziellen Gründen das Angebot vorerst zurückgezogen (RS berichtete). Ein gut gebräunter und gut gelaunter Coach Theo Schneider erklärte: "Das Thema ist noch nicht endgültig erledigt. Warten wir mal die nächsten Tage ab."
derWesten: Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten eine starke Truppe für die Dritte Liga auf die Beine gestellt“, sagte Schneider in einem ersten Gespräch vor der Presse. „Der Großteil der Spieler ist jung und verfolgt ehrgeizige Ziele. Wir wollen uns in der Dritten Liga im ersten Jahr zunächst einmal positionieren und im zweiten schauen, was geht.“ Dass das ein „schweres Unterfangen“ ist, räumte der Coach allerdings auch ein.
Schneider freut sich, dass die Torwartfrage mit dem Düsseldorfer Routinier Michael Melka und dem jungen Niklas Hartmann für ihn gut beantwortet wurde. „Melka hat Erfahrung, kann das Spiel von hinten heraus dirigieren. Hartmann hat Potenzial.“
Lesen Sie im Laufe dieser Woche hier noch die ersten Eindrücke von Michael Melka in Oberhausen; dazu veröffentlichen wir einen emotionalen Abschiedsbrief hier auf der Homepage an die Fortuna-Fans, sowie die schönsten Fotos aus den vier Jahren Fortuna Düsseldorf.
Gästebuch-Einträge an Michael können hier hinterlassen werden!
Mo, 20.06.2011
Servus Fortuna, hallo Oberhausen!
Meier und Melka gehen getrennte Wege
Michael Melka hat seinen bis 2012 laufenden Vertrag bei der Fortuna aufgelöst und einen bis Juni 2014 datierten Kontrakt in Oberhausen unterschrieben. Die Rot-Weißen sind in der letzten Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen und haben nun den Kader für die 3. Liga neu aufgestellt.
„Es war uns enorm wichtig, einen Torwart zu holen, der mit seinem Auftreten und seiner sportlichen Klasse der Mannschaft Sicherheit und Stabilität von hinten heraus verleiht. Michael Melka verkörpert all das durch seine Erfahrung und sein Torwartspiel, daher sind wir sehr glücklich, dass er sich für RWO entschieden hat“, betont Oberhausens Sportlicher Leiter Frank Kontny in der aktuellen Ausgabe der "Reviersport".
Melka kickte vier Spielzeiten bei Fortuna und kam auf 68 Drittliga- und 20 Zweitliga-Einsätze. Die Saison 2008/09 war seine erfolgreichste. Da gehörte er als Stammkeeper zu dem Team, das den Aufstieg in die 2. Liga schaffte.
Rekord: Am 8. Spieltag der Saison 07/08 knackte Melka den Rekord von Düsseldorfs ehemaligem Torhüter Jörg Schmadtke aus der Spielzeit 1992/93, als dieser mit 708 gegentorlosen Minuten einen Rekord für die Düsseldorfer aufstellen konnte. Melka blieb 802 Minuten ohne Gegentor.
Auszeichnung/Preis: Bester Torwart (der 1.,2. u. 3. Bundesliga) laut kicker Sportmagazin in der Saison 2008/09
Lesen Sie heute noch die ersten News von Michael Melka's erstem Trainings in Oberhausen. Dazu veröffentlichen wir morgen einen emotionalen Abschiedsbrief hier auf der Homepage an die Fortuna-Fans, sowie die schönsten Fotos aus den vier Jahren Fortuna Düsseldorf.
Gästebuch-Einträge an Michael können hier hinterlassen werden!
Mo, 20.06.2011
Fortuna Düsseldorf Melka: Meine Nr. 1 kriegt Rata!
BILD ZEITUNG AM 20. JUNI 2011
Da waren es nur noch drei!
Aufstiegsheld Michael Melka (32) löste gestern seinen Vertrag bei Fortuna auf, erhält dafür eine Abfindung von rund 100 000 Euro. Der Torwart geht für drei Jahre zu Drittligist Oberhausen. Aus der Truppe, die 2009 den so umjubelten Aufstieg in die 2. Liga schafften, sind nun nur noch Jens Langeneke, Lumpi Lambertz und Michael Ratajczak dabei...
Manager Wolf Werner betonte nach der Vertrags-Auflösung, dass es diese Saison kein Wechsel-Spiel mehr im Tor geben wird.
Wer wird für Melka (trug bisher das Trikot mit der Nr. 1) der neue Mann in der Fortuna-Kiste?
Melka tippt auf Ratajczak als Nummer 1: „Ich denke, Rata hat gute Chancen auf den Platz im Tor. Ich kenne Robert Almer nicht. Aber seine bisherige Vita spricht nicht dafür, dass er hier gleich durchstarten wird. Bisher war er ja offenbar nirgends Stammtorhüter.“
Dass Melka auf Fortunas Streichzettel stand, war bereits länger klar. Hat er die Ausmusterung verstanden?
Melka: „Es war schon überraschend. Ich war zwei Jahre sehr dominant, habe zum Aufstieg meinen Teil beigetragen. Damit haben wir Fortuna aus der Versenkung geholt, es gab doch damals im Verein kaum Strukturen. Und letztes Jahr habe ich nach dem Horror-Fehlstart mitgeholfen, die wohl 30 wichtigsten Punkte in Fortunas Vereinsgeschichte einzutüten.“
Aber er gibt ehrlich zu: „Fakt ist, dass ich nicht mehr das Niveau der ersten beiden, sehr erfolgreichen Jahre hatte. Dafür gibt‘s aber Gründe. Einen erkenne ich jetzt ganz klar, wenn ich das Torwart-Training mit Manni Gloger sehe. Da ist Feuer drin, da haben die Torhüter keine Atempause, da wird man gefordert. Das war unter Michael Stahl leider nicht so.“
Musste er gehen, weil er als „schwierig“ gilt?
Melka: „Ich habe halt immer gesagt, was ich denke – aber mir ging es stets um die Sache. Dass Leute beliebter sind, die mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten, ist verständlich. Aber das ist nicht mein Ding...“
Mo, 20.06.2011
Der traurige Abschied eines Aufstiegs-Helden
EXPRESS AM 20. JUNI 2011
Das Ende des Aufstiegstorwarts: Michael Melka kommt nach dem Duschen mit einem dicken Karton voll Sachen aus der Kabine, schießt noch ein Abschiedsfoto mit Fans. Dann schenkt der „Lange“ Edelfan Eddy Hoyer sein zuletzt getragenes Spieltrikot.
„Es ist nie schön, so zu gehen. Aber ich sollte ja weg“, meint Melka traurig. „Ich verlasse Fortuna mit dem Wissen, dass hier eine richtig gute Entwicklung stattgefunden hat, an der ich meinen Anteil hatte. Als ich kam, war die Vorgabe, in den nächsten beiden Saisons aufzusteigen. Das hat geklappt. In der vergangenen Spielzeit haben wir nach dem schlimmen Start mit mir im Tor 30 wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt, das nehme ich mit.“
Nach Oberhausen, wo der 32-Jährige bis 2014 unterschrieben hat. „Die beste Entscheidung“, so Melka. „Ich soll helfen, dass alles wieder in die richtige Bahn kommt.“ Das Ziel ist die Rückkehr in die Zweite Liga. Mit Michael als Führungsspieler.
Nach vier Jahren Fortuna beginnt für Melka „im Pott“ eine neue Herausforderung. „Unser Haus in Dortmund ist jetzt fertig, ich werde mit meiner Familie umziehen. Das ist auch privat am besten“, glaubt der Keeper, dem Fortuna seine Vertragsauflösung mit einer ordentlichen Abfindung schmackhaft gemacht hat.
Viele glauben, dass die Rot-Weißen damit den besten Schlussmann, den sie haben, wegschicken. „Wir haben reagiert, weil wir mit den Torhüterleistungen zuletzt nicht zufrieden waren“, so Manager Wolf Werner. „Das gilt auch für Michael Ratajczak, aber der kann sich ja wieder verbessern. Wir wollen nach der Vorbereitung eine klare Nummer 1 haben.“
Um diesen Status duelliert sich Rata nun mit Neuzugang Robert Almer, der in Wien zuletzt keinen Stammplatz hatte...
So, 12.06.2011
Fortuna startet in die Vorbereitungsphase
21 Spieler absolvieren den Laktattest in der „Kleinen Kampfbahn“
Gerade einmal 27 Tage sind ins Land gegangen, seit Fortuna Düsseldorf mit einem 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth die Saison 2010/2011 abschloss. Am heutigen Samstag war die kurze Urlaubszeit für die Fußballer bereits wieder Geschichte. Zum Auftakt in die Sommervorbereitung schnürten insgesamt 21 Akteure die Laufschuhe und stellten sich dem Laktattest auf dem roten Tartanoval der „Kleinen Kampfbahn“ im Arena-Sportpark.
„Das ist die schönste Zeit. Wir fangen bei Null an und es gibt vorläufig keine Frustrierten“, freute sich auch Chefcoach Norbert Meier darüber dass es endlich wieder losging. Seine Schützlinge hatten bereits am ersten Tag ein durchaus straffes Pensum hinter sich zu bringen - der obligatorische Laktattest stand auf dem Programm, und das beinhaltet eine kernige Laufeinheit. Mit wechselnder Intensität spulten die Fortuna-Kicker in Dreier- und Vierergruppen Runde um Runde ab, ein jeder ausgestattet mit der obligatorischen Pulsuhr am Handgelenk. Die anzupeilende Geschwindigkeit wurde dabei von einem akustischen Metronom vorgegeben. Sobald ein lauter Piepser über das Gelände pfiff, hatten die Grüppchen den jeweils nächsten der entlang der Laufstrecke postierten Pylonen zu erreichen. Vor, nach und auch während der Laufeinheit steuerten sie in regelmäßigen Abständen die Dependance des betreuenden Sportlabor-Teams auf der langen Geraden der Tartanbahn an, wo ihnen aus dem Ohrläppchen Kapillarblut entnommen wurde. Aus der Zusammensetzung des Blutes können im Labor Rückschlüsse auf die individuellen konditionellen Daten der Spieler gezogen werden, die in der Folge zu Diagnostik- und Trainingssteuerungszwecken verwendet werden.
Wachsam beäugt von einer beträchtlichen Anzahl von Fortuna-Anhängern streiften auch die Neuzugänge Adriano Grimaldi, Robbie Kruse und Robert Almer erstmals die brandneue Trainingskleidung über. Inklusive der beiden U19-Spieler Jeron Hazaimeh und Tugrul Erat kam der Fortuna-Tross insgesamt auf 21 Akteure. Den Laktattest nachholen muss allerdings unter anderem Karim Aouadhi, der aufgrund von behördlichen Schwierigkeiten die Anreise aus Tunesien nicht antreten konnte. Kapitän Andreas Lambertz und Thomas Bröker fehlten zudem erkrankt. In Claus Costa fehlte ein weiteres angestammtes Mitglied der Fortuna - der Mittelfeldspieler hatte am Freitag seinen Vertrag auf eigenen Wunsch hin aufgelöst und sich dem VfL Osnabrück angeschlossen. Norbert Meier kommentierte den Abgang gelassen: „Kader verändern sich - das ist normal. Auf der Position von Claus Costa wird keine Neuverpflichtung verfolgen. Wir spielen weiterhin variabel und flexibel.“
Quelle: www.f95.de
Mi, 20.04.2011
Frymuth fordert 50 Punkte
WZ Newsline am 20. APRIL 2011
Vorstandssprecher gibt ein neues Ziel für den Zweitligisten aus.
Düsseldorf. Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat das erste Saisonziel und damit den Klassenerhalt erreicht. Auf Platz acht (45 Punkte) steckt das Team von Trainer Norbert Meier irgendwo zwischen Baum und Borke. Auch wenn es Fortunas Vorstandssprecher Peter Frymuth nicht gerne hört: Die Fortuna steckt im „Niemandsland“. Doch welche Ziele gibt es noch in den verbleibenden vier Saisonspielen?
Die Heimserie ausbauen In den vergangenen zwölf Heimspielen gab es nur ein Remis, aber elf Siege. Gegen Arminia Bielefeld könnte die Fortuna am Sonntag (13.30 Uhr) in der 13. Begegnung auf eigenem Platz unbesiegt bleiben. Dass sich das gerade gegen den Tabellenletzten und fast schon sicheren Absteiger ändert, davon ist wohl nicht auszugehen.
Großbild Archiv.
Peter Frymuth will mit Fortuna weiter nach oben.
Den „ewigen“ Rekord erreichen Ob „Baby-“, „Mini-“ oder „Lena-Arena“: Das mobile Stadion eröffnet ganz spannende Möglichkeiten. Nicht nur für die „Groundhopper“, die so viele Stadien und Fußballplätze wie möglich auf der Welt gesehen haben wollen. Die Fortuna könnte in drei Spielen drei Mal gewinnen, ehe das temporäre Stadion wieder abgebaut wird. „Das wäre eine einmalige Sache“, sagt Andreas Lambertz.
Die Fans begeistern Nach den sieben Pflichtspiel-Pleiten blieb die Fan-Szene ruhig, unterstützte die Mannschaft auch weiterhin nach Kräften und wurde mit einer stattlichen Aufholjagd belohnt. Diese Treue hat Trainer Norbert Meier nicht vergessen: „Die Niederlagenserie war ein großer Rucksack damals, aber die Fans standen immer hinter uns. Jetzt können wir etwas zurückgeben.“ In Form von so schönem und überzeugendem Offensiv-Fußball wie gegen Berlin.
Mehr Geld einnehmen Plätze in der Tabelle höher zu klettern, bedeutet mehr TV-Geld für den Etat. Das weiß sogar Stürmer Ken Ilsø: „Vielleicht schaffen wir es noch zwei Plätze nach oben, das bringt 400.000 Euro mehr, und dann bin ich bezahlt.“ Der Däne ist bisher nur ausgeliehen, möchte aber bei der Fortuna bleiben, sagt er. Die Verhandlungen laufen.
Die Konkurrenz beeindrucken Es kann noch ein paar Plätze nach oben gehen. Vorstandssprecher Peter Frymuth würde gerne „den einen oder anderen ehemaligen Erstligisten“ einholen, hat als Ziel nun die 50-Punkte-Marke ausgegeben. Cottbus und Duisburg stehen auf den zwei Rängen vor den Düsseldorfern, die theoretisch sogar noch Dritter werden könnten (zehn Punkte Rückstand). Aber das sind nur Träume, die sicherlich nicht wahr werden.
Quelle: www.wz.newsline.de
Di, 12.04.2011
Countdown für die airberlin world
Letzte Eintrittskarten für das mobile Stadion im Arena-Sportpark
Das lange Warten hat ein Ende: Gut drei Monate nach dem Spatenstich lässt die Düsseldorfer Fortuna in gut 72 Stunden endlich den Ball über den sattgrün in der Sonne leuchtenden Rasen der airberlin world rollen. Erster Kontrahent der Rot-Weißen ist am Freitagabend (18 Uhr) das Team von Union Berlin. Wer sich noch keine Eintrittskarte für das Spektakel im temporären Ausweichspielhaus gesichert hat, muss sich beeilen: Für alle drei Partien sind nur noch Restkarten erhältlich.
Die Vorfreude auf die mobile Arena ist groß in der Landeshauptstadt. Dabei ergeht es den vielen tausend Fans, die bereits über Eintrittskarten verfügen, nicht anders als den Spielern, die dem Schmuckkästchen die Ehre erweisen. Das Team von Norbert Meier hat mehrere Trainingseinheiten in der leeren airberlin world absolviert und brennt nun darauf, seine Künste auch vor gut gefüllten Rängen zur Schau stellen zu dürfen. „Schon beim U 17-Länderspiel zur Eröffnung war’s da drin richtig laut“, stellt beispielsweise Maximilian Beister fest, „und wenn die Hütte voll ist, dürfte die Stimmung nochmal besser werden. Wir freuen uns schon!“
Der aktuelle Stand des Vorverkaufs verheißt ein ausverkauftes Haus. Eile ist all jenen geboten, die bislang nicht zugeschlagen haben, denn die Geschäftsstelle am Flinger Broich hält für das in drei Tagen stattfindende Spiel lediglich noch knapp 1.000 Tickets bereit. Zur Partie gegen DSC Arminia Bielefeld (24. April, 13.30 Uhr) sind noch ca. 1.500 Karten erhältlich und für die Begegnung mit dem TSV Alemannia Aachen (8. Mai, 13.30 Uhr) sind schon jetzt weniger als 1.000 Plätze verfügbar.
Grundsätzlich sind nur noch Karten für die Kategorien 1 bis 4 erhältlich; die Familienblock-Tickets sind ebenso ausverkauft wie die Stehplatzkarten für die Südtribüne.
Quelle: www.f95.de
Fr, 01.04.2011
Das achte Pflichtspiel gegeneinander
Statistik zum Spiel Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue
Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 28. Spieltag wieder um Punkte in der 2. Bundesliga. Zuvor gab es für beide Vereine in ihrem jeweils letzten Heim- und Auswärtsspiel das Ende einer Serie. Die Mannschaft von Chefcoach Norbert Meier musste gegen Paderborn nach neun Siegen in Folge beim 0:0 wieder einen Punktverlust hinnehmen – Aue konnten nach fünf Auswärtsniederlagen hintereinander in Oberhausen mit 2:1 gewinnen.
Der Aufsteiger aus dem Erzgebirge, der zu Hause mit 33 Punkten aus 14 Spielen (10 – 3 – 1) die beste Heimbilanz in der 2. Bundesliga aufweist, konnte durch diesen Auswärtserfolg seine Träume von einem direkten Durchmarsch in die Bundesliga aufrecht erhalten. Ohnehin nimmt das Team von Trainer Rico Schmitt offenbar eine ähnlich gute Rolle ein wie die Düsseldorfer in der Vorsaison. Nur vier Punkte beträgt momentan für die Sachsen als Tabellenvierter der Rückstand den Relegationsrang. Zum Vergleich: Auch die Fortuna war vor einem Jahr nach dem 27. Spieltag Vierter – bei sieben Zählern Abstand auf den FC St. Pauli auf dem dritten Platz.
Zugleich ist diese Partie das letzte Saisonspiel der Fortuna in der ESPRIT arena. Die übrigen drei Heimspiele (gegen Union Berlin, Alemannia Aachen und Arminia Bielefeld) werden bekanntlich in der airberlin world, dem mobilen Stadion im Arena-Sportpark, ausgetragen.
Im Hinspiel gab es für die Rot-Weißen eine unglückliche 0:1-Niederlage durch einen späten Gegentreffer. Zugleich war es die Zweitliga-Premiere für beide Clubs. Davor traten sie sechs Mal in der Regionalliga Nord bzw. 3. Liga gegeneinander an. Die Bilanz steht aus Düsseldorfer Sicht bei: 3 – 2 – 1 und 10:5 Toren.
Schiedsrichter: Florian Steuer (30 Jahre – aus Menden)
Folgende Begegnung hat er in dieser Saison bereits geleitet:
5. Spieltag: FC Ingolstadt – Fortuna Düsseldorf 3:0
Gelbsperre droht:
Fortuna:
- Johannes van den Bergh (4 Gelbe Karten)
- Andreas Lambertz (4 Gelbe Karten)
Aue:
- Marc Hensel (9 Gelbe Karten)
Statistische Daten und Fakten rund um die Begegnung:
- Die Fortuna ist seit zehn Heimspielen ohne Niederlage und gewann neun davon (ein Remis). In sieben dieser Partien blieben die Flingeraner ohne Gegentor.
- Fortuna ist seit drei Partien ohne Sieg. Es ist die längste Durststrecke seit Saisonbeginn (sechs Auftaktniederlagen).
- Die Sachsen holten nur drei Zähler aus den letzten sechs Auswärtsspielen (fünf Niederlagen).
- Sascha Rösler traf gegen keinen anderen Zweitligisten öfter als gegen Aue (vier Mal, wie gegen Aachen und Unterhaching).
- Duell der Standardspezialisten: Sechs der letzten sieben Treffer erzielte die Meier-Elf nach einer Standardsituation. Aue erzielte sogar die letzten sieben Treffer nach ruhenden Bällen.
- 13 Mal konnte Aue in dieser Saison bereits nach einem Eckstoß treffen (Bestwert in Liga zwei) - das sind 42 Prozent ihrer insgesamt 31 Saisontore. Sechs der letzten sieben Tore von Aue fielen nach Eckbällen.
- Erzgebirge spielte zwölf Mal zu Null - Ligabestwert (zusammen mit Fürth)!
- Die Rheinländer sind die zweikampfstärkste Mannschaft der Liga (52,5 Prozent gewonnene Duelle).
Quelle: www.f95.de
Mo, 28.03.2011
Tolles Familienfest beim 9:1-Sieg gegen den Garather SV
Stadtwerke Düsseldorf präsentierten „Einfach nur Fußball“ an der Koblenzer Straße
Ein wunderschöner erster Frühlingstag, eine tolle Anlage und ein gewaltiger Zuschauerzuspruch: Das Freundschaftsspiel der Fortunen beim Garather SV fiel in vielerlei Hinsicht (positiv) aus dem Rahmen. Dass die Rot-Weißen die Partie mit 9:1 gewannen, war eines der Highlights des Tages.
Unter dem Motto „Einfach nur Fußball“, das von den Stadtwerken Düsseldorf präsentiert wurde, waren die Flingeraner Profis im Düsseldorfer Süden angetreten - und das wollten mehr als 2.500 Zuschauer nicht verpassen. Lange vor Spielbeginn setzte eine wahre Völkerwanderung in Richtung Koblenzer Straße aus den umliegenden Straßen ein. Der Stadtteil Garath feiert diesjährig seinen 50. Geburtstag und der dort beheimatete Sportverein sein 45-Jähriges. So war die Bezirkssportanlage an der Koblenzer Straße in eine Feiermeile umfunktioniert worden - einer kleinen Schlemmermeile, einer Hüpfburg und einem Kinderkarussell, aber auch einem Stand für Fanartikel.
Im Mittelpunkt stand natürlich das Spiel, das um 11.00 Uhr im Beisein von Stadtwerke Düsseldorf-Vorstand Rainer Pennekamp und Fortunas Finanzchef Paul Jäger angepfiffen wurde. Bis auf Sascha Dum, der wegen einer leichten Verletzung geschont wurde, aber als Zuschauer dabei war, hatte Chefcoach Norbert Meier den kompletten Profikader und zwei Spieler der Zwoten aufgeboten. Erstmals nach seiner Verletzung stand auch Andreas Lambertz - für eine Halbzeit - wieder auf dem Platz. Hoch motiviert ging der A-Kreisliga-Team gegen den Zweitligisten ans Werk und war redlich bemüht, solange wie möglich, ein torloses Unentschieden zu halten. Dies Vorhaben gelang knappe 11 Minuten, als Oliver Fink erstmals für die Rot-Weißen traf. Doch auch danach hielten sich die Südstädter wacker, denn den nächsten Treffer markierte Sascha Rösler erst in der 36. Minute. Noch vor der Pause erhöhte Maximilian Beister, der gerade wieder von der U 20-Nationalmannschaft zurückgekehrt war, mit einem Doppelschlag den 4:0-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der eingewechselte Marco Königs mit drei Treffern am Stück die Tore sechs, sieben und acht - ein Hattrick, der dem Youngster sichtlich Freude bereitete. Die Schlussakzente aus Fortuna-Sicht setzten Ranisav Jovanovic und Sandor Torghelle mit den Treffern acht und neun. Dennoch konnte Keeper Michael Melka, der seinen Kollegen Michael Ratajczak zur Pause abgelöst hatte, die Heimreise nicht mit einer weißen Weste antreten. Nach einem Absprachefehler in der Abwehr gelang dem Garather Spieler Ahmed Alimanovic in der Nachspielzeit der viel umjubelte Ehrentreffer für die Gastgeber.
Hervorzuheben ist, dass die Partie im wahrsten Sinne ein Freundschaftsspiel war, das von beiden Seiten ausgesprochen fair geführt wurde und es somit nach Beendigung der Begegnungen keine nennenswerten Blessuren gab.
Auf dem Weg zum gemeinsamen Mittagessen, zu dem der Garather SV noch eingeladen hatte, standen die Akteure den vielen Fans noch für zahllose Erinnerungsfotos zur Verfügung. Besonders begehrt waren ebenso die Autogramme der Zweitligaprofis, vor allem das von Andreas "Lumpi" Lambertz, der nachher sein Debüt nach sechswöchiger Verletzungspause in diesem Test so kommentierte: "Es war schön mal wieder eine Halbzeit zu spielen. Hier und da zwickt es noch ein wenig. Die kommende Woche wird sich entscheiden, ob ich am Samstag gegen Aue spielen kann." Die ausgesprochen gelöste Atmosphäre sorgte für gute Laune, wie auch die Verantwortlichen der Stadtwerke Düsseldorf, aber auch des gastgebenden Garather SV und der Fortuna gemeinsam feststellten.
Peter Heinen: „Es war ein wunderbarer Tag und wir sind sehr stolz, dass die Fortuna unser Gast war und uns dieses Geburtstagsgeschenk gemacht hat. Die Leute aus dem Stadtteil haben die Veranstaltung sehr gut angenommen und sie hat gezeigt, dass die Fortuna offenbar sehr viele Anhänger im Düsseldorfer Süden hat. Hoffentlich sehen wir uns in einem solchen Rahmen sehr bald wieder. Von mir aus könnte solch ein Vergleich zur Tradition werden!“ Immerhin war es bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Vereine im Rahmen eines Freundschaftsspiels. Der Garather SV konnte dabei seine alte "Tradition" fortsetzen und erneut einen eigenen Treffer über den klassenhöheren Gegner bejubeln. Gar 3:16 lautete einmal das Endresultat in den 80er Jahren - Ende 2004 gab es eine 2:7-Niederlage für den Kreisligisten.
Fortuna
1. Halbzeit
Ratajczak; Schwertfeger, Tiago, Langeneke, Heise, Fink, Leikauf, Beister, Lambertz, Bröker, Rösler
2. Halbzeit
Melka; Weber, Lukimya, Costa, van den Bergh, Bodzek, Christ, Königs, Ilsø, Torghelle, Jovanovic
Tore:
0:1 Fink (11.), 0:2 Rösler (32.), 0:3 Beister (36.), 0:4 Beister (38.), 0:5 Königs (56.), 0:6 Königs (59.), 0:7 Königs (63.), 0:8 Jovanovic (71.), 0:9 Torghelle (85.), 1:9 Alimanovic (90.)
Schiedsrichter: Maximilian Stahl (Homberg)
Zuschauer: 2.521
Quelle: www.f95.de
Mo, 14.03.2011
Vierter Akt im Kampf um die Kiste
Meier eröffnet das Sommer-Theater
BILD ZEITUNG AM 14. MÄRZ 2011
Beim 0:0 gegen Paderborn blieb der große Applaus für Fortuna am Samstag aus. Dafür wird das Nachspiel deutlich interessanter...
Norbert Meier (52) eröffnet vorzeitig das Sommer-Theater! Der Trainer setzt dabei auf einen Klassiker: „Kampf um die Kiste – Teil 4“. Autor: Meier selbst...
In dem Stück geht es um das Duell von Michael Melka (32) und Michael Ratajczak (28) im Fortuna-Tor.
Der bisher letzte Akt: Obwohl Melka nach Kapselverletzung und Schädelprellung wieder fit war, musste er gegen Paderborn überraschend auf die Bank. Meier überließ „Rata“ weiterhin die große Bühne 2. Bundesliga.
Ratajczak hatte nach vier Spielen ohne Sieg zum Saisonstart seinen Stammplatz an Melka verloren. Die Bilanz der bei Beiden: Melka (19 Einsätze, 32 Punkte, 19 Gegentore) holte pro Spiel 1,7 Zähler und kassierte ein Tor im Schnitt. Rata (7 Einsätze, 4 Punkte, 13 Gegentore) kommt auf 0,6 Zähler, 1,9 Gegentore pro Spiel.
Die Zahlen sind eindeutig. Und Melka ist angefressen!
Fortunas „Langer“: „Der Trainer hat zwar mit mir nicht gesprochen. Aber ich bin nicht überrascht. Vor dem 3:1 gegen Osnabrück meinte er, nach meiner Kapselverletzung sei ihm das Risiko meines Einsatzes noch zu groß. Dabei war‘s überhaupt kein Risiko. Da ahnte ich bereits, was kommt...“
Bleibt Rata bis Saisonende im Fortuna-Tor? „Klar, wenn der Trainer mich aufstellt“, lächelt er.
Meier schreibt offenbar schon an der Fortsetzung: „Rata hat ordentlich gespielt. Ich werde die Entwicklung weiter beobachten.“
Nur – wie lange schaut sich Melka (Vertrag wie Rata bis 2012) das an? Noch versichert er: „Ich erfülle meinen Vertrag. Mir gefällt‘s hier...“
Melka oder Rata – wer wird die Nr. 1?
Fr, 11.03.2011
Nach dem Fünferpack sind beide Vereine auf Wiedergutmachung aus
Statistik zum Spiel Fortuna Düsseldorf - SC Paderborn 07
Beide Mannschaften kassierten in der Vorwoche jeweils fünf Gegentore. Die Fortuna verlor im Montagabendspiel beim FC Augsburg mit 2:5. Der SC Paderborn unterlag daheim Energie Cottbus sogar mit 0:5. Wer hat sich von diesen bitteren Pleiten besser erholt?
In den bisherigen drei Zweitliga-Begegnungen behielt zweimal der Gastgeber die Oberhand, einmal wurden die Punkte geteilt. In der Saison 2009/10 gewann das Team von Chefcoach Norbert Meier im Duell der Aufsteiger gleich am 1. Spieltag deutlich mit 3:0 durch die Treffer von Marco Christ, Oliver Fink und Christian Weber. Im Rückspiel trennten sich beide Vereine 1:1 (Tor: Martin Harnik). Am 9. Spieltag dieser Saison unterlagen dagegen die Rot-Weißen in Ostwestfalen mit 0:3. Die Gesamtbilanz in der 2. Bundesliga ist somit nach Spielen und Toren ausgeglichen.
In der Gesamtbilanz liegt die Fortuna nach 13 Begegnungen mit einem Sieg vorne bei einem ausgeglichenem Torverhältnis: 4 – 6 – 3 bei 16:16 Treffern. In den dritten Spielklassen der Regionalliga West, Nord sowie in der 3. Liga gab es zehn Aufeinandertreffen in den Jahren 1999 bis 2009. Dazu kommen noch die beiden Duelle in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga 1993/94, die die Düsseldorfer mit 1:0 (H) und 3:1 (A) für sich entscheiden konnten.
In der Heimbilanz der 2. Bundesliga liegen die Flingeraner auf dem vierten Platz (9 – 0 – 3 bei 23:8 Toren und 27 Punkten) und könnten mit dem zehnten Sieg in Folge die imponierende Serie in der ESPRIT arena sowie den eigenen Vereinsrekord weiter verbessern. Paderborn liegt in der Auswärtstabelle mit 11 Zählern (3 – 2 – 8 und 10:20 Tore) auf Platz 12.
Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (33 Jahre – aus Hamburg)
Folgende Begegnungen beider Vereine hat er in dieser Saison geleitet:
17. Spieltag: Fortuna – Greuther Fürth 1:0
20. Spieltag: Union Berlin –Paderborn 0:2
Personal:
- Oliver Fink (Gelbsperre)
- Andreas Lambertz (Innenbandanriss rechtes Knie)
Gelbsperre droht:
- Adam Bodzek (4)
- Patrick Zoundi (4)
Statistische Daten rund um die Begegnung:
- Kapitän Jens Langeneke steht vor seinem 200. Zweitligaspiel.
- Angreifer Thomas Bröker spielte in der Saison 2006/07 für die Ostwestfalen. In 19 Spielen im Unterhaus blieb er allerdings torlos.
- Für Paderborn war das 0:5 gegen Cottbus die höchste Heimpleite in der 2. Bundesliga.
- Paderborn erzielte die Hälfte seiner Tore nach Standards. Die Fortuna kassierte 51,5 Prozent ihrer Gegentore nach Standards, nur Aue anteilig mehr (51,9 Prozent).
- Zweiter gegen Vierter: Fortuna hat die zweitbesten Zweikampfwerte der Liga (52,4%) – Paderborn die viertbesten (51,5%).
- Düsseldorf hat nach Rückstand nur einen Punkt geholt - Tiefstwert mit Fürth.
- Paderborn ist das einzige Team in den ersten beiden Ligen, das nach Führung noch keinen Punkt abgegeben hat (8 Spiele).
- Der SC sah die meisten Platzverweise: 6 (3x Gelb-Rot, 3x Rot). Im letzten Spiel gegen Cottbus flog Markus Palionis bereits zum zweiten Mal in dieser Saison vom Platz.
Vereinsarchivar Marco Langer hat weitere interessante Fakten zusammengetragen:
- Bei allen Spielen in der 2. Bundesliga gegen Paderborn war Norbert Meier der Fortuna-Trainer.
- Vlatko Glavas gelang es bisher als einzigem Fortuna-Spieler mehr als ein Tor gegen Paderborn zu erzielen (am 22. Mai und am 12. Juni1994 je ein Tor).
Quelle: ww.f95.de
Di, 08.03.2011
Michael Melka ab morgen wieder im Training
Nach der Schädelprellung, die Michael Melka am Sonntag beim Abschlusstraining vor dem Augsburg-Spiel erlitt, wird er morgen um 15 Uhr wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Bis zum Heimspiel gegen Paderborn stehen noch drei Trainingseinheiten auf dem Programm, die Michael Melka gerne schmerzfrei ohne Nachwirkungen überstehen möchte, um Samstag wieder im Kader zu stehen.
So, 06.03.2011
Schädelprellung! 48 Stunde Ruhe für Melka
Beim heutigen Abschlusstraining prallten Michael Melka und Adam Bodzek um ca. 12.00 Uhr nach einem Einwurf unglücklich zusammen, so dass Michael Melka zur Untersuchung sofort ins Krankenhaus musste. Die Ärzte diagnostizierten eine Schädelprellung, so dass eine ärztliche Ruhe von mindestens 48 Stunden, sowie ein Flugverbot, verordnet wurde. "Mir brummt der Schädel immer noch, der Zusammenprall hat sich wie ein K.O.-Faustschlag von Klitschko angefühlt", sagte Melka zu seinen Schmerzen nach der Krankenhaus-Diagnose. Eine mögliche Gehirnerschütterung ist nicht auszuschließen, kann nachträglich noch in Erscheinung treten.
Wir wünschen Michael Melka Gute Besserung!
Genesungswünsche können hier im Gästebuch an Michael Melka hinterlassen werden!
Di, 01.03.2011
Michael Melka und Sándor Torghelle basteln mit den KIDS
Kurz vor der fünften Jahreszeit haben sich Michael Melka und Sándor Torghelle gerne für den "Fortuna-Kids-Club" Zeit genommen. Gemeinsam mit den Kindern haben sie in der Fortuna-Geschäftsstelle nicht nur fleißig Autogramme und Small-Talks gegeben, sondern auch kreative Karnevalsmasken gebastelt. "Mit Kindern Zeit zu verbringen, ist immer eine schöne Sache", sagte der wieder gesunde Michael Melka nach dem schönen Ausflug in den "Kids-Club".
Fr, 25.02.2011
Michael Melka meldet sich zurück
Düsseldorf (RPO) Torwart Michael Melka hat am Freitagmorgen überraschend am Abschlusstraining seiner Mannschaft vor dem Osnabrück-Spiel teilgenommen. Nach der zweistündigen Einheit hinter verschlossenen Türen trat der Keeper mit freudestrahlender Miene aus der Esprit-Arena.
"Ich habe keine Schmerzen mehr", sagte Düsseldorfs Torwart Nummer eins. Für das Spiel am Sonntag (13.30 Uhr, Live-Ticker) reicht es aber nicht. "Ich habe mich sehr über seine frühe Rückkehr gefreut. Das spricht für seinen Ehrgeiz", sagte sein Trainer Norbert Meier am Freitagmittag. "Ich werde ihn für Sonntag aber nicht berücksichtigen, die Geschichte muss sich erst zu einhundert Prozent stabilisieren."
Michael Ratajczak wird gegen Osnabrück das Fortuna-Tor hüten, Max Schulze Niehues auf der Bank Platz nehmen. Der Keeper der Zwoten wird am Samstag mit seiner Mannschaft in der Regionalliga West auch das wichtige Spiel in Homburg bestreiten.
Trainer Meier muss für Sonntag neben Michael Melka auf Andreas "Lumpi" Lambertz und Marcel Königs verzichten. Lambertz soll in dieser Woche seinen Abschluss in der Reha machen und am Montag oder Dienstag wieder zur Mannschaft stoßen.
Königs erschien am Freitag nach überstandener Mandelentzündung mit seinen Fußballschuhen unterm Arm zur Übungseinheit, wurde aber nach einer leichten Laufeinheit wieder nach Hause geschickt. "Wir wollen nichts riskieren", sagte Meier.
Die unter der Woche angeschlagenen und erkrankten Maximilian Beister, Kai Schwertfeger und Jens Langeneke wirkten am Freitag alle mit und sind einsatzbereit.
Foto + Quelle: www.rp-online.de
Nachtrag der michael-melka.de Redaktion:
"Michael bedankt sich hiermit herzlich für die vielen Genesungswünsche im Gästebuch und hat sich sehr gefreut, heute endlich wieder ohne Schmerzen trainieren zu können."
Di, 22.02.2011
Kapselriss im linken Fuss
Beim gestrigen Training ist Michael Melka im neuen Rasen unglücklich hängengeblieben und musste das Trainings vorzeitig abbrechen. Die heutige Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Teuber ergab, dass Michael Melka mit seinem Kapselriss im linken Fuss voraussichtlich bis Freitag/Samstag mit dem Training aussetzen muss.
Genesungswünsche können gerne hier im Gästebuch geschrieben werden!
Fr, 18.02.2011
Ein absolutes Zweitliga-Spitzenspiel
Die Statistik zur Partie VfL Bochum – Fortuna Düsseldorf
Immerhin treffen die aktuelle Nummer 1 und 3 aufeinander - in der Rückrundentabelle der 2. Bundesliga. Während die Gastgeber gleich ihre ersten vier Spiele im Jahr 2011 gewinnen konnten und erst beim 2:2 letzte Woche in Bielefeld den ersten Zähler abgaben, kommt die Fortuna noch auf eine Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage (bei 15:7 Toren).
Anders sieht dagegen die Performance in den Heim- und Auswärtsspielen aus. Hier stehen sich nur noch die momentane Nummer 8 und 13 gegenüber. Der VfL gewann sieben Begegnungen vor heimischer Kulisse, teilte einmal die Punkte und musste sich dreimal geschlagen geben (18:14 Tore). Die Fortuna liegt in der Auswärtstabelle weiterhin in der unteren Tabellenhälfte mit zwei Siegen und zwei Unentschieden bei sieben Niederlagen (8:18 Tore).
Im Hinspiel feierte die Partie Zweitliga-Premiere (1:0 für Bochum). In der Bundesliga trafen der VfL und die Fortuna aber schon 40 Mal in genau 20 gemeinsamen Spielzeiten aufeinander. Die Bochumer haben hier mit 16:10 Siegen (14 Unentschieden) die Nase vorn.
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach – 32 Jahre)
Folgende Spiele unter Beteiligung beider Vereine hat er in dieser Saison gepfiffen:
6. Spieltag: Fortuna – VfL Bochum 0:1
13. Spieltag: Union Berlin – Fortuna 1:0
16. Spieltag: VfL Bochum – VfL Osnabrück 2:1
Personal:
VfL Bochum:
- Concha (Schien- und Wadenbeinbruch)
- Dabrowski (Gelb-Rot-Sperre)
- Freier (Innenbandriss)
Fortuna Düsseldorf:
- Lambertz (Innenbandriss im rechten Knie)
Die wichtigsten Daten vor dem Spiel:
- Mit Bochum und Düsseldorf treffen die beiden besten Clubs der letzten neun Spieltage aufeinander. Der VfL holte seit dem 14. Spieltag stolze 25 Punkte (8 Siege und 1 Unentschieden), die Fortuna immerhin 20 Zähler (6 - 2 - 1).
- Nach dem Hinspiel am 6. Spieltag war die Fortuna als einziges Team im deutschen Profifußball noch punktlos. Dennoch holte das Team von Chefcoach Norbert Meier danach 32 Punkte holte - die meisten ligaweit mit Bochum.
- Wettbewerbsübergreifend ist Bochum seit fünf Spielen gegen die Fortuna ungeschlagen (vier Siege und ein Unentschieden). Zuletzt gewannen die Flingeraner vor fast 20 Jahren (mit 3:0 am 2. November 1991) im Bundesliga-Duell gegen den Revierclub.
- Der VfL ist seit neun Zweitligaspielen ungeschlagen (acht Siege, ein Remis) - der Vereinsrekord innerhalb einer Saison liegt bei elf Spielen ohne Niederlage zwischen August und Oktober des Jahres 2005.
- Bochum hat die aktuell längste Torserie in der 2. Bundesliga (zehn Spiele). Die Fortuna blieb hingegen in sieben Auswärtsspielen dieser Saison torlos - Höchstwert mit RWO.
Quelle: www.f95.de
Sa, 12.02.2011
Spieler-Interview Michael Melka in der Fortuna Aktuell (Ausgabe 13.02.2011 Heimspiel gegen Ingolstadt)
Die michael-melka.de-Leser können das Interview in voller Länge schon lesen
Seit knapp vier Jahren ist Torhüter Michael Melka nun schon bei der Fortuna. Im Sommer 2007 kam er von Borussia Mönchengladbach nach Düsseldorf. Bis heute stand er 89 Mal für die Rot-Weißen zwischen den Pfosten. Unter anderem stellte er dabei in der Saison 2007/08 einen bis heute gültigen Rekord für die 3. Liga auf, als er 802 Minuten ohne Gegentor blieb und feierte 2009 den Zweitliga-Aufstieg mit den Flingeranern. „Fortuna Aktuell“ sprach mit ihm über die aktuelle Saison, die jüngsten Ergebnisse, seine neue Herausforderung im Privatleben sowie einen besonderen Tag im September 2010 und seinen sportlichen Werdegang mit einigen Höhepunkten seiner Karriere.
FA: Ein besonderer Tag in der Hinrunde war für Dich sicherlich das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt, dem heutigen Gegner im Rückspiel, bei dem Du nach längerer Pause wieder als Nummer 1 im Tor stehen durftest. Aber nicht nur das Spiel war turbulent mit der 0:3-Niederlage, quasi zeitgleich kam einige Hundert Kilometer entfernt Deine Tochter Lia zur Welt…!
Melka: Ja, das war schon sehr unglücklich, dass sich diese beiden Ereignisse überschnitten haben. Es hätte alles passieren dürfen, nur nicht an dem Tag, zumal Lia auch für zwei Tage später ausgezählt war. Die Wochen davor waren nämlich ganz entspannt, und ich wollte unbedingt bei der Geburt dabei sein. Aber dann habe ich morgens noch nicht einmal mehr meine Frau telefonisch erreicht. Da war mir schon klar, was passiert. Und da ist man mit seinen Gedanken nicht mehr hundertprozentig beim Fußball. Da wünscht man sich nur, dass alle gesund und munter sind.
FA: Bleiben wir bei den Oberbayern und kommen zur heutigen Aufgabe gegen denselben Gegner. Was sin die Voraussetzungen für einen weiteren Heimsieg?
Melka: Der Vorteil für uns ist der, dass die Ingolstädter in ihrer jetzigen Lage eigentlich mehr gewinnen müssen als wir. Aber das darf für uns keine Rolle spielen. Ohnehin können wir das Hinspiel nicht mehr gutmachen. Die Punkte sind weg. Wir müssen einfach schauen, dass wir möglichst schnell 40 Zähler auf dem Konto haben.
FA: Aber ihr seid momentan drauf und dran, erneut eine phantastische Heimbilanz hinzulegen. Beflügelt das nicht noch ein bisschen?
Melka: Das ist richtig. Aber es werden auch wieder die Tage kommen, an denen wir nur unentschieden spielen. Selbst Borussia Dortmund gewinnt nicht all seine Heimspiele!
FA: Und wo steht die Fortuna dann am Saisonende?
Melka: Das Wichtigste sind wie gesagt die 40 Punkte und alles andere, was danach kommt, wäre ein Bonus. Aber ein einstelliger Tabellenplatz wäre schöner, ob das der neunte oder der siebte ist, das wissen nicht…
FA: Kurz zurück zu Ingolstadt und den Begleitumständen beim Hinspiel. Seit diesem 22. September bist Du Papa. Inwieweit hat sich Dein Leben da verändert?
Melka: Es ist wunderbar. Man wacht zusammen auf und ich spüre, wie sie morgens und mittags drauf ist. Das sind tolle Momente als Vater. Ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen, und ich habe schon oft zu meiner Frau gesagt, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es vorher war. Es ist einfach toll zu sehen, wie Kinder lernen. Ich wäre froh, wenn ich auch noch mal so schnell lernen könnte! Aber ich muss auch sagen, dass ich froh über meinen Job bin, der mir die Freiräume gibt, dass ich im Gegensatz zu anderen Vätern in meinem Freundeskreis, die Tag für Tag von 7-18 Uhr außer Haus sind, so viel Zeit mit meiner Tochter verbringen kann.
...hier das komplette Interview lesen...
Do, 10.02.2011
Topwerte für Michael Melka
Nach 17 gespielten Bundesligaspielen ergibt sich für Michael Melka eine ganz eigene Bilanz, da er die ersten vier Bundesliga-Spiele von der Ersatzbank verfolgen musste, und diese fällt verdammt gut aus. Nicht einmal die offiziellen Werte aus der Statistikzentrale der DFL (www.bundsliga.de) von Maikel Aerts (Tabellenführer 2. Bundesliga) und Nationaltorhüter Manuel Neuer übertrumpfen die Leistungen von Michael Melka. Im Vergleich liegt Michael Melka vorne, gerade in den wichtigen Auszeichnungen wie "Gehaltene Bälle" und "Spiele ohne Gegentor". Insbesondere ist auch zu erwähnen, dass Michael Melka trotzt der wenigsten Spieleinsätze aller Torhüter in der "Die weisse Weste" Statistik von Polarweiss & Sport1 zusammen mit drei weiteren Torhüter auf den ersten Plätzen liegt (der Bochumer Torhüter hat zwar ein Tor weniger kassiert, aber Michael Melka hat 8 Spiele ohne Gegentor bei den wenigsten Spieleinsätzen).
Die offizielle bundesliga.de-Statistik
Michael Melka (Fortuna Düsseldorf)
Einsätze: 17 Spiele
Gespielt: 1530 Minuten
Gegentore: 17
Zu-Null-Spiele: 8
Gehaltene Bälle/Paraden: 75% / 52
Ballkontakte: 846
Erfolgreiche Pässe: 47% / 349
Gelungene Abschläge: 167
Zum Vergleich der Torwart des Tabellenführers Hertha BSC und den Nationalkeeper (Vergleich zu Michael Melkas Statistik):
Maikel Aerts (Hertha BSC)
Einsätze: 12 Spiele
Gespielt: 1080 Minuten
Gegentore: 12
Zu-Null-Spiele: 3
Gehaltene Bälle/Paraden: 69% / 27
Ballkontakte: 533
Erfolgreiche Pässe: 63% / 188
Gelungene Abschläge: 136
Manuel Neuer (Schalke 04)
Einsätze: 21 Spiele
Gespielt: 1890 Minuten
Gegentore: 26
Zu-Null-Spiele: 8
Gehaltene Bälle/Paraden: 73% / 72
Ballkontakte: 1163
Erfolgreiche Pässe: 66% / 370
Gelungene Abschläge: 285
Stand: 10.02.2011
Quelle: www.bundesliga.de
Die weiße Weste 2010/2011 - 1. Bundesliga
(Stand nach dem 21. Spieltag)
1. Roman Weidenfeller (BVB) 21-12-10 (Spiele - Gegentore - Spiele ohne Gegentore)
2. Manuel Neuer (Schalke 04) 21-26-8
3. Oliver Baumann (Freiburg) 17-20-7
4. Jörg Butt (FC Bayern) 17-20-6
5. Oka Nikolov (Frankfurt) 18-22-6
Die weiße Weste 2010/2011 - 2. Bundesliga
(Stand nach dem 21. Spieltag)
1. Andreas Luthe (Bochum) 17-15-8 (Spiele - Gegentore - Spiele ohne Gegentore)
2. Michael Melka (Düsseldorf) 16-16-8
3. Daniel Masuch (Paderborn) 21-24-8
4. Martin Männel (Aue)21-25-8
5. Max Grün (Greuther Fürth)17-14-7
Quelle: http://www.polarweiss.de/weisseweste.html oder http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_tv/artikel_222591.html
Mo, 07.02.2011
Die Statistik zum Spiel TSV 1860 München – Fortuna Düsseldorf
Erst dreimal spielten beide Vereine in der 2. Bundesliga gegeneinander. In der vergangenen Saison gewannen die Flingeraner ihr Heimspiel mit 2:0 (beide Treffer erzielte Jens Langeneke). In dieser Spielzeit gab es im Hinspiel nach einer 1:0-Führung in der ESPRIT arena am Ende noch eine 1:2-Niederlage. Lediglich im Rückspiel der vergangenen Saison wurden beim 2:2 (Tore durch Ranisav Jovanovic und Patrick Zoundi) in München die Punkte geteilt. Dabei konnten die Rheinländer letztmals einen Zwei-Tore-Rückstand egalisieren.
Die beiden Partien in der Saison 2009/10 waren die ersten Duelle in der Meisterschaft zwischen den Löwen und der Fortuna nach über 12 Jahren – damals noch in der Bundesliga. Gleich zwölfmal fanden die Begegnungen der Rheinländer mit 1860 München im Fußball-Oberhaus statt. Die Bilanz aus Düsseldorfer Sicht: 4 - 2 - 6 bei 14:17 Toren. Dazu kommen noch zwei Duelle im DFB-Pokal - einmal mit dem besseren Ende für die Rot-Weißen und einmal für die Blauen.
Die aktuelle Heim- und Auswärtsbilanz in der 2. Bundesliga könnte beinahe ein weiteres Unentschiedene vermuten lassen. Denn die 60er sind seit drei Heimspielen sieglos, stehen aber insgesamt bei einer Heimbilanz von 4 – 4 – 2 und 12:10 Toren (Platz 14). Die Fortuna kam in der Fremde in zehn Partien zu zwei Siegen, einem Unentschieden und musste sich sieben Mal geschlagen geben bei 7:17 Toren (Platz 12).
Für Sascha Rösler ist es ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, bei dem er gleich zweimal unter Vertrag stand. Zur Saison 2001/02 wechselte er vom SSV Ulm 1846 zum damaligen Bundesligisten nach München, kam aber in der Hinrunde in der Meisterschaft gar nicht, sondern nur einmal im UI-Cup zum Einsatz, so dass er sich für einen weiteren Wechsel zu RW Oberhausen entschied. Anfang 2009 (nach weiteren Zwischenstationen in Fürth, Aachen und Mönchengladbach) heuerte er zu Beginn der Rückrunde erneut bei den 60ern an und kam in 38 Zweitliga-Spielen auf 5 Tore.
Die wichtigsten Daten vor dem Spiel:
- Fortunas letzter Sieg beim TSV 1860 liegt über 33 Jahre zurück: Im Oktober 1977 gab es in der Bundesliga einen 1:0-Auswärtssieg der Fortuna (Tor: Hubert Schmitz).
- In den letzten sieben Partien erzielten die "Blauen" nie mehr als ein Tor und trafen insgesamt nur fünf Mal - in den letzten beiden Partien mit Beteiligung der Rot-Weißen gab es dagegen jeweils sechs Tore.
- Die Fortuna verlor nur eins der letzten sieben Ligaspiele (fünf Siege, ein Remis).
- In den letzten elf Partien kassierte die Elf von Norbert Meier nur sieben Gegentore.
- Die Fortuna verlor alle zehn Spiele, in denen sie zurücklag. Im November 2009 gewannen die Flingeraner zuletzt ein Spiel nach Rückstand, beim 2:1 gegen Cottbus.
- Assani Lukimya hat auch nach dem 20. Spieltag die beste Zweikampquote der Liga (77,2%).
- Löwen-Schlussmann Gabor Kiraly wehrt prozentual (82,8%) und absolut (101) die meisten Torschüsse aller Zweitliga-Torhüter ab.
- Benjamin Lauth, der seinen Vertrag beim TSV nicht verlängerte, ist mit zehn Treffern mit Abstand der beste Schütze in Reihen der "Löwen".
Quelle: www.f95.de
Do, 20.01.2011
Der Besuch bei der „Alten Dame“
Hertha BSC und die Reparaturarbeiten nach dem Betriebsunfall
Eine Milliarde stiftet Claire Zachanassian den Bewohnern ihrer Heimatstadt am Ende von Friedrich Dürrenmatts weltbekannter Komödie „Der Besuch der alten Dame“. Geld, das eine andere „Alte Dame“ derzeit mit Handkuss nehmen würde: Die Berliner Hertha ist nach dem Abstiegs-Super-GAU der Vorsaison zwar sportlich wieder auf Aufstiegskurs, kämpft aber in gewissem Maße weiterhin um ihre finanzielle Konkurrenzfähigkeit.
Wenn am kommenden Sonntag ab 13.30 Uhr im monumentalen Berliner Olympiastadion der Ball rollt, geht es für Gastgeber Hertha BSC wie immer um noch ein klein wenig mehr als um drei Punkte. Zwar können die Bundeshauptstädter im Match gegen die seit fünf Spielen unbesiegte Fortuna ihren berechtigten Aufstiegshoffnungen weiter Nahrung geben. Doch spielen sie in jeder einzelnen Partie auch stets darum, die Spukbilder eines beispiellosen Absturzes zu verscheuchen, dessen Nachwehen den Traditionsverein wohl noch eine Weile plagen werden.
Als Josip Simunic nach dem 1:0-Sieg über Bayer Leverkusen dem vor Glückseligkeit tosenden Rund schon einmal probeweise eine Meisterschale aus Pappe entgegenhielt, wünschte sich eine ganze Stadt noch sehnlicher als sonst den Mai herbei. Mitte März 2009 winkte Hertha BSC nach dem zehnten Heimsieg in Folge mit vier Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga ihren Verfolgern zu. Aus den Lautsprechern des Olympiastadions wummerten die Atzen „Wir holen die Meisterschaft“, auf den Rängen hielten die Fans „Yes, we can!“-Banner in die Luft, und Klaus Wowereit ließ vorsichtshalber den Balkon des Roten Rathauses reservieren.
Was folgte, war ein Einbruch mit drei Niederlagen in Folge - den Auftakt machte Borussia Dortmund, das die Berliner wieder zurück in den Ohrensessel schickte, ausgerechnet, als das Olympiastadion zum ersten Mal seit ewigen Zeiten - ohne Zutun eines DFB-Pokal-Finals oder einer Weltmeisterschaft - komplett ausverkauft war. Am Ende stand ein vierter Platz zu Buche, der immer noch weit mehr war, als das, womit man an der Spree kalkuliert hatte. Doch die „Alte Dame“ sollte vorerst nur einen Frühling lang tanzen.
Es reiften zwar die Blütenträume für die Folgesaison, aber Hertha - geschwächt von den Abgängen wichtiger Stützen - welkte dahin: Nach einer fürchterlichen Hinrunde, die man mit sechs (!) Punkten beschloss, konnte auch Berufsretter Friedhelm Funkel das Ruder nicht mehr herumreißen. Obwohl die Atzen die Band auf der sinkenden Titanic gaben und auch dann noch tapfer „Die Hertha steigt niemals ab“ intonierten, als es schon längst zu spät war, schlugen die Blau-Weißen bretthart in der Zweiten Liga auf. Statt gemütlich vor dem Fernseher dem jeweiligen Gegner vom Stadtrivalen Union die Daumen zu drücken, mussten sich die Hertha-Fans plötzlich selber Montagsabends auf den Weg ins Stadion machen.
Mit Michael Preetz kehrt nun ein Mann die Scherben auf, der am Flinger Broich kein Unbekannter ist. Der gebürtige Düsseldorfer schoss in 88 Partien für Fortuna 20 Tore und zählte in den Neunzigern zu den am meisten gefürchteten Vollstreckern der Eliteklasse. Als Neueinsteiger im Managergeschäft - erst 2009 trat er aus dem langen Schatten vom langjährigen Patron Dieter Hoeneß - stellte Preetz eine Aufräumkolonne zusammen, die vorsorglich schon einmal mit reichlich Erstligaerfahrung daherkommt. Auf der Kommandobrücke steht mit Ex-Nationalspieler Markus Babbel ein Mann, der als Spieler lediglich einmal dem Gast aus Flingern unterlag, und zwar in Diensten des FC Bayern München beim denkwürdigen DFB-Pokal-Zweitrundenmatch am 18. September 1995, das die Rheinländer seinerzeit mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Jeder Fortune kann sich erinnern: Es war das Spiel des Ben Manga. Babbel weiß also mit Fortuna Düsseldorf umzugehen - kostbares Know-How angesichts der Tatsache, dass die Flingeraner zuletzt 1981 verloren, wenn sie bei der Hertha gastierten. Die Ewige Statistik der Kontrahenten liest sich derweil ausgeglichen: Bei 16 Remis stehen zehn Erfolgen von Fortuna deren neun der Berliner gegenüber.
Der Chefcoach der Hauptstädter erfüllt derzeit die Erwartungen und hält mit seiner Mannschaft den Kurs auf den sicheren Hafen der Aufstiegsplätze. 36 Punkte stehen zu Buche, 22 davon wurden im Olympiastadion erwirtschaftet: Balsam für ein Publikum, das in der Abstiegssaison 16 sieglose Heimspiele in Folge ertrug und verkraften musste, wie Hertha BSC dem stets verlachten ewigen Synonym des Versagens, nämlich der Saure-Gurken-Truppe vom Nachbarn Tasmania 1900, einen traurigen Negativrekord abnahm. Vorbei und vergessen! Eine Etage tiefer begeistert die „Alte Dame“ nicht nur zu Hause wieder.
Die ersten zehn Spieltage der Zweitligasaison - darunter die Partie des zweiten Spieltages, ein 2:1-Erfolg (Tore: Friend, Domovchiyski - Wellington) in der ESPRIT arena - überstand das Team ohne Niederlage. Mit drei Pleiten vom 13. bis zum 15. Spieltag durchlebte man zwar eine kleine Krise, die die Babbel-Elf jedoch überwunden zu haben scheint: Dank des 3:1-Erfolgs bei Rot-Weiß Oberhausen ist man, nunmehr punktgleich mit Tabellenführer Augsburg, auf Platz 2 zurückgekehrt. Gegen die Flingeraner, die aller Voraussicht nach in Bestbesetzung nach Berlin reisen, kann Babbel wieder auch auf den zuletzt gelb-rot-gesperrten Roman Hubnik zurückgreifen, während mit Andre Mijatovic (Rotsperre) der zweite Stamm-Innenverteidiger noch nicht wieder spielberechtigt ist. Auch Peter Niemeyer wird keine Berücksichtigung finden können, da dieser sich gegen RWO einen Muskelfaserriss zugezogen hat.
Taktisch hat der ehemalige Coach des VfB Stuttgart seinen Berlinern offenbar strikte Arbeitsteilung verordnet. Die beste Abwehrreihe der Liga (erst 14 Gegentore) hält sich genau wie das Mittelfeld in punkto Torbeteiligung zurück, den Löwenanteil der Scorerpunkte teilt die individuell überragend besetzte Sturmreihe gleichmäßig unter sich auf. 23 von 28 Toren und 19 von 25 Vorlagen entfallen auf die Abteilung Attacke, in der mit Adrian Ramos und Raffael zwei Leistungsträger gehalten werden konnten, die nach dem Abstieg bei mehreren Erstligisten auf dem Zettel standen - wieder einmal eine willkommene Prüfung für das Fortuna-Abwehrbollwerk. Mit Rob Friend und Levan Kobiashvili, Christian Lell und Pal Dardai sowie Fabian Lustenberger stehen weitere gestandene Bundesligaprofis unter Vertrag; gemeinsam können die aktuellen Hertha-Spieler auf 1.370 Einsätze in der Beletage verweisen (zum Vergleich: Fortuna bringt es in dieser Statistik auf gerade 240 Partien).
So viel Qualität hat natürlich ihren Preis. Der Abstieg traf die finanziell ohnehin seit langem nicht auf Rosen gebettete Hertha mit der Wucht einer Abrissbirne. Riesige Verbindlichkeiten drücken den Verein, von knapp 40 Millionen Euro ist die Rede. Die Lizenz für die kommende Saison sei nicht in Gefahr, hört man, im Falle einer zweiten Saison im Unterhaus ist der derzeitige Etat jedoch wohl nicht zu stemmen. Wird der Aufstieg am Ende der Saison verpasst, drohen radikale Sparkurse, die auf Jahre hinaus tiefe Furchen in das Gesicht der Mannschaft reißen würden. Zuletzt konnte Präsident Werner Gegenbauer - ein enger Freund von Uli Hoeneß - immerhin die unverhoffte 8-Millionen-Infusion einer bis dato anonymen Gönnerschaft kundtun. Auf einen Besuch einer anderen alten Dame von Dürrenmatt wird die „Alte Dame“ von der Spree allerdings vermutlich vergeblich warten müssen.
Quelle: www.f95.de
Mo, 03.01.2011
Fortunas Start in Spanien
Düsseldorf (RP) Wie schon vor sieben Jahren bereitet sich der Fußball-Zweitligist in Oliva Nova auf die Rückrunde vor. Damals stiegen die Düsseldorfer in die Dritte Liga auf. Heute ist ein Testspieler aus Aserbaidschan mit dabei.
Die Flucht vor dem Schnee begann mit Verspätung. Um 8.25 Uhr gestern früh sollte der Airbus A320-200 mit Fortunas Fußball-Profis an Bord in Richtung Alicante abheben, aber der grimmige Frost verhinderte den pünktlichen Start ins spanische Trainingslager. Zunächst musste die Maschine enteist werden – und vor der in diesen Tagen so begehrten Anlage herrschte erst einmal Stau.
Doch das Warten lohnte sich. Als das Team des Zweitligisten schließlich in Alicante landete, begrüßte die Costa Blanca es mit strahlendem Sonnenschein und stolzen 18,5 Grad plus. Durchaus nicht selbstverständlich Anfang Januar, wie jener Teil des Düsseldorfer Trosses berichtete, der wegen der Überfüllung der Mannschafts-Maschine einen kleinen Umweg mit Zwischenstopp in Palma de Mallorca einlegen musste: Der Deutschen liebste Urlaubsinsel präsentierte sich, obwohl nur ein halbes Flugstündchen von Alicante entfernt, grau und regnerisch.
Nach einer knapp 80-minütigen Busfahrt blieb den Kickern in ihrem Quartier jedoch der spanische Frühling erhalten. Zudem lässt das Oliva Nova Golf & Beach Hotel in punkto Komfort kaum Wünsche offen. Fast wirken die Fußballer mit ihrer Trainingskluft ein wenig deplatziert unter den übrigen Gästen, die meist in modischer Golfkluft daherkommen – das wird sich aber spätestens heute ändern, wenn die Fortunen auf ihre neuen Hotel-Nachbarn treffen: die Spieler des Zweitliga-Konkurrenten Alemannia Aachen.
Die Düsseldorfer haben schon früher ihre Erfahrungen mit dem Oliva Nova Golf & Beach Hotel gemacht, und die waren äußerst positiv. Vor rund sieben Jahren versammelte der damalige Cheftrainer Massimo Morales seine Schützlinge auf demselben Gelände. Für diejenigen, die sich nicht mehr so genau an jene Wintertage 2003/04 erinnern: Die damalige Oberliga-Saison endete mit dem Aufstieg in die Dritte Liga.
Ob das schmucke Hotel diesmal erneut die Initialzündung zu einem solchen Husarenritt bringt, sei einmal dahingestellt. Schließlich ist der Rückstand auf die Tabellenspitze wegen des völlig verkorksten Saisonstarts schon recht groß. Auf jeden Fall bieten die vier sattgrünen Rasenplätze endlich einmal wieder die Chance zu einem Training ohne Schneeballschlacht, und das nutzte Chefcoach Norbert Meier bereits kurz nach der Landung aus.
Er testete dabei gleich einen Gastspieler, den russischen Stürmer Murad Guseynov (21), der auch einen aserbaidschanischen Pass hat. Ex-Bundestrainer Berti Vogts, jetzt Nationaltrainer in der früheren Sowjetrepublik, hatte den Angreifer empfohlen. Bei seiner ersten Einheit im Fortuna-Trainingsanzug wirkte Guseynov noch zurückhaltend. Vielleicht gelingt es ihm in den nächsten Tagen, Meier und Manager Wolf Werner, der heute eintrifft, von einem Engagement zu überzeugen.
Quelle: www.rp-online.de
Di, 28.12.2010
Michael Melka's Hinrunde 2010/11 in Noten
kicker:
13 benotete Einsätze / Durchschnittsnote 3,19
Rheinische Post + RP-Online:
13 benotete Einsätze / Durchschnittsnote 3,43
EXPRESS Redaktion + User/Leser:
13 benotete Einsätze / Durchschnittsnote 3,50
Reviersport Redaktion:
13 benotete Einsätze / Durchschnittsnote 3,23
Reviersport User/Leser:
13 benotete Einsätze / Durchschnittsnote 2,67
sportal.de Redaktion:
13 benotete Einsätze / Durchschnittsnote 3,50
Do, 23.12.2010
Michael Melka's Hinrunde 2010/11 in Zahlen
Gespielte Minuten: 1170
Gespielte Spiele: 13
Gegentore: 11
Spiele ohne Gegentor: 7
Gelbe Karten: 1
Fouls: 1
Gefoult worden: 1
Ballkontakte: 645
Paraden: 40 / 78% erfolgreich
Pässe: 248 / 49% erfolgreich
Gelungene Abschläge zum Mann: 125
Nationaltorwart Manuel Neuer zum Vergleich:
Gespielte Minuten: 1530
Gespielte Spiele: 17
Gegentore: 24
Spiele ohne Gegentor: 6
Gelbe Karten: 0
Fouls: 1
Gefoult worden: 1
Ballkontakte: 928
Paraden: 53 / 68% erfolgreich
Pässe: 300 / 68% erfolgreich
Gelungene Abschläge zum Mann: 235
Fotos + Quelle: www.bundesliga.de
Mi, 15.12.2010
Ein Sieg noch bis Weihnachten
WZ NEWSLINE, AM 12. DEZEMBER 2010
Fortuna ist auch mit 19 Punkten nicht zufrieden. Sieg gegen Fürth steht auf dem Wunschzettel.
Düsseldorf - Nach sechs Niederlagen zum Start in die Saison der 2. Fußball-Bundesliga war an diesen Wunsch gar nicht zu denken. Jetzt kann er für Fortuna Düsseldorf doch noch in Erfüllung gehen. „Ein ruhiges Weihnachtsfest“ steht ganz oben auf dem Wunschzettel, und endlich meint es auch das Schicksal wieder gut mit den Fortunen.
Denn am Freitag beim 0:0 in Aachen hatten die Gäste schon ein wenig Glück, als das erste Unentschieden der Saison eingefahren wurde. „Dafür haben wir ja auch in den ersten Spielen genügend Pech gehabt“, erklärte Norbert Meier, der vor allem mit der ersten Hälfte gar nicht zufrieden war mit seiner Mannschaft.
„Das war bis zur Pause unterirdisch“, sagte sogar Kapitän Andreas „Lumpi“ Lambertz im Rückblick auf 45 Minuten mit einer Vielzahl von Fehlpässen und unnötigen Ballverlusten. Konstruktive Aktionen hatten Seltenheitswert und die Raumaufteilung war ganz schwach.
Immerhin passte es in der Abwehr, die Abstimmung innerhalb der Viererkette wird immer besser, zudem zeigten alle vier Spieler dort ein erstklassiges Zweikampfverhalten, so dass die Aachener trotz Einladung im Mittelfeld kaum gefährlich wurden.
Und Torwart Michael Melka ist nun schon 297 Minuten ohne Gegentor. „Wenn wir auch noch besser nach vorne gespielt hätten“, sagte Abwehrchef Jens Langeneke. „Aber das Remis ist schon gerecht.“
Drei Punkte gegen Fürth wären für Norbert Meier eine Bestätigung
Ein Punkt fehlt noch, um die Vorgabe von 20 Punkten zur Winterpause zu erfüllen. 40 Punkte reichen normalerweise locker für den Klassenerhalt. „Wer hat denn gesagt, dass wir nur 20 Punkte haben wollen?“, fragt Mittelfeldspieler Sascha Rösler und macht ganz deutlich, dass er mit einem Punkt im abschließenden Heimspiel gegen Greuther Fürth nicht zufrieden ist: „Mit 22 Punkten werden wir tatsächlich ruhig Weihnachten feiern können. Und die vier Heimsiege zuletzt machen mich da sehr zuversichtlich, dass wir das auch schaffen.“
Für Fortunas Trainer wäre ein Sieg im letzten Vorrundenspiel die Bestätigung, dass sich trotz widriger Umstände noch alles zum Guten kehrt. „Wir können derzeit mit der Leistung und auch der Ausbeute zufrieden sein“, sagte Meier.
Ein Sieg zum Abschluss wäre vor allem für diejenigen ein schönes Geschenk, die immer an die Mannschaft und auch den Trainer geglaubt haben. Doch wie es Meiers Art ist, warnt er davor, jetzt schon zu weit zu denken: „Wir können noch nicht Weihnachten feiern, weil am Samstag noch ein schweres Spiel ansteht.“
Quelle: www.wz-newsline.de
Sa, 10.12.2010
Melkas verdientes Glück
Düsseldorf (RPO) Fortuna hatte beim 0:0 bei Alemannia Aachen zweifelsfrei Glück. Das Ergebnis ist aber auch Ausdruck dafür, dass die Mannschaft gefestigter ist als noch zu Saisonbeginn. Schon zum dritten Mal in Folge spielte sie zu Null, ist seit 296 Minuten ist sie ohne Gegentor. Das ist ein Verdienst der Verteidigung, die fast jeden Zweikampf gewinnt - und auch von Torwart Michael Melka.
Trainer Norbert Meier hatte Melka am fünften Spieltag zu seiner neuen Nummer eins gemacht und Michael Ratajczak nach vier Niederlagen in Folge auf die Bank verbannt. Es ging Meier nicht darum, Ratajcak zu bestrafen. Es war eher ein Griff in die Psycho-Trickkiste. Die Entscheidung wurde kritisiert, denn Melka machte in Folge eine unglückliche Figur und kassierte vermeidbare Gegentore.
Doch der 32-Jährige hat sich in den vergangenen Wochen mit der gesamten Hintermannschaft gesteigert und war auch am Tivoli ein souveräner Rückhalt. Er entschärfte drei gefährliche Schüsse der Aachener. Und auch in der Strafraumbeherrschung zeigt er keine Unsicherheiten, pflückte die Flanken problemlos runter.
Nur einmal patzte "der Lange": In der 56. Minute ließ er eine leichte Flanke fallen. Der Ball fiel Benjamin Auer vor die Füße. Mit beiden Armen umklammerte Melka den Alemannia-Stürmer durchaus liebevoll, doch der fiel etwas zu theatralisch zu Boden. Kein Elfmeter, Schiedsrichter Dingert ließ trotz aufgebrachter Spieler und Fans weiterspielen.
Glück für Melka, denn die Fernsehbilder zeigten, dass der Unparteiische mit seiner Entscheidung vermutlich daneben lag. "Während der ersten sechs Spiele hätten wir nach einer solchen Leistung verloren", sagte Trainer Norbert Meier. Seine Schützlinge haben mit gestiegenem Selbstbewusstsein nun nicht nur größere Souveränität sondern auch das nötige Quäntchen Glück, das an den ersten Spieltagen fehlte.
Statistik
Aachen: Hohs - Casper, Stehle, Feisthammel, Achenbach - Demai, Junglas - Höger, Arslan (87. Lubasa), Stieber - Auer. - Trainer: Hyballa
Düsseldorf: Melka - Schwertfeger, Langeneke, Lukimya-Mulongoti, van den Bergh - Lambertz, Oliver Fink - Bröker, Rösler (90. Costa), Zoundi (90.+2 Beister) - Ranisav Jovanovic (46. Dum). - Trainer: Meier
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Zuschauer: 20.071
Gelbe Karten: Demai (3) - Rösler (3)
Torschüsse: 19:19
Ecken: 7:5
Fouls: 13:10
Quelle: www.rp-online.de
Mo, 06.12.2010
Wieder ohne Gegentor! Melka auf Rekordjagd
EXPRESS AM 06. DEZEMBER 2010
Düsseldorf – In der vergangenen Saison hätte es Michael Ratajczak beinahe geschafft, die komplette Rückrunde ohne Gegentreffer zu überstehen, lediglich am letzten Spieltag gegen Hansa Rostock musste er den Ball einmal nach einem Elfmeter aus dem Netz holen.
Inzwischen ist Michael Melka wieder die Nummer 1 und schickt sich an, eine ähnliche Serie zu produzieren - gegen den KSC blieb sein Kasten in der Arena zum vierten Mal in Folge sauber.
„Wir sind ja bekannt dafür, dass wir nicht allzu viele Tore schießen. Da ist es dann wichtig, möglichst wenig zuzulassen.“ Das gelang am Sonntag, Melka musste nur selten eingreifen.
Nun soll die Erfolgsserie ausgebaut werden: „Wir sind noch nicht am Ziel, wollen die 20 vollmachen und noch mehr.“ Bleibt der Kasten sauber, sieht es bei diesem Unterfangen ganz gut aus...
Quelle: www.express.de
Mo, 29.11.2010
Fortuna: Von der Schießbude zum Bollwerk
Von OTTO KRAUSE
EXPRESS AM 29. NOVEMBER 2010
Düsseldorf – „Eine starke Defensive ist der Schlüssel. Nur wenn du gut verteidigst, kannst du Erfolg haben. Zum Glück ist das bei uns jetzt viel besser geworden“, sagt Fortunas Abwehr-Boss Jens Langeneke.
Eine Einschätzung, die auch durch die nackten Zahlen belegt wird. Mittlerweile ist Fortuna bereits viermal ohne Gegentreffer geblieben, zuletzt beim 2:0-Befreiungsschlag in Bielefeld auch erstmals in einem Auswärtsmatch.
Die Defensive mutierte von einer Schießbude zu einem Bollwerk. „Wir lassen sehr wenig Chancen zu, die ganze Mannschaft hat sich besser gefunden und ist jetzt eingespielt. Wir machen es dem Gegner sehr schwer“, so Torwart Michael Melka.
Seit der 1,95-Meter-Hüne ins Düsseldorfer Tor zurückkehrte, geht es stetig bergauf. „Ich fühle mich gut, die Wettkampfpraxis hat mir sehr gut getan. Wenn ich an den schlimmen Start in Ingolstadt zurückdenke und sehe, wie es jetzt ist - das ist schon ein Riesenunterschied“, stellt der Keeper fest.
„Die Viererkette arbeitet gut zusammen. Die konstant gut spielenden Stammspieler Jens Langeneke und Jojo van den Bergh, dazu Assani Lukimya, der sich ständig gesteigert hat und nun richtig gut spielt, sowie rechts der junge Kai Schwertfeger, der sich prima eingefunden hat und kaum Fehler macht - das passt. Und davor räumt der Oliver Fink gut ab.“
Melka reagiert gut auf der Linie, beeindruckt die Kontrahenten (gerade auch bei Standards) im Strafraum mit seiner physischen Präsenz und strahlt viel Ruhe aus. Das überträgt sich auf seine Vorderleute.
Seit der „Lange“ wieder in der Kiste steht, werden die Bälle nicht mehr panisch nach links und rechts auf die Ränge gebolzt, sondern der Torwart mit Rückpässen immer wieder in Szene gesetzt, um hakelige Situationen zu lösen. „So muss es weitergehen“, fordert Langeneke. „Wenn die gesamt Mannschaft defensiv gut arbeitet, sind wir immer im Spiel. Das ist sehr wichtig – erst Recht, wenn man vorne nicht allzu viele Tore schießt.“ Nun sollen bis Weihnachten noch reichlich Punkte her. Melka: „Es wäre doch klasse, wenn wir die 20 nach dem schlimmen Start noch schaffen würden.“
Do, 11.11.2010
Fortunas Nr.1 Melka schlägt Alarm
Abstiegskampf bis zum Saisonende
Düsseldorf BILD Zeitung Sport AM 11. NOVEMBER 2010
Als Michael Melka (32) am fünften Spieltag anstelle von Michael Ratajczak (28) zurück in die Kiste kehrte, hat Fortuna nicht einen einzigen Zähler auf dem Konto. Mittlerweile sind es zumindest neun Punkte.
Für Routinier Melka kein Grund zur Zufriedenheit! Klartext von Fortunas Nr. 1: „Wir haben 11 Spieltage absolviert. Wenn wir unsere bisherige Ausbeute hochrechnen, kommen wir auf knapp 30 Punkte. Und damit steigt man ab.“
Melka schlägt Alarm! Der Torwart weiß nämlich, dass die drei kommenden Spiele absolut wegweisend sind. Freitag ist zuhause ein Sieg gegen Oberhausen Pflicht. Danach stehen zwei knifflige Auswärtsspiele bei Union Berlin und in Bielefeld auf dem Programm.
Melka: „Das sind alles direkte Konkurrenten. In diesen Spielen muss allen klar sein: Für uns geht es diese Saison nur noch um den Klassenerhalt. Das wird sich auch bis zum Ende der Saison ziehen, die Liga liegt so eng zusammen. Mir wäre auch egal, wenn wir uns erst am letzten Spieltag retten. Ein Abstieg wäre für Fortuna und die Stadt aber eine einzige Katastrophe.“
Abstiegskampf bis zum Saisonende?
Melka selbst will natürlich dazu beitragen, dass es weiter aufwärts geht. An den letzten beiden Heimsiegen gegen Augsburg und Duisburg hatte er entscheidenden Anteil. In der Arena ist er schon seit 248 Minuten ohne Gegentor - diese Serie will er gegen RWO ausbauen.
Melka: „Nach hinten arbeitet die Mannschaft gut zusammen. Aber wir müssen uns vorne mal für den Aufwand belohnen, den wir betreiben. Wenn man kein Tor schießt, kann man kein Spiel gewinnen.“ Auch nicht das so wichtige Spiel morgen gegen Oberhausen!
Hier kann man auch den Bericht bei BILD.de lesen!
Mo, 01.11.2010
Jung-Papa-Melka: Her mit der Arena-Null!
„Wir brauchen jetzt einen Sieg. Ganz wichtig dabei ist, das die Null steht!“
01.11.2010, EXPRESS SPORT
35000 Zuschauer werden die ESPRIT-Arena heute in einen brodelnden Fußball-Tempel verwandeln, beim heißen Duell der so unterschiedliche in die Saison gekommenen Nachbarn prickelnde Atmosphäre verbreiten. „Dann macht es immer ganz besonders viel Spaß, auf dem Platz zu stehen“, sagt Fortunas Torwart Michael Melka.
Das sah am 22. September in Ingolstadt (0:3) noch ganz anders aus. Da stand der Keeper, der vergangenen Spielzeit nur eine Halbzeit (!) absolvierte, plötzlich wieder für seinen Konkurrenten Michael Ratajczak zwischen die Pfosten – und war weniger begeistert. „Das kam damals überraschend. Ich hatte für das Spiel in Ingolstadt eigentlich abgesagt, weil ich unbedingt bei der Geburt meines ersten Kindes dabei sein wollte“, erinnert sich der 32-Jährige. „Ich hatte alles andere, als Fußball im Kopf. Die kleine Lia kam dann ja auch drei Stunden vor dem Spiel und ich hatte ja auch praktisch keine Wettkampfpraxis. Aber die Chance wollte ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen.“ Melka musste bei seinem „Bayby-Stress-Comeback“ jedoch bei einer Truppe in die Kiste, bei der es überhaupt nicht lief:“Ich dachte: Hey, was ist denn hier los? Da wurden aus Nervosität Bälle einfach ins Aus gekloppt, die ich locker hätte aufnehmen können.“
Seit fünf Partien steht der Schlussmann nun wieder im Fortuna-Tor, kommt von Woche zu Woche besser zurecht. „Osnabrück war das erste Spiel, auf das ich mich voll konzentriert vorbereiten konnte“, so Melka. „Konzentration ist für einen Torwart das Allerwichtigste.“ In der Aufstiegssaison was Michael ein großer Faktor für die Rückkehr ins Zweitliga-Rampenlicht – diese Form will er so schnell wie möglich wieder erreichen, denn der Keeper weiß: “Das wird eine schwierige Saison, wir brauchen jetzt einen Sieg. Ganz wichtig dabei ist, dass die Null steht.“ Das klappte schon beim letzten Heimspiel gegen Augsburg – mit Melka im Kasten gewann Fortuna mit 1:0…
Do, 28.10.2010
Melka:"Es bleibt wohl bis zum letzten Spieltag ernst"
Torwart rechtfertigt bislang seine Rückkehr zwischen die Pfosten
28.10.2010, KICKER Sportmagazin
Der Herbst hatte für Michael Melka mit dem „goldenen Oktober“ eigentlich prima begonnen. Zwar wirkte es eher wie Aktionismus, dass der Fortuna Trainer Norbert Meier den 32-jährigen in den vergangenen Wochen wieder zur Nummer eins machte – nach vier Liga-Pleiten und dem Pokal-Aus löste Melka seinen Kontrahenten Michael Ratajczak im Düsseldorfer Tor ab, obwohl der nicht wirklich groß gepatzt hatte. Aber Meier schien ein Zeichen setzen zu wollen, so richtig erklärt hat der Trainer das bis jetzt nicht.
Melka war zwei Jahre unumstritten, hatte sich dann im ersten Spiel der vergangenen Saison verletzt. Ratajczak nutze seine Chance, überzeugte durch starke Leistungen und war Teil der Erfolgsgeschichte des letztjährigen Aufsteigers. In dieser Saison kam der Misserfolg massiv auf die Fortuna zu, und Melka kehrte zurück in die Stammformation. Mit den zwei Siegen schienen der Torwart und sein Team gleichsam wieder auf die Sonnenseite zurückzukehren.
Doch dann setzte es mit dem 0:3 beim SC Paderborn einen heftigen Rückschlag. „Man hat gesehen, auf was für einem dünnen Eis wir uns noch bewegen“, so Melka, dessen Fortuna nach dem 0:1 kurz nach der Pause beinahe auseinanderfiel, und zu lange brauchte, um sich wieder aufzurappeln. Die Paderborner schenkten Schlussmann Melka noch zwei weitere Tore ein. Hinten passierten die individuellen Fehler, vorne trafen die Stürmer wieder nicht. Nur sechs Treffer sind der schlechteste Angriffswert der Liga. Man müsse nun erkennen, dass es „wohl bis zum letzten Spieltag ernst bleiben wird“, blickt Melka voraus. „Vielleicht wird das eine der schwersten Spielzeiten in der Vereinsgeschichte.“
Und jetzt kommt es am Montag ausgerechnet zum West-Derby des Drittletzten mit dem wieder erstarkten MSV Duisburg. Damit droht Melka und der Fortuna wohl noch ein stürmischer Herbst.
Sa, 23.10.2010
Die Mini-Erfolgsserie in der 2. Bundesliga weiter ausbauen
Statistik zum Spiel SC Paderborn - Fortuna Düsseldorf
Erst vor gut neun Monaten standen sich beide Teams in diesem Jahr schon einmal in der 2. Bundesliga in Ostwestfalen gegenüber. Am 15. Januar trennten sich die beiden damaligen Aufsteiger in der Energieteam-Arena 1:1. Die Führung der Gastgeber durch Daniel Brückner konnte Martin Harnik für die Fortuna egalisieren. Es war das erste Zweitliga-Match zwischen beiden Vereinen in Paderborn.
Das Hinspiel in Düsseldorf – zugleich der Saisonauftakt am 1. Spieltag – hatten die Rot-Weißen dem Ergebnis nach deutlich mit 3:0 gewonnen. Die Treffer erzielten Marco Christ, Oliver Fink und Christian Weber. Doch vor 19.300 Zuschauern in der ESPRIT arena war der Unterschied zwischen beiden Mannschaften vom Spielverlauf her nicht gar so groß.
Zuvor hatte es bereits einige Aufeinandertreffen beider Klubs in der Drittklassigkeit gegeben. Dabei verliefen die Duelle im letzten Jahrzehnt zwischen dem SC Paderborn und der Fortuna weitestgehend ausgeglichen (1 – 5 – 2).
Fortuna-Angreifer Thomas Bröker spielte in der Saison 2006/07 für die Ostwestfalen. In 19 Spielen im Bundesliga-Unterhaus blieb er allerdings torlos. Über die Stationen Dynamo Dresden und Rot Weiss Ahlen kam er in diesem Sommer nach Düsseldorf. Vergangene Woche erzielte er beim 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg sein erstes Tor im Fortuna-Trikot.
Quelle: www.f95.de
Do, 14.10.2010
Fortunas Gegner im Check
Düsseldorf (RPO) Das Spiel der Fortuna gegen den FC Augsburg (Freitag, 18 Uhr, Esprit-Arena) ist am achten Spieltag das Duell des schlechtesten Heimteams der 2. Fußball-Bundesliga (alle drei Heimspiele verloren, 2:5 Tore) gegen die drittbeste Auswärtsmannschaft (zwei Siege, zwei Niederlagen, 8:5 Tore).
Der FC Augsburg gehört nach einer starken Saison 2009/10 nun erneut zu den Aufstiegsfavoriten. Er zog im Vorjahr ins DFB-Pokal-Halbfinale ein (0:2 gegen Werder Bremen); kurz darauf verpasste er den Aufstieg in Liga eins in der Relegation durch Niederlagen (0:1, 0:2) gegen den 1. FC Nürnberg. Dennoch ist der Aufschwung der Schwaben während der vergangenen zehn Jahre rasant: Im Jahr 2000 hatten sie keine Lizenz für die Regionalliga bekommen und mussten erstmals in der Klubgeschichte in die 4. Liga. 2002 zog der FCA als Oberliga-Meister wieder in die 3. Liga, 2006 wurde er überlegen Meister der Regionalliga Süd und kehrte nach 23 Jahren Abstinenz in Liga zwei zurück.
Der Trainer
Jos Luhukay (47) arbeitet seit April 2009 als Trainer in Augsburg. Als Nachfolger von Holger Fach saß der gebürtige Venloer am 28. Spieltag der Saison 2008/09 erstmalig gegen Osnabrück auf der Bank (3:0) des FCA, der am Ende Elfter wurde. Der frühere Mittelfeldspieler, der auf dieser Position beim niederländischen Klub VVV Venlo ein Jahrzent lang eine feste Größe war, hatte beim KFC Uerdingen 05 unter Trainer Friedhelm Funkel 1996 zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga. Ein großer Erfolg war zum Ausklang seiner Spielerkarriere der Aufstieg in die Oberliga Nordrhein mit dem SV Straelen. Dort begann er auch seine Karriere als Cheftrainer. Nach verschiedenen Jobs - unter anderem beim Regionalligisten KFC Uerdingen - wurde er am 1. Februar 2007 Nachfolger von Jupp Heynckes in Mönchengladbach. Mit der Borussia stieg Luhukay im Sommer 2007 in die 2. Liga ab, schaffte aber selbst den sofortigen Wiederaufstieg.
Stärken und Schwächen
Der FC Augsburg gehört zu den spielstärksten Teams der Liga, kann seine Qualität aber derzeit nicht immer umsetzen. Dem FCA gelang mit drei Siegen und einem Remis ein Traumstart in die Saison, wodurch er Platz eins belegte. Seit drei Spielen haben die Schwaben aber keinen Punkt mehr geholt und sind angeschlagen. Zuletzt gab es ein 2:3 in Aue, bei dem Augsburg nach starkem Start den Faden verlor und sich dann ergab. Im Formtief befinden sich die schnellen Außen Marcel Ndjeng und Ibrahima Traore, die im vergangenen Jahr eine gefährliche Waffe waren. Zu den Stärken des FCA gehören die Vollstreckerqualitäten von Angreifer Michael Thurk (23 Tore in der Vorsaison), der auch in dieser Spielzeit schon viermal erfolgreich war.
Besonderes
In Axel Bellinghausen, Thorsten Oehrl und Marcel Ndjeng spielen drei Ex-Düsseldorfer für den FCA. Bellinghausen, der zu den Helden des Oberliga-Aufstiegs der Fortuna zählt, gehört wie Oehrl zur Zeit zur ersten Elf. Er wechselte über Kaiserslautern nach Augsburg, spielte im Vorjahr nicht viel, hat sich aber nun einen Stammplatz erkämpft. Sein Herz schlägt noch immer für Düsseldorf. Angreifer Oehrl hat in sieben Spielen zwei Tore erzielt.
Quelle: www.rp-online.de
Mo, 11.10.2010
Fortuna schlägt Bayer 04 Leverkusen
Zum Testspiel in Düsseldorf reisten die Bayer 04-Profis ergänzt durch sechs Spieler der U-19-Mannschaft an. Simon Rolfes, der bei den letzten beiden Pflichtspielen nach seiner Verletzungspause jeweils in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam, spielte von Beginn an, ebenfalls A-Junior Tobias Steffen.
Diese beiden hatten in der dritten Spielminute die erste große Chance: Nach Zuspiel des Profis verzog der Nachwuchsspieler den Schuss knapp über das Tor. Nach sieben Minuten probierte Rolfes es aus 20 Metern selbst, aber Fortuna Keeper Michael Melka konnte zur Ecke klären.In der 13. Minute war es wiederum Steffen, der mit einem Aufsetzer Melka fast in Verlegenheit brachte. Der wehrte den Ball zur Seite ab, wo Patrick Helmes seinen Abstauberversuch ab langen Pfosten vorbei schoss. Insgesamt gehörte die erste Viertelstunde der Partie ganz klar den Leverkusenern, von der Fortuna gab es keine nennenswerte Szene.
Dann verflachte das Spiel ein wenig, Bayer04 blieb jedoch spielbestimmend und hatte durch Helmes eine weitere gute Gelegenheit zur Führung (36.). Aber sein 20-Meter-Knaller wurde wieder vom guten Fortuna-Torhüter abgewehrt.
In der 41. Minute kamen die Düsseldorfer zu ihrer ersten Torchance, als es aus halblinker Position einen Freistoß gab. Marko Christ schlenzte jedoch knapp über das Tor von Fernandez.
Nach der Pause kamen Fortuna überraschend zum 1:0-Führungstreffer (54.): Nach einem Pass aus dem Mittelfeld zog Thomas Bröker auf und davon, passte zum halblinks mitgelaufenen Johannes van den Bergh, der ohne große Mühe unhaltbar einschoss. Doch der Jubel der Düsseldorfer Fans währte nur kurz. Erste scheiterte Helmes zwar noch per Kopf an Melka (56.), vier Minuten später passte es jedoch besser und er nickt nach einer Flanke von Sidney Sam den Ball an den Innenpfosten und ins Tor (60.).
Dann wurde es turbulent: Fortuna-Neuzugang Sascha Rösler – heute in seinem ersten Spiel für Düsseldorf – passt auf Thomas Bröker, der den Ball aus der Drehung in den Winkel schießt (68.). Im Gegenzug nach dem Anstoß bugsiert Helmes den Ball im Liegen zu Sam, aber wieder ist es Melka, der mit einer guten Reaktion die Chance zunichte macht. In der 71. Minute lässt Schwaab Bröker entwischen und bringt ihn anschließen im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter, geschossen von Christ, lenkt Fernandez zur Ecke.
Dann wechselte Jupp Heynckes gibt zwei weiteren A-Jugendlichen die Chance: Für Stefan Reinartz kam Julius Biada (74.) und für Alfonso Marte für Tobias Steffen (84.).
Kurz vor Schluss noch einmal die Ausgleichschance für Rolfes: Nach einer Freistoßflanke von Schwaab wird der Ball per Kopf verlängert, Rolfes erreicht den ihn zwar noch, kann aber keinen kontrollierten Schuss aufs Tor bringen.
Trotz deutlicher Überlegenheit in der ersten Halbzeit und einem Chancenübergewicht für Bayer 04 bleibt es am Ende beim 2:1 für die Gastgeber. Fortuna Düsseldorf hat diesen Erfolg vor allem dem starken Torhüter Melka zu verdanken, an dem die Angriffe der Leverkusener bis auf einmal ihr Ende fanden.
Quelle: www.bayer04.de
Do, 07.10.2010
Fortuna testet am Freitag gegen Bayer 04 Leverkusen
Das zweite Aufeinandertreffen in diesem Jahr
An diesem Wochenende hat die Mannschaft von Chefcoach Norbert Meier – sowie alle anderen Vereine der ersten vier Spielklassen - bekanntlich Länderspielpause. Diese soll sinnvoll überbrückt werden und zwar mit einem Testspiel gegen einen spielstarken Gegner. Am Freitagnachmittag (Anpfiff ist um 15 Uhr) kommt daher der Bundesligist Bayer Leverkusen zum Flinger Broich ins Paul-Janes-Stadion.
Während die Rot-Weißen am vergangenen Wochenende endlich ihr erstes Erfolgserlebnis in dieser Saison feiern konnten, hat die Werkself in der noch jungen Spielzeit schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Im DFB-Pokal hat die Mannschaft von Cheftrainer Jupp Heynckes locker die 2. Runde erreicht (durch einen 11:1-Erfolg beim FK Pirmasens!) und muss dort Ende des Monats bei Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach antreten. Gegen die Borussia vom Niederrhein gab es allerdings in der Meisterschaft bereits am 2. Spieltag zu Hause eine erstaunliche 3:6-Pleite. Zuvor gelang den Leverkusenern zum Saisonauftakt jedoch ein 2:0-Auswärtserfolg bei Borussia Dortmund – es war die bislang einzige Niederlage für den BVB in dieser Saison. Nach der Heimpleite gegen Gladbach blieb die Werkself bis heute in fünf Bundesliga-Spielen ungeschlagen (2 Siege und 3 Unentschieden) und liegt aktuell auf dem 4. Tabellenplatz.
In der Europa League führt Leverkusen nach zwei Spieltagen die Gruppe B an. Dem lockeren 4:0-Auftakterfolg gegen den norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim folgte ein 1:1-Unentschieden beim spanischen Vertreter Atletico Madrid. Nächster Gegner wird in zwei Wochen der griechische Vertreter Aris Saloniki sein.
Zuletzt standen sich beide Klubs Anfang des Jahres beim Stadtwerke Düsseldorf Wintercup am 10.Januar in der ESPRIT arena gegenüber. Damals gewann die Fortuna gegen den Erstligisten mit 1:0 (Tor durch Martin Harnik) und zog ins Finale ein. Ein Meisterschaftsspiel in der Bundesliga zwischen den Ersten Mannschaften beider Vereine liegt schon lange zurück. Am 1. März 1997 trennten sich die Fortuna und Bayer am 20. Bundesliga-Spieltag im Rheinstadion vor 20.000 Zuschauern 0:0-Unentschieden. Am Saisonende stieg die Fortuna aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs ab.
Eintrittskarten sind an der Tageskasse erhältlich:
Sitzplätze: 8 Euro
Stehplätze: 6 Euro
Stehplätze ermäßigt: 4 Euro.
Quelle: www.f95.de
Fr, 01.10.2010
Fortunas Gegner "Osnabrück" im Check
Düsseldorf (RPO) Der VfL Osnabrück ist am Samstag (13.30 Uhr) Gastgeber der Fortuna. Die Heimmannschaft ist in ihrem Stadion an der Bremer Brücke eine Macht. Sie lebt von der Aufstiegs-Euphorie. Die Bilanz gegen Fortuna ist ausgeglichen.
VfL Osnabrück - Fortuna, morgen, 13.30 Uhr, Osnatel-Arena (besser bekannt unter dem Namen Stadion an der Bremer Brücke). Es ist am achten Spieltag das Duell des Tabellen-18. gegen den Zwölften.
Der direkte Vergleich
Die Bilanz ist ausgeglichen: Sechs Siege, zwei Remis, sechs Niederlagen. Allerdings hat Fortuna in Osnabrück erst einmal gepunktet: 1988 beim 5:1 in der 2. Liga. In der Regionalliga verlor Fortuna an der Bremer Brücke mit den Trainern Morales und Weidemann (0:1, 0:5 und 0:4). Norbert Meier reist zum ersten Mal mit Düsseldorf nach Osnabrück. Den letzten Treffer dort erzielten die Fortunen am 13. Oktober 2001 beim 1:1. Das bislang letzte Zweitliga-Duell in Osnabrück war aus Fortuna-Sicht ein Debakel: Am 23. Oktober 1992 hieß es 1:4.
Stärken und Schwächen
Der Aufsteiger startete mit zuviel Ehrfurcht und Respekt in die Saison, dem VfL fehlte da noch Cleverness. Das sah zuletzt besser aus: In den ersten beiden Partien hatte der VfL drei Treffer nach Ecken oder Freistößen kassiert und wenig Effizienz bei eigenen Chancen gezeigt. Beim 4:1 gegen Union nutzten die Osnabrücker die Fehler der Berliner gnadenlos aus. Stärken des VfL sind die Aufstiegs-Euphorie, die mannschaftliche Geschlossenheit und eine familiäre Einheit - ein einstelliger Tabellenplatz sollte möglich sein. Die Zugänge, Torwart Manuel Riemann sowie Benjamin Gorka und Sebastian Tyrala, gelten als Akteure mit guter Perspektive. Hinzu kommen gestandene Profis wie Mamadou Diabang (der 31-jährige stürmte für Bielefeld und Bochum in der Bundesliga), Nicky Adler (13 Bundesliga-Spiele für Nürnberg) und Kristoffer Andersen. Zuhause ist die Elf eine Macht.
Quelle: RP-ONLINE
Mo, 27.09.2010
Nach 415 Tagen heute Heim-Comeback
BILD (Sport) am 27. September 2010
Verrückte Tage für Michael Melka (32).
- Mittwoch brachte Ehefrau Alexandra Tochter Lia zur Welt. Da war der Keeper in Ingolstadt, feierte sein Comeback im Fortuna-Tor.
- Freitag musste er ins Trainingslager nach Goch
- Als seine Frauen Samstag aus dem Krankenhaus kamen, war Papa Melka nicht zu Hause. Der kehrte erst gestern mit seinen Kollegen um 13.52 Uhr zur Arena zurück:"Ich fahre sofort nach Hause zu meinen beiden."
- Ein Kurzgastspiel - denn bereits um 18.45 Uhr mussten alle Spieler ins Mannschaftshotel Tuip Inn einrücken. Heute geht`s gegen Bochum - Melkas Heim-Comeback in der Startelf nach 415 Tagen.
PS: Nachwievor steht für Glückwünsche zur Vaterschaft und natürlich auch für andere Einträge das Gästebuch hier auf der Homepage bereit!
Mi, 22.09.2010
3:0 Debüt-Niederlage für "Papa-Melka"
13 Monate nach seinem letzten 2. Bundesligaspiel gegen Padeborn, feierte Michael Melka leider heute ein unglückliches Saisondebüt in Ingolstadt, da die Mannschaft das sechste Pflichtspiel hintereinander beim Tabellenletzten mit 3:0 verlor. Das Saisondebüt hatte sich Michael Melka sicherlich anders vorgestellt, dennoch gab es Grund zur Freude, denn seine Frau Alexandra brachte heute um 14.22 Uhr eine gesunde Tochter "Lia" zur Welt. Michael Melka ist nun stolzer Papa und möchte mit diesem Glücksgefühl hierzu am Montag die ersten drei Punkte im Heimspiel gegen Bochum einfahren.
Für Glückwünsche zur Vaterschaft steht das Gästebuch hier auf der Homepage bereit!
Spielbericht:
FCI schießt sich den Frust von der Seele
Nach vier sieglosen Spielen konnten die Anhänger aus Ingolstadt endlich wieder einen Sieg bejubeln. Gegen die bisher ebenfalls erfolglosen Düsseldorfer gelang ein 3:0. Nach nervösem Beginn übernahmen die Hausherren das Kommando und holten sich durch ihre Treffer immer mehr Selbstvertrauen. Düsseldorf ließ nach dem Rückstand zu viele Chancen liegen und ist nun die einzige Mannschaft in der 2. Liga ohne einen Punkt.
Ingolstadts Trainer Michael Wiesinger stellte seine Elf nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei Arminia Bielefeld auf drei Positionen um. Dedola, Zielinsky und Hofmann begannen anstelle von Keidel, Gerber und Hartmann. Düsseldorfs Trainer Norbert Meier nahm im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen 1860 München vier Änderungen vor. Im Tor lief Melka anstelle von Ratajczak auf. Außerdem wurden Tiago, Gaus und Lambertz (Rotsperre) durch Lukimya, Christ und Jovanovic ersetzt.
Die Partie im Audi-Sportpark begann äußerst nervös. Beide Teams versuchten Sicherheit und Ruhe ins eigene Spiel zu bekommen, was jedoch selten gelang. Viele Abspielfehler prägten die Bemühungen der Akteure. Der erste Warnschuss des FCI entstand durch einen fatalen Fehler der Gäste im Spielaufbau. Dedola am langen Pfosten konnte den Aufsetzer aber nicht im Gehäuse unterbringen (2.). Erst nach knapp zehn Minuten sahen die Kombinationen auf beiden Seiten im Mittelfeld flüssiger aus. Zündende Ideen in der Offensive waren jedoch kaum zu sehen, so dass die Aktionen zumeist Stückwerk blieben. Lediglich der Franzose Dedola bediente nach einem Costa-Fehler Futacs, der aber zu lange zögerte (14.).
Doch auf einmal lief es besser für die Hausherren. Zielinsky bediente aus beinahe aussichtsloser Position auf der linken Seite Buchner. Der Außenverteidiger täuschte die Flanke an, zog nach innen und jagte das Leder mit rechts an den Pfosten (19.). Kurz darauf fiel die Führung. Nach einer Hofmann-Ecke von rechts sprang Wellington das Spielgerät im Strafraum zu weit von der Brust weg. Buchner kam mit Anlauf und hämmerte den Ball vom Sechzehnmeterraum ins rechte untere Eck (20.). Schlussmann Melka blieb ohne Abwehrchance, da er das Geschoss erst spät sehen konnte.
In der Folge wurde die Meier-Elf stärker und machte immer wieder die Anfälligkeit der "Schanzer" bei hohen Bällen deutlich. Costa löste sich nach einer Ecke von Matip und verpasste knapp den Ausgleich (24.), ehe Christ nach Jovanovic-Kopfballablage am Elfmeterpunkt geblockt wurde (29.). Doch die Gastgeber überstanden die Druckphase der Fortuna und wagten sich wieder nach vorne. Hofmann kam einen Schritt zu spät im Strafraum (34.). Da sich die Fortunen nun etwas zurückzogen, hatten die Ingolstädter keine Mühe, die Führung in die Kabine mitzunehmen.
Fortuna rutscht weiter in die Krise
Ingolstadt gelang nach dem Wiederanpfiff der Traumstart. Nach einem Doppelpass mit Futacs an der Strafraumgrenze stand Hofmann vollkommen frei vor Schlussmann Melka und schloss sicher mit rechts unter den Querbalken ab (47.). Jetzt waren die Düsseldorfer gefordert, hatten damit aber ihre Probleme. Die "Schanzer" schwammen nach dem zweiten Treffer auf einer Welle der Euphorie und drängten auf das dritte Tor. Nach einer kurzen Verschnaufpause gelang es ihnen schließlich. Metzelder setzte sich im Mittelfeld stark durch, zog in Richtung Strafraum und legte quer. Gerber, der an der Strafraumkante Weber vernaschte, schlenzte den Ball mit rechts in die Maschen. Keeper Melka sah unglücklich aus, da das Spielgerät genau in der Mitte einschlug (60.).
Die Wiesinger-Elf hatte jetzt richtig Lust auf Fußball und ließ Ball und Gegner beinahe nach Belieben laufen. Die demoralisierten Gäste schienen im Kopf die Begegnung abgehakt zu haben. Kaum eine zwingende Aktion in der Offensive war von ihnen mehr zu sehen. Bei konsequenter Spielweise der Gastgeber hatten auch noch zwei Tore mehr fallen können, doch sowohl Dedola (69.) als auch Gerber (74.) verzogen bei ihren Chancen. So blieb es am Ende beim hoch verdienten Erfolg für Ingolstadt.
Am 6. Spieltag trifft der FCI am Samstag um 13 Uhr auswärts auf die SpVgg Greuther Fürth. Fortuna Düsseldorf bekommt es im Abendspiel am Montag um 20.15 Uhr zu Hause mit dem VfL Bochum zu tun.
Quelle: www.kicker.de
Di, 07.09.2010
7:0-Erfolg im Freundschaftsspiel beim BV 04
Auch im zweiten Test innerhalb der zweiwöchigen Meisterschaftspause aufgrund der EM-Qualifikationsspiele kam die Fortuna zu einem ungefährdeten Sieg – wieder ohne Gegentreffer. Freilich fiel der Erfolg gegen den laufstarken Düsseldorfer Bezirksligisten BV 04 nicht so hoch aus wie noch am Freitag der Rekordsieg in Ratingen. Je zweimal konnten sich dabei vor 400 Zuschauern die Neuzugänge Sandor Torghelle und Tiago Rockenbach da Silva sowie Claus Costa, Marco Christ und Thomas Bröker in die Torschützenliste eintragen.
Nicht mit von der Partie waren die beiden Verletzten Oliver Fink und Marco Königs (beide Muskelfaserriss im Oberschenkel). Assani Lukimya-Mulongoti war noch nicht vom Qualifikationsspiel zum Afrika-Cup 2012 mit seinem Heimatland DR Kongo gegen den Senegal (2:4) zurück gekehrt. Maximilian Beister kam nicht nur an seinem 20. Geburtstag für die deutsche U20-Nationalmannschaft beim 3:2-Erfolg im Testspiel in der Schweiz zum Einsatz, sondern markierte sogar den Führungstreffer und machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk. Ansonsten lief die Fortuna in Bestbesetzung auf und hatte sich Verstärkung aus der Zwoten dazu geholt. Gleich zehnmal wechselte Norbert Meier durch und gab somit vielen Akteuren Spielpraxis. Claus Costa war der einzige Spieler bei den Rot-Weißen, der über die volle Distanz gehen musste. Er selbst meinte nachher zur Partie in Derendorf: „Das war doch in Ordnung. Wir haben uns gut bewegt und auch ein paar schöne Tore erzielt.“
Eine halbe Stunde konnte sich der BV erfolgreich der Angriffe des Zweitligisten erwehren, wobei die Fortuna durchaus gute Torchancen durch Jovanovic, Zoundi und Rockenbach hatte, der bei der besten Möglichkeit mit seinem Freistoß aus gut 20 Metern aber nur die Oberkante der Latte traf. Er war bereits in der 16. Spielminute für den angeschlagenen Ranisav Jovanovic ins Spiel gekommen, der einen Schlag auf den Oberschenkel (Pferdekuss) bekommen hatte und daher vorsichtshalber geschont wurde. In der 31. Spielminute war es dann erneut Rockenbach, dessen Eckball den Kopf von Claus Costa fand und von dort im Tor landete – 0:1. Kurz vor der Pause war es „Rocky“ selbst vorbehalten, einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter sicher zu verwandeln – 0:2. Kurz zuvor hatte auch der BV 04 seine erste gute Torchance, doch der Schuss ging knapp am Gehäuse von Michael Melka vorbei.
Nach dem Seitenwechsel kamen mit Marcel Gaus und Sandor Torghelle zwei neue Offensivkräfte. Der Ungar erzielte mit einem sehenswerten Fallrückzieher und einem Treffer nach uneigennütziger Vorarbeit von Andreas Lambertz innerhalb von zehn Minuten einen Doppelpack – 0:4. Eine Viertelstunde vor Schluss kam auch Rockenbach zu seinem zweiten Treffer des Abends, als sein Weitschuss aus der zweiten Reihe wie an der Schnur gezogen im Tor der Gastgeber landete. Kurz vor Spielende konnten sich noch die eingewechselten Thomas Bröker und Marco Christ in die Torschützenliste eintragen. Weitere Möglichkeiten blieben in der zweiten Halbzeit ungenutzt, als den Gastgebern mit zunehmender Spieldauer die Kräfte schwanden und die Fortuna trotz der vielen Wechsel in der von beiden Seiten sehr freundschaftlich geführten Begegnung mehr und mehr Spielfreude entwickelte.
Bereits vor sechs Jahren hatte diese Partie im Rahmen eines Freundschaftsspiels anlässlich des 100-jährigen Bestehens des BV 04 schon einmal stattgefunden. Damals kam die Fortuna jedoch nicht mit der allerbesten Besetzung an die Hans-Böckler-Straße, so dass es das Versprechen gab, zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen, um den Vergleich zu wiederholen. Der frühere BV-Chef Karl-Heinz „Charlie“ Meyer, Ehrenpräsident beim Düsseldorfer Bezirksligisten und bis Herbst 2004 auch bei der Fortuna als Vorsitzender und direkter Vorgänger von Amtsinhaber Peter Frymuth tätig, freute sich: „Schön, dass sich die Fortuna noch an dieses Versprechen erinnert hat!“
BV 04: Scholz – Kreisel, Jablonski, Vink, Erretkamps – Errürker, Jeschke, Fenster, Rifi – Opdenberg, Caliskan.
Fortuna: Melka (68. Schulze-Niehues) - Weber (62. Leikauf), Tiago (62. Binder), Langeneke (62. Schwertfeger), van den Bergh (Heise) - Costa, Lambertz (62. Christ), Zoundi (62. Bröker), Dum (46. Gaus) – Jovanovic (16. Rockenbach), Wellington (46. Torghelle).
Tore:
0:1 Costa (31.), 0:2 Rockenbach (43., FE), 0:3 Torghelle (50.), 0:4 Torghelle (60.), 0:5 Rockenbach (74.), 0:6 Christ (83.), 0:7 Bröker (84.)
Schiedsrichter: Christian Schwertfeger
Zuschauer: 400
Quelle: www.fortuna-duesseldorf.de
Mo, 06.09.2010
Die große Autogrammstunde bei den Stadtwerken Düsseldorf am Montag, 6. September, am Höher Weg 100 von 15 bis 17 Uhr
Fortuna zu Gast beim Nachbarn - den Stadtwerken Düsseldorf. Eine gute Beziehung zwischen beiden Partnern besteht schon seit langer Zeit. Nun werden die Profis der Rot-Weißen der Hauptverwaltung einen Besuch abstatten. Und sich den Fans zur großen Autogrammstunde stellen.
Flingern - die Heimat der Fortuna. Und auch die Stadtwerke Düsseldorf sind in diesem Viertel „geboren“ worden - drei Jahrzehnte vor den Rot-Weißen im Jahre 1865. Von dort aus werden die Energieströme der Landeshauptstadt gesteuert. Und da Energie ihr Geschäft ist, wissen die Stadtwerke Düsseldorf, dass die Arbeit auf dem Platz ebenso welche kostet. Deshalb zollt der Hauptsponsor dem Team von Cheftrainer Norbert Meier höchsten Respekt für ihre Leistung. Doch so, wie der heiße Dampf Turbinen und Generatoren antreibt, um die Energie für Düsseldorf zu erzeugen, so brauchen die Jungs die totale Power der Fans, um mit voller Kraft dem Gegner tüchtig einzuheizen. Denn wenn der Arena-Kessel kocht, steht ganz Düsseldorf unter Strom!
Als Dank für die phantastische Unterstützung, die von den Rängen auf den Rasen strahlt, laden die Stadtwerke Düsseldorf daher alle Fans der Fortuna zu einer großen Autogrammstunde ein. Am 6. September kommen alle Spieler und Trainer der Rot-Weißen in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr in die Hauptverwaltung der Stadtwerke Düsseldorf am Höher Weg 100.
Alle Fans erwartet an diesem Tag noch eine besondere Überraschung! Für die jüngeren Anhänger wartet außerdem der Sport Action Bus des Stadtsportbundes, der ebenfalls vor Ort sein wird.
Quelle: www.fortuna-duesseldorf.de
Di, 10. August 2010
Meiers Sorgenkinder im Fortuna-Tor
Düsseldorf (RPO) AM 10. AUGUST 2010
Das Blitzturnier bei Alemannia Aachen brachte keine Entscheidung in einer der drängendsten Fragen beim Fußball-Zweitligisten Fortuna. Sowohl Michael Ratajczak als auch Michael Melka verpassten es, nachhaltig im Zweikampf um die Nummer eins im Tor zu punkten.
Melka (32 Jahre) spekulierte auf eine Flanke von Leverkusens Bundesliga-Star Renato Augusto, doch der Brasilianer schoss den Ball in die kurze Ecke - der Patzer des Torwart-Routiniers bedeutete das 1:1 und brachte Fortuna so beim 1:2 auf die Verliererstraße. Ratajczak (28) unterlief zwar gegen Aachen (0:1) kein so folgenschwerer Fehler, dafür war er häufiger unsicher: Bei fast jedem hohen Ball, der in den Strafraum gespielt wurde, brannte es vor seinem Kasten lichterloh.
Entweder auf das Bild oder hier klicken, um den kompletten Bericht auf Bild.de zu lesen.
Mi, 30. Juni 2010
BALLA, BALLA! „Torfabrik“ spaltet Fortuna
Düsseldorf BILD Zeitung Sport AM 30. JUNI 2010
Der WM-Ball Jabulani flattert derzeit munter durch Südafrika. Und bei Fortuna treibt es die „Torfabrik“ getaufte Kugel genauso wild im Westerwald-Trainingslager. Kein Wunder: Die beiden Adidas-Bälle sind baugleich. Nur Aufdruck und Name sind anders. Und mit „Torfabrik“ werden ab sofort alle Spiele der 1. und 2. Liga bestritten.
Balla, balla – diese „Torfabrik“ spaltet Fortuna!
Keeper Michael Melka (31) fürchtet „Torfabrik“ aber nicht: „Guter Ball! Aber wir werden erleben, dass schlechtere Spieler zukünftig Dinger machen, die sie früher nie getroffen hätten.“
Entweder auf das Bild oder hier klicken, um den kompletten Bericht auf Bild.de zu lesen.
Do, 17. Juni 2010
Rata oder Melka? Der Kampf um die Kiste
Düsseldorf BILD Zeitung Sport AM 17. JUNI 2010
Es wird DAS Thema vor Fortunas neuer Saison. Der Kampf um die Kiste!
Die große Frage: Wer wird die Nummer 1 – Michael Ratajczak (28) oder Michael Melka (31)?
Letzte Saison stand „Rata“ alle 34 Zweitliga-Spiele im Tor. Bis auf die ersten 45 Minuten. Da verletzte sich Melka beim 3:0 gegen Paderborn am Fuß und blieb zur Pause in der Kabine.
Und danach auf Tribüne und Bank. Der Stammplatz war futsch...
Trainer Norbert Meier (51): „Melka war lange nicht gesund. Erst am Ende der Saison. Aber dann fehlte es natürlich an der Fitness.“
Entweder auf das Bild oder hier klicken, um den Bericht auf Bild.de zu lesen.
Mi, 16. Juni 2010
Trainingsauftakt: 21. Juni 2010
Testspiele: 30. Juni: TuS 64 Bösinghoven (19 Uhr); 11. Juli: 1. FC Wülfrath (17 Uhr); 16. Juli: Spvgg Erkenschwick (18:30 Uhr); 18. Juli: SV Borussia Emsdetten (16 Uhr); 20. Juli: ASV Süchteln (18 Uhr); 23. Juli: SV Tälchen Krettnach (18 Uhr); 27. Juli: FC Germania Teveren (18 Uhr); 1. August: SSV Langenaubach (17 Uhr); 7. August: TSV Kaldenkirchen (16 Uhr); 8. August: Blitzturnier bei Alemannia Aachen
Trainingslager: Westerburg (24. - 30. Juni); Bitburg (20. - 27. Juli)
Saisoneröffnung: 31. Juli 2010 auf dem Gelände der ESPRIT-Arena
DFB-Pokal (1. Runde): 15. August um 14.30 Uhr bei der TuS Koblenz
2. Bundesliga (1. Spieltag): 20.-23. August 2010 (Spielplan erscheint am 05. Juli)
Mi, 26. Mai 2010
Rata oder Melka
Düsseldorf BILD Zeitung Sport AM 26. MAI 2010
Werner eröffnet Duell um Nummer1
Michael Melka: Gibt er bald wieder den Ton im Fortuna-Tor an?
Entweder auf das Bild oder hier klicken, um den Bericht auf Bild.de zu lesen.
Fr, 21. Mai 2010
Fortuna-Sause am Ballermann (u.a. rp-online.de 21.05.2010)
Fast alle Akteure des Zweitliga-Kaders waren dabei, als es jetzt zum Feiern einer tollen Saison zur großen Sause nach Mallorca ging. Am Donnerstagabend hob der Flieger vom Düsseldorfer Airport zum Ballermann ab.
Nur einige wenige Spieler fehlten: Dimtrij Bulykin hat Fortuna bereits den Rücken gekehrt, Anderson weilt schon in Brasilien, Martin Harnik ist mit der Nationalmannschaft unterwegs, Kai Schwertfeger hilft am Samstag der Zweiten und Käpt'n Andreas Lambertz heiratet am Samstag seine Steffi kirchlich.
Insgesamt 32 Düsseldorfer kletterten in den Flieger. Darunter auch Betreuer Aleks Spengler, Busfahrer Jens Minhorst, Physio Thomas Gucek sowie Fans und Sponsoren.
Ab Sonntag, 23.05.2010 jaben die Profis dann Urlaub, ehe Norbert Meier die Spieler zum Trainingsauftakt am 21. Juni 2010 wieder in Düsseldorf begrüßen wird.














































