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Mo, 07.11.2011
Baslers Rot-Weiße bleiben im Tabellenkeller angekommen
Befreiungsschlag für die Arminia
Im Kellerduell der dritten Liga hatte die heimische Arminia aus Bielefeld in einem anfangs zerfahrenen Spiel das bessere Ende für sich. Ein Doppelschlag kurz vor und kurz nach der Pause bereitete den Boden für den dritten Sieg der Bielefelder im vierten Spiel unter Stefan Krämer. Mario Basler bleibt mit RWO nach dieser Niederlage endgültig im tiefen Tabellenkeller hängen.
Nach dem 1:1 beim Chemnitzer FC in der Vorwoche änderte Arminia-Coach Stefan Krämer seine Startelf auf einer Position: Für Hille kam Krük im Mittelfeld zum Einsatz. Große Personalsorgen plagten auf der Gegenseite Mario Basler bei seinem zweiten Einsatz auf der Bank von Rot-Weiß. Pappas und Razic fehlten wegen Rot-Sperre, dazu fielen noch Bahcecioglu und Hasanbegovic verletzt aus. Im Vergleich zum 1:1 gegen Darmstadt am vergangenen Spieltag gab es vier Wechsel in der Startelf: Gyasi kam für Razic zum Einsatz und Kullmann ersetzte Reichert. Zudem begannen Corvers und Borutzki für Schiller und Brown-Forbes.
Das Spiel begann zerfahren mit vielen unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten. Nach zehn Minuten kamen die Arminen als erstes Team richtig in Schwung und hatten durch einen Rzatkowski-Freistoß (11.) eine erste Chance. Melka im Oberhausener Tor ließ sich jedoch nicht so schnell bezwingen. In der 18. Spielminute waren auch die Gäste mit ihrer ersten guten Möglichkeit an der Reihe, doch Gyasi jagte den Ball aus guter Position über das Tor.
In der Folgezeit stellten beide Teams unter Beweis, warum sie am Ende der Drittliga-Tabelle stehen. Kaum ein Zuspiel in die Spitze fand einen Abnehmer. Die jeweiligen Abwehrreihen hatten leichtes Spiel gegen uninspiriert vorgetragene Angriffe des Gegners. Darüber konnte auch ein Volley-Schuss von Rzatkowski, der knapp vorbei ging, nicht hinwegtäuschen (30.).
Kurz vor der Pause gelang den Arminen durch einen sehenswerten Treffer von Rahn die Führung. Riemer hatte eine Ecke auf den Kopf des Mittelfeldspielers verlängert und dieser köpfte aus gut fünf Metern unhaltbar zur Pausenführung ein (42.). Nach Wiederbeginn dauerte es nur wenige Minuten, ehe die Hausherren für klare Verhältnisse sorgten. Gegen verunsichert wirkende Basler-Schützlinge gelang Klos in der 51. Minute der vorentscheidende Treffer zum 2:0. Danach hatte die Elf von Trainer Krämer das Spiel gegen konsterniert wirkende Oberhausener unter Kontrolle. Von den Gästen kam nicht mehr viel und Riemer konnte in der 75. Minute zum 3:0 erhöhen. Erst nach diesem Treffer versuchte RWO noch einmal in der Vorwärtsbewegung etwas zu reißen. Das war jedoch viel zu spät. Zudem wurden die wenigen, sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur sicheren Beute von Ortega im Arminia-Tor.
Arminia Bielefeld tritt während der Länderspielpause am kommenden Wochenende zum Nachholspiel am Samstag 12.11. (15 Uhr) in Münster an und spielt am 17. Spieltag in Jena (19.11. - 14:00 Uhr). Oberhausens nächste Partie findet am Samstag, 19.11. um 14:00 Uhr gegen den SV Wehen-Wiesbaden statt.
Quelle: www.kicker.de
Mi, 02.11.2011
RWO - Darmstadt 1:1
Baslers Einstand glückt in den letzten Minuten
Sein Debüt auf der Oberhausener Bank hatte sich Mario Basler zunächst sicher anders vorgestellt: Nach einer gemächlichen Anfangsphase steigerten sich die Gäste aus Darmstadt zusehends. Kurz vor der Pause gelang den "Lilien" der Führungstreffer durch Baier und zu allem Überfluss kassierte Razic in der Nachspielzeit die Rote Karte. Zu zehnt tat sich der Zweitliga-Absteiger im zweiten Durchgang lange schwer, erst in der 88. Minute gelang der Ausgleich.
Gleich in der ersten Partie, die Mario Basler an der Seitenlinie im Stadion Niederrhein betreute, sah sich der neue Coach zu zwei Wechsel gezwungen. Pappas fehlte wegen seiner Roten Karte, die er beim 0:0 in Aalen kassierte, Gyasi hatte seine fünfte Gelbe gesehen. Razic und Reichert rückten dafür in die Startelf. Außerdem kam Torunarigha in die Mannschaft, Abel musste dafür auf der Bank Platz nehmen.
"Lilien"-Trainer Kosta Runjaic tauschte nur einmal im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Chemnitz. Nach seiner Rotsperre durfte Steegmann wieder stürmen. Ihm musste Rudolf Hübner weichen.
Im Kellerduell der 3. Liga ging es zu Beginn bedächtig zu. Beide Teams versuchten, keinen Fehler zu machen, schließlich galt es, gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf keine Zähler zu verschenken. Die Rot-Weißen erwischten zwar den besseren Start, doch Zimmermann verhinderte stets den Rückstand.
In der 34. Minute dann der erste Schock: Heil bekam im Strafraum den Ball. Sein erster Schuss wurde von Willers abgeblockt, der Nachschuss landete am Außenpfosten. Diese Möglichkeit wirkte wie ein Weckruf für die "Lilien", die kurz vor der Pause immer besser wurden.
Folgerichtig der Führungstreffer in der 45. Minute: Nach einem Freistoß von Wölk, der in der Mauer hängen blieb, schnappte sich Baier die Kugel. Sein Schuss wurde sogar noch leicht von Razic abgefälscht, Melka war chancenlos. Doppelt hart traf es Oberhausen eine Zeigerumdrehung später, da Razic wegen einer Tätlichkeit Rot sah.
Im zweiten Durchgang erwischten die Darmstädter den besseren Start. Wölk trat einen Standard von der Strafraumgrenze, nur die Latte rettete für die Rot-Weißen (52.). Gut zehn Minuten später fast der Ausgleich durch Torunarigha, der per Kopf aber den Kasten verfehlte (64.). In der Schlussphase wurde es noch einmal brenzlig: Nach einem Eckball klärten die Gäste zu kurz und aus dem Hintergrund nagelte Willers den Ball ins Netz - Ausgleich! Im Anschluss passierte nichts mehr, glücklich sicherten sich die Rot-Weißen beim Basler-Debüt einen Punkt.
Am Samstag (13.30 Uhr) tritt Oberhausen in Bielefeld an, bereits einen Tag zuvor (19 Uhr) empfängt Darmstadt Jena.
Quelle: www.kicker.de
So, 23.10.2011
VfR Aalen - RWO 0:0
Sauter vergibt Aalener Siegchancen
Der VfR Aalen und Rot-Weiß Oberhausen trennten sich auf der Ostalb mit 0:0. Die Hausherren verpassten es durch das Unentschieden in der Tabelle weiter nach oben zu rücken. RWO bleibt durch das sechste sieglose Spiel und das vierte Remis in Serie in der Abstiegszone kleben.
VfR-Trainer Ralph Hasenhüttl nahm nach dem 1:0-Erfolg in Chemnitz eine Änderung an seiner Startformation vor: Valentini ersetzte Schulz (Gehirnerschütterung). RWO-Interimscoach Peter Kunkel veränderte seine Anfangself im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Osnabrück auf vier Positionen: Scheelen, Abel, Brown Forbes sowie Gataric kamen statt Klinger (grippaler Infekt), Reichert (Gelbsperre), Steuke und Kullmann zum Zug.
In einer von beiden Mannschaften abwartend geführten Anfangsphase mangelte es den Kontrahenten in ihren Offensivaktionen zunächst an Präzision. So dauerte es in einem an Höhepunkten armen ersten Durchgang bis zur 20. Minute, bis Aalens Kapitän Leandro das erste Ausrufezeichen setzte: Bei seinem Freistoß in unmittelbarer Nähe zur Strafraumgrenze zeigte sich RWO-Schlussmann Melka jedoch auf dem Posten.
Zwölf Minuten später hatte Sauter die große Chance, die Hausherren in Führung zu bringen: In Szene gesetzt von Leandro scheiterte die Leihgabe des 1. FC Nürnberg aus kurzer Distanz an Melka. Die Oberhausener zeigten sich zwar ebenfalls in der Offensive. Da Gyasis Schuss nach dessen Soloaktion aber über den Balken rauschte, hatte das 0:0 bis zur Pause Bestand.
Nach Wiederanpfiff wurde die Partie auf der Ostalb etwas flotter. Gatarics Direktabnahme verfehlte ebenso ihr Ziel, wie auf der anderen Seite ein Schuss von Valentini. Auch nach rund einer Stunde verbuchten die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten: Melka parierte einen Schuss von Lechleiter. Kister köpfte nach der anschließenden Ecke vorbei (62.).
Die Aalener Offensivbemühungen sollten sich in der Schlussphase noch verstärken. Pappas zog gegen Lechleiter die Notbremse und bekam von Referee Thomas Stein den Roten Karton vorgehalten (73.). Der VfR kreierte nun weitere Chancen, jedoch ohne Erfolg: Einem Bergheim-Treffer versagte Stein aufgrund dessen Abseitsstellung die Anerkennung (80.), Sauter jagte in der Schlussminute der regulären Spielzeit die Kugel per Drop-Kick über den Balken.
Der VfR Aalen tritt am kommenden Samstag im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld an. RWO genießt zeitgleich gegen Darmstadt Heimrecht.
Quelle: www.kicker.de
Mo, 17.10.2011
Osnabrück nur mit Remis am Niederrhein
Melka rettet den Kleeblättern den Punkt
Im Duell der Zweitliga-Absteiger trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und der VfL Osnabrück mit einem 1:1. Die Gäste spielten insgesamt eine bessere Partie, konnten aber zahlreiche Chancen nicht verwerten, was vor allem am Keeper der Kleeblätter, Michael Melka, lag.
Da noch immer kein Nachfolger für den entlassenen Theo Schneider gefunden ist, saß U23-Coach Peter Kunkel auf der Trainerbank. Nach dem 1:1-Unentschieden in Stuttgart setzte Kinkel diesmal auf Pappas, Steuke und Kullmann statt Gataric, Brown Forbes und Ellmann in der Anfangsformation.
Uwe Fuchs, Trainer der Osnabrücker Mannschaft, ließ nach dem 1:0-Sieg gegen Chemnitz Neppe und Glockner anstelle von Riedel und Gardawski von Beginn an auf dem Rasen stehen.
Die Partie begann mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Der erste Torschuss ging auf das Konto der Gäste: RWO-Keeper Melka klärte den Distanzschuss von Fischer in der 2. Minute aber sicher zu Ecke. In diesem Stil ging es die erste halbe Stunde weiter: Osnabrück war die bessere Mannschaft, arbeitete sich zahlreiche Chancen heraus, scheiterte aber am Ende stets an Melka.
In der 21. Minute fiel das erste Tor, allerdings auf der Seite der Gastgeber: Nach einer Flanke von Kunert von rechts war Kullmann vor Gästekeeper Riemann zur Stelle und köpfte sicher ein.
Die Lila-Weißen ließen sich von dem Gegentreffer nicht entmutigen. Im Gegenteil: Das Tor brachte ordentlich Feuer in die Partie. Und so folgte schon wenige Minuten später der Ausgleich: Nach einer Flanke von Salger machte sich Beermann lang und köpfte aus kurzer Distanz an Melka vorbei (25.).
Da Kunerts Schuss direkt in den Armen von Riemann landete (45.), blieb es zur Pause beim 0:0.
Die zweite Halbzeit knüpfte zunächst nahtlos an die erste an. Die Gäste aus Niedersachsen hatten zunächst die besseren Chancen, machten allerdings nur wenig daraus. Wie beispielsweise in Minute 49., als Gardawski einen guten Pass von Wegkamp verstolperte(49.)
In der Folge wachten die Gäste wieder etwas auf und steigerten das Tempo. Mehrere gute Spielzüge blieben jedoch ohne Torerfolg - bis die Osnabrücker innerhalb weniger Minuten zu zwei Großchancen kamen. Mit einem schwierig zu haltenden Aufsetzer von der linken Seite scheiterte Glockner zunächst Melka (80.). Anschließend setzte er das Leder an die Querlatte (87.). So blieb es letztlich bei einem Remis im Duell der Zweitliga-Absteiger.
Oberhausen muss am Samstag (14.00 Uhr) in Aalen ran. Osnabrück empfängt ebenfalls am Samstag (14.00 Uhr) Carl Zeiss Jena.
Quelle: www.kicker.de
Mo, 29.08.2011
Chemnitz - RWO 1:0
Oberhausener Minimalisten gehen leer aus
Rot-Weiß Oberhausens erster Sieg in der 3. Liga in sollte eine Initialzündung werden. Die neue Zuversicht hielt aber schon der Belastungsprobe beim Chemnitzer FC nicht stand. Das Glück lässt die Kleeblätter derzeit hängen. Bei fragwürdigen äußeren Bedingungen lieferten sich beide Mannschaften einen Abnutzungskampf auf schwachem Niveau. Tobias Willers gab später offenherzig zu Protokoll, dass der Matchplan der Gäste bereits darauf ausgerichtet war, mit einem Tor Zählbares bei den Sachsen abholen zu können. Es hätte tatsächlich gereicht. Doch das Tor des Tages steuerte ein Chemnitzer bei: Der eingewechselte Selim Aydemir machte mit einer feinen Einzelaktion (78.) zum 1:0 den Unterschied zwischen zwei schwachen Mannschaften.
RWO-Coach Theo Schneider legte wohl auch deshalb sein Gesicht in sorgenvolle Falten und konstatierte mit bitterer Miene: „Ich bin maßlos enttäuscht, weil diese Niederlage absolut überflüssig war.“ Die Pleite allein mit unglücklichen Umständen zu erklären, wäre aber zu einfach. Zahlreiche Unzulänglichkeiten in der Offensive und wenige, aber entscheidende Wackler in der Defensive brachten die Oberhausener um den Lohn einer über weite Strecken zumindest disziplinierten Leistung.
Sinnbildlich dafür war Jannis Schliesing, der schon im ersten Durchgang eine große Kopfballchance verpasste und in der 91. Minute erneut die Riesenmöglichkeit hatte, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen, aber erneut das Tor verfehlte. Dass Dimi Pappas ausgerechnet vor der Szene zum 0:1 ausrutschte und damit die ordentliche Defensivleistung Makulatur werden ließ, passte ins Bild.
Gleichwohl gilt es anzuerkennen, dass die Chemnitzer – ganz besonders zu Beginn der zweiten Hälfte – einfach mehr in diese Partie investierten. Der letzte Wille, Biss, vielleicht auch der unbedingte Glaube an die Qualität ging den Gästen ab und machte den Unterschied. Probleme, die RWO zumindest fürs Erste ein Kellerdasein in Liga drei bescheren. Da half es auch nichts, dass Schneider seiner Truppe einen einwandfreien Charakter attestierte. „Man muss der Mannschaft ihre tolle Moral hoch anrechnen. Schade, dass sie sich dafür nicht belohnt hat.“ Für eine ordentliche B-Note sieht das Regelwerk aber nun mal keine Punkte vor.
Quelle: www.reviersport.de
Mo, 22.08.2011
RWO: Der erste Sieg / RWO - Unterhaching 1:0
Kullmann sorgt für die Befreiung
Es war ein Pfiff, der einer Erlösung gleichkam. Als Schiedsrichter Dr. Manuel Kunzmann am Samstag zum letzten Mal in seine Pfeife blies, war es vollbracht: Rot-Weiß Oberhausen hatte sich durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen die SpVgg. Unterhaching den ersten Saisonsieg gesichert und damit wieder Anschluss im unteren Tabellendrittel gefunden.
Trainer Theo Schneider reagierte auf die Offensivschwäche in den vorangegangenen Partien und stellte seine System auf ein 4-4-2 um, in dem Christopher Kullmann und Marvin Ellmann das Angriffsduo bildeten. Routinier Mike Terranova, dem mit seinen 34 Jahren am Ende der Englischen Wochen „die Spritzigkeit ein bisschen fehlte“ (Schneider) blieb zunächst draußen. Auf der rechten Seiten, über die RWO in Offenbach mit dem eher defensiven Nedim Hasanbegovic kaum Druck entwickelte, bekam Jannis Schliesing den Vorzug. Auf links verdrängte Felicio Brown Forbes wieder Fatih Duran.
Was auf dem Papier mehr Schwung versprach, brachte selbigen dann auch prompt. Oberhausen reagierte nicht nur, sondern versuchte selbst das Spiel zu machen. Besonders Brown Forbes machte auf seiner Seite viel Dampf.
Die erste gute Gelegenheit hatten allerdings die Gäste, als sich Florian Niederlechner an der Grundlinie gegen Tobias Willers durchsetzte, Sturmpartner Mijo Tunjic die Hereingabe aber knapp verpasste (7.). So blieb Gästetrainer Heiko Herrlich hinterher nur die Rolle des „Hätte-Sagers“, die zuletzt so oft Schneider einnehmen musste. „Wir sind schwer in die Partie gekommen, aber hätten wir in der Anfangsphase unsere Chance genutzt, wäre die Partie sicherlich anders gelaufen. In der zweiten Halbzeit hat Oberhausen sehr gut verteidigt und wir sind nicht mehr vor das Tor gekommen“, analysierte der Ex-Coach des VfL Bochum.
Für den sehnsüchtig erhofften Brustlöser, der letztlich das Tor des Tages sein sollte, sorgte der sehr agile Christopher Kullmann. Nach einem Steilpass von Jeff Gyasi bekam die Hintermannschaft der Oberbayern den Ball nicht weg, Kullmann erkannte die Situation gedankenschnell und spitzelte das Leder zum 1:0 ins Tor (10.).
Die befreiende Wirkung dieses Treffers war in der Folge spürbar. Die „Kleeblätter“ wirkten deutlich selbstsicherer und warteten mit einigen gelungenen Kombinationen auf. „Es war ganz wichtig, dass wir endlich einmal früh in Führung gegangen sind“, wusste Schneider. „Die Mannschaft hat sehr konzentriert gespielt und keine Nerven gezeigt. In der zweiten Halbzeit war es vor allem kämpferisch eine unheimlich starke Leistung.“
Dass auf Schneider und sein Team noch eine Menge Arbeit wartet, wurde trotzdem deutlich. Bei den sich bietenden Konterchancen, die mitunter geradzu fahrlässig ausgelassen wurden, war RWO die Unerfahrenheit anzumerken. „Mit mehr Kaltschnäuzigkeit wäre das Spiel früher entschieden gewesen“, bilanzierte Schneider, der aber erneut für Verständnis für sein Team warb. „Jannis Schliesing, Jeff Gyasi, Marvin Ellmann - das sind alles Spieler, die aus der Verbandsliga kommen.“
In der Defensive wirkten die „Kleeblätter“ zwar nicht immer restlos sicher, zogen den Gästen durch eine bissige Zweikampfführung aber den Zahn. „Die Abwehr stand wirklich gut und hat kaum etwas zugelassen“, fand auch Ellmann.
Unterm Strich bleibt ein aufgrund der sehr engagierten und kämpferisch einwandfreien Vorstellung verdienter erster Saisonsieg, der Team und Trainer eine etwas ruhigere Woche verschafft. Bei aller Erlösung und Erleichterung war es aber nur der erste Schritt auf einem noch sehr langen Entwicklungs-Weg, den diese Mannschaft gehen muss.
RWO: Melka – Gataric, Schiller, Willers, Razic – Schliesing (72. Pappas), Reichert, Gyasi, Brown Forbes (84. Hasanbegovic) – Kullmann, Ellmann (69. Terranova).
Unterhaching: Riederer – Schwabl, Winkler (78. Kanca), Ziegler, Stegmayer – Avdic (78. Amrhein), Thiel, Sternisko, Bigalke (87. Hasenbeck) – Niederlechner, Tunjic.
Schiedsrichter: Dr. Manuel Kunzmann (Bad Hersfeld).
Tor: 1:0 Kullmann (11.).
Zuschauer: 2.652.
Quelle: www.reviersport.de
Mi, 17.08.2011
5. Spieltag Kickers Offenbach - RWO 1:0 (0:0)
Bruchlandung am Bieberer Berg
Unweit des Frankfurter Flughafens erlebte RWO die nächste Bruchlandung. Am 5.Spieltag der 3.Liga musste sich der SC Rot-Weiß Oberhausen den Offenbacher Kickers nach einer guten kämpferischen, aber harmlosen Offensivleistung 0:1 (0:0) geschlagen geben. Nach der vierten Saisonniederlage bleiben die „Kleeblätter“ im Tabellenkeller stecken.
RWO-Trainer Theo Schneider hatte nach dem 0:3 gegen Heidenheim die Elf verändert, zumal mit Timo Kunert, Serkan Göcer (beide muskuläre Probleme) und Yohannes Bahcecioglu (Zerrung) drei weitere Spieler nicht zur Verfügung standen.
Esad Razic verteidigte links, Danijel Gataric rückte für Dimitrios Pappas auf die Position des Rechtsverteidigers.
Die Viererkette in der Abwehr vervollständigten die Innenverteidiger Felix Schiller und Tobias Willers. Dafür spielte Benjamin Reichert ins defensive Mittelfeld, wo er neben Jeff Gyasi begann. Im rechten Mittelfeld durfte Nedim Hasanbegovic ran, links Fatih Duran. Den Angriff im 4-4-2-System bildeten Mike Terranova und Christopher Kullmann.
Dass beide Mannschaften auf Grund der jüngsten Nackenschläge verunsichert waren, war von Beginn an zu erkennen. RWO präsentierte sich aber in der Defensive diszipliniert, kompakt und zweikampfstark. Gataric hatte zwar viel Mühe mit dem schnellen André Hahn, fightete sich aber in die Partie. Auch Razic, erstmals in der Startelf, löste seine Aufgabe nach anfänglichen Schwierigkeiten mehr als ordentlich.
RWO ließ die Offenbacher kommen, denen aber nicht viel einfiel im ersten Durchgang. Brenzlich wurde es nur in der 8. Minute, doch Hasanbegovic blockte einen Schuss von Markus Husterer aus zehn Metern in höchster Not ab.
Die „Kleeblätter“ ließen sich den Schneid nicht abkaufen und hielten kämpferisch dagegen. Doch im Spiel nach vorne fehlte den Rot-Weißen die nötige Portion Mut, Sicherheit und Durchsetzungsvermögen. Das temporeiche Spiel über die Außenbahnen fehlte komplett, so hatten Kullmann und Terranova mit den zahlreichen langen und hohen Bällen einen sehr schweren Stand.
Wie und das es geht, bewies RWO zehn Minuten vor der Pause. „Terra“ erkämpfte die Kugel, passte auf Reichert, der mit einem herrlichen Direktpass die OFC-Abwehr aushebelte und Kullmann bediente. Doch der Rot-Weiß-Stürmer ließ sich im Strafraum abdränge, so dass es nur eine Ecke gab.
Zur zweiten Halbzeit kam Pappas für den zwei Mal bös gefoulten und angeschlagenen Gataric, doch die Kickers kamen besser aus der Kabine. Nach einer Ecke kratzte Duran einen 14-Meter-Schuss von Pascal Testroet von der Torlinie (50.).
Doch fünf Minuten später klingelte es in Michael Melkas Kasten! Christopher Lambrecht flankte von rechts auf den zweiten Pfosten, wo Hahn unbedrängt einköpfen konnte. 0:1 nach 55 Minuten!
RWO verlor jetzt für 15 Minuten die Orientierung und konnte sich beim fehlerfreien Melka bedanken, dass der OFC nicht höher in Führung ging. Erst lenkte die Nummer 1 einen scharfen 22-Meter-Freistoß von Elton da Costa mit den Fingerspitzen um den Pfosten (61.), dann reagierte Melka stark gegen den völlig freistehenden Testroet (67.).
In der Schlussphase bekam der OFC kalte Füße und sehnte den Schlusspfiff herbei. RWO, bis dato einfallslos angerannt, kam doch noch zu zwei Möglichkeiten. Benjamin Reichert, neben Felix Schiller und Melka wieder Oberhausens Bester, lupfte den Ball in den Offenbacher Strafraum. Dort stand der eingewechselte Felicio Brown Forbes, dessen Drehschuss allerdings deutlich am Kickers-Tor vorbeiflog (87.).
Keine 60 Sekunden später wieder große Aufregung im Sechzehner der Gastgeber, doch fünf Meter vor dem Tor schmissen sich gleich zwei OFC-Verteidiger in Brown Forbes Schussversuch (88.). So blieb es beim 0:1 und die dritte RWO-Niederlage in Folge war amtlich.
Stimmen zum Spiel gibt es bei facebook.com/underdog.tv.
OFC: Wulnikowski – Lamprecht, Kleineheismann, Husterer, Stein – Mehic – Hickl, Bender, da Costa (76. Vogler), Hahn (88. Hesse) – Testroet (90. Stadel).
RWO: Melka – Gataric (46. Pappas), Schiller, Willers, Razic – Hasanbegovic (72. Schliesing), Reichert, Gyasi, Duran (59. Brown Forbes) – Kullmann, Terranova.
Tor: 1:0 Hahn (55.). – Schiedsrichter: Osmers (Hannover). – Zuschauer: 5.675. – Gelbe Karten: Testroet, Stein – Gyasi, Razic, Reichert.
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 15.08.2011
4. Spieltag RWO - 1. FC Heidenheim 0:3 (0:2)
Dunkle Wolken über RWO
Dunkle Wolken über dem Stadion Niederrhein! Nicht nur der Wetterbericht hat in diesen Tagen schlechte Nachrichten parat für Oberhausen.
Auch der SC Rot-Weiß konnte am 4.Spieltag der 3.Liga für keinen Sonnenstreif am Horizont sorgen. Vielmehr boten die „Kleeblätter“ bei der 0:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den 1.FC Heidenheim eine ernüchternde Vorstellung und finden sich weiterhin sieglos auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.
Zum Auftak der nächsten „englischen Woche“ hatten die Rot-Weißen kaum etwas den starken Gästen, die eindrucksvoll bewiesen, warum sie Werder Bremen aus dem DFB-Pokal geschmissen hatten, entgegenzusetzen.
Überfallartig und blitzschnell waren die Heidenheimer über die „Kleeblätter“ hergefallen und hatten die Schwächen im RWO-Spiel gnadenlos aufgedeckt.
Nach einem weiten Befreiungsschlag der Baden-Württemberger waren sich RWO-Torwart Michael Melka und Verteidiger Benjamin Reichert an der Strafraumgrenze nicht einig. FCH-Stürmer Alexander Spann als der lachender Dritte spitzelte den Ball zum 1:0 (11.) ins Tor. „Ganz klar, mein Fehler, das nehme ich auf meine Kappe“, gab Melka zu.
Wenige Minuten zuvor hatte der Rot-Weiß-Schlussmann mit einem weiten Abschlag die große Führungschance vorbereitet. Doch Christopher Kullmann, der sich von den FCH-Verteidigern abgesetzt hatte, jagte die Kugel aus zehn Metern weit über das Gehäuse. Wieder mal die Chance verpasst, um selbst das erste Tor zu schießen…
Stattdessen bestraften die Heidenheimer die nächste Nachlässigkeit der Oberhausener. Erneut ein langer Ball in den Rücken der RWO-Defensive. Und Spann ließ Melka diesmal keine Chance. 0:2 (15.). 60 Sekunden zuvor hatte Mike Terranova nach einer Kopfball-Vorlage von Kullmann den Heidenheimer Keeper Frank Lehmann zu einer Glanzparade gezwungen (14.).
Auch wenn es nach Chancen 2:2 stand, die Dominanz der spielstarken Gäste war entsprechend dem Ergebnis. Gerade im Mittelfeld war RWO den Heidenheimern unterlegen, wirkte ungeordnet und fahrig.
Die „Kleeblätter“ konnten die Kreise der Gäste nicht stören, kamen ständig den berühmten Schritt zu spät und verloren den Großteil der Zweikämpfe. Hinzu kam eine hohe Fehlpassquote. Trainer Theo Schneider reagierte nach 25 Minuten und brachte für Yohannes Bahcecioglu Jeff Gyasi.
Es war bezeichnend für RWO an diesem Tag, dass Gyasi, in der letzten Saison noch mit der eigenen U23 in der sechsklassigen Niederrheinliga am Ball, der beste Oberhausener war. Als Zerstörer und Ballverteiler sorgte Gyasi vor allem in der zweiten Halbzeit für mehr Ordnung und Kompaktheit.
Bis dahin hätten die Heidenheimer allerdings schon deutlich höher führen können. Melka rettete gegen Christian Essig (19.) und Sandro Sirigu (37.), außerdem vergab FCH-Torjäger Marc Schnatterer eine weitere Möglichkeit (33.).
Nach dem Seitentausch war RWO das Bemühen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, zwar nicht abzusprechen, aber die „Kleeblätter“ brachten den FCH nicht ernsthaft in Gefahr. Heidenheim überzeugte mit einer zweikampfstarken und kompakten Defensive und schnellem Konterspiel.
Glück für RWO, dass Schiedsricher Malte Diettrich ein klares Foulspiel von Felix Schiller an Marc Schnatterer im Strafraum falsch bewertete und keinen Elfmeter pfiff (60.). Der dritte Heidenheimer Treffer fiel trotzdem: Schnatterer düpierte die Rot-Weiß-Abwehr und erzielte das 3:0 (70.).
RWO: Melka – Pappas, Schiller, Reichert, Gataric – Bahcecioglu (25. Gyasi), Hasanbegovic (69. Razic) – Kunert, Terranova, Brown Forbes (74. Ellmann) – Kullmann.
Heidenheim: Lehmann – Sirigu, Göhlert, Tausenpfund, Feistle – Weil, Sauter (66. Krebs), Essig (70.Schilk), Schnatterer – Heidenfelder (81. Jabiri), Spann.
Tore: 0:1, 0:2 Spann (11./15.), 0:3 Schnatterer (70.). – Schiedsrichter: Dittrich (Bremen). – Zuschauer: 3.154. – Gelbe Karten: Hasanbegovic, Gyasi, Pappas, Terranova.
Quelle: www.rwo-online.de
Mo, 08.08.2011
Münster - RWO 1:0
RWO setzt sich wieder im Keller fest
Das Unterfangen ging in die Hose und damit schrieben die Preußen quasi Geschichte am Tag der gerissenen Serien. Denn für Münster war es der erste Heimsieg über RWO in einem Pflichtspiel seit 1975, gleichzeitig war es auch der erste Erfolg für SCP-Keeper Daniel Masuch gegen den alten Verein.
In der ersten Hälfte war es ein hektisches und unansehnliches Match, in dem beide Teams früh wechseln mussten. Erst säbelte Mario Klinger SCP-Kapitän Stefan Kühne um, der daraufhin verletzt ausschied. Wenige Minuten später musste Klinger mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Feld. Auf dem Spielfeld regierten in den ersten 45 Minuten die ständigen Diskussionen und Reklamationen. Allen voran Sercan Güvenisik suchte im Minutentakt den Draht zu Schiri Felix Zwayer. Vor allem in Minute 41, als er einen Elfmeter für die Preußen haben wollte, die Pfeife aber stumm blieb. Es war die erste echte Möglichkeit der Hausherren, die zuvor nur durch einen Freistoß von Massimo Ornatelli gefährlich wurden. Und RWO? Die begannen forsch, kamen durch Mike Terranova mal wieder zu einer großen Chance, doch „Terra“ scheiterte im direkten Duell gegen den ehemaligen Oberhausener Keeper Daniel Masuch.
Es blieb die einzige Möglichkeit für RWO in Durchgang eins (mal abgesehen von einem Ball, den Felix Schiller nach einer Flanke von Timo Kunert nur knapp verpasste), denn in der Folge zog sich RWO immer weiter zurück und überließ Münster komplett das Kommando, auch wenn die damit wenig anfangen konnten.
Das änderte sich nach 51 Minuten. Da verdaddelte Timo Kunter vorne den Ball und der SCP konterte blitzschnell. Am Ende war es José Pierre Vunguidica aus ganz spitzem Winkel gekonnt zur Führung. Es blieb für lange Zeit die einizige wirklich gefährliche Situation vor einem der beiden Tore. Denn der SCP lauerte auf den einen Konter zur Entscheidung. Und RWO schaffte es in keiner Phase Druck aufzubauen. Die Bemühungen waren an Harmlosigkeit nicht zu überbieten.
Daher hatten die Hausherren auch leichtes Spiel, den Dreier am Ende über die Bühne zu bringen. Während sich der Aufsteiger nun schon wieder im Spitzenbereich tummelt, hat RWO schon wieder einen Platz im Keller gebucht.
Münster: Masuch – Duah, Kirsch, Halet, Huckle – Kühne (18. N´Diaye), Truckenbrod – Siegert, Ornatelli, Vunguidica (87. Westermann) – Güvenisik (78. Chitsulo)
RWO: Melka – Pappas, Reichert, Schiller, Gataric (69. Willers) – Hasanbegovic, Klinger (21. Bahcecioglu)– Kunert, Terranova, Brown Forbes (65. Schliesing) – Kullmann
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin). Tore: 1:0 Vunguidica (51.)
Gelbe Karten: Trockenbrod – Klinger, Gataric, Willers
Zuschauer: 6124.
Quelle: www.reviersport.de
Mi, 03.08.2011
RWO - Saarbrücken 0:0
FCS verzweifelt am starken Melka
Im dritten Spiel gab es den ersten Zähler, die Leistung war nach den 120 Pokalminuten allerdings erklärbar dürftig.
In den ersten 38 Minuten hatte der Gast aus dem Saarland mehr vom Spiel. Die optische Überlegenheit konnte die Mannschaft von Ex-Coach Jürgen Luginger allerdings nicht nutzen, um sich klare Chancen zu erspielen. Ufuk Özbek und Markus Fuchs hatten zwei kleinere Gelegenheiten, allerdings spielte der FCS seine Angriffe nicht entschlossen zu Ende. Und RWO? Die hatten offenbar die 120 Minuten vom Samstag noch in den Knochen. Denn es fehlten die Ideen, die Spritzigkeit und so schlichen sich immer wieder unnötige Fehler ins Spiel der Kleeblätter. Vor allem dem starken Felix Schiller war es in Durchgang eins zu verdanken, dass keiner dieser Aussetzer bestraft wurde. So klärte er nach einem viel zu schlampigen Rückpass von Dimitrios Pappas in höchster Not (4.).
Mit Minute 38 änderte sich das Bild bis zur Pause. Denn erst hatte Felicio Brown Forbes das 1:0 auf dem Fuß, aber er stocherte und stocherte weniger Meter vor dem Tor, bis die Kugel schlussendlich am Pfosten landete. Keine 60 Sekunden der nächste Hochkaräter: Saarbrückens Mark Lerandy verschlampte am eigenen Strafraum den Ball und Mike Terranova kam völlig frei vor Enver Marina zum Abschluss, doch er verzog rechts am Tor vorbei, das musste die Führung sein. So aber ging es torlos in die Kabine.
Nach dem Wechsel war es lange Zeit nur noch das Duell Michael Melka gegen Saarbrücken. Denn der Gast nahm das Heft wieder in die Hand und kam dementsprechend zu einer Chance nach der anderen. Erst setzte Fuchs den Ball über das Tor (48.). Dann kam die Zeit von Melka. Zum ersten Mal musste er sein Können nach einem Knaller von Sven Sökler zeigen, den er zur Ecke lenkte. Die brachte nichts ein, eine weitere kurz darauf beschwor erneut Gefahr für den RWO-Kasten herauf. Doch wieder war es Melka, der das 0:0 festhielt.
Und als alle Saarbrücker schon zum Jubel ansetzten, kratzte er einen Kopfball von Fuchs akrobatisch von der Linie (72.). RWO fand quasi gar nicht mehr statt. Die erste Chance zur Führung gab es durch einen Freistoß aus 19 Metern. Doch der eingewechselte Fatih Duran zielte um Haaresbreite am FCS-Kasten vorbei (77.). Und dann hatten die Kleeblätter den Sieg doch noch auf dem Fuß. Denn Marina konnte einen Pappas-Freistoß nur abklatschen. Aber weder Kullmann noch Terranova konnten den Patzer nutzen und zur Führung einschieben (85.). Und somit blieb es beim 0:0 und dem ersten Punktgewinn für RWO, ausgerechnet in dem Spiel, in dem der Elf von Coach Theo Schneider kaum etwas gelingen wollte und das Remis fast nur auf das Konto von Melka geht, der seine Mannschaft mehrmals vor dem Rückstand bewahrte.
Quelle: www.reviersport.de
Sa, 30.07.2011
DFB-Pokal RWO - FC Augsburg 1:2 n. V.
K.O. in allerletzter Sekunde
Ist das bitter! In der 120. Minute traf Jonas de Roeck mit seinem Kopfballtor zum 2:1 für den FC Augsburg und zerstörte alle Hoffnungen des SC Rot-Weiß Oberhausen auf ein Pokalwunder im Stadion Niederrhein.
Vor 3786 Zuschauern nutzte Christopher Kullmann einen Stockfehler von Augsburgs Uwe Möhrle zur frühen RWO-Führung (24.), nur sieben Minuten später konnte Verhaegh für den Bundesligaaufsteiger ausgleichen (31.). Es folgte ein Schlagabtausch auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten, die besten für RWO vergab der überragende Felicio Brown Forbes.
Auch in der Verlängerung steckten die Rot-Weißen trotz nachlassender Kräfte nicht zurück und lieferten nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Timo Kunert in den Schlussminuten eine echte Abwehrschlacht. Sekunden vor dem Elfmeterschiessen setzte sich dann Bellinghausen auf der Außenbahn durch und de Roeck nickte zum Augsburger Sieg ein.
RW Oberhausen: Melka - Pappas, Reichert, Schiller, Duran - Klinger, Hasanbegovic - Kunert, Brown Forbes, Terranova - Kullmann
FC Augsburg: Jentzsch - Verhaegh, Möhrle, de Roeck, de Jong - Callsen-Bracker, Davids - Ndjeng, Baier, Werner - Mölders
Tore: 1:0 Kullmann (24.) 1:1 Vermaegh (31.) 1:2 de Roeck (120.)
Zuschauer: 3786
Auswechselungen: Gataric für Duran (46.), Bahcecioglu für Klinger (72.), Gyasi für Hasanbegovic (86.) / Gogia für Ndjeng (76.), Bellinghausen für de Jong (78.), Hain für Werner (99.)
Gelbe Karten: Terranova (63.), Kunert (73.), Pappas (90.) / de Jong (26.)
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Quelle: www.rwo-online.de
Sa, 23.07.2011
1. Spieltag Wacker Burghausen - RWO 3:2 (1:1)
Unglückliche Niederlage zum Auftakt
Der SC Rot-Weiß Oberhausen kann gegen Wacker Burghausen einfach nicht gewinnen. Zum Auftakt in die neue Drittligasaison unterlagen die "Kleeblätter" in der Wacker-Arena unglücklich mit 2:3 (1:1) und bleiben auch im siebten Aufeinandertreffen mit dem SV Wacker ohne Sieg.
Vor 3000 Zuschauern waren die Gastgeber zunächst spielbestimmend ohne das Rot-Weiße Tor in ernsthafte Gefahr bringen zu können. Erst nachdem Glasner nach einer knappen halben Stunde einen Konter zur Wacker-Führung vollenden konnte waren die Gastgeber zunehmend spielbestimmend. Trotzdem gelang Mike Terranova kurz vor der Pause mit einem verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich (39.).
Nach dem Seitenwechsel kam RWO mit mehr Druck aus der Kabine und erarbeitete sich zunehmend mehr Spielanteile und Chancen. Burghausen war in dieser Phase vor allem durch Standardsituationen gefährlich und hatte mehrfach großes Glück das die Schneider-Elf zahlreiche gute Chancen vergab. Ein Sonntagsschuss von Eberlein (75.) zum 2:1 brachte die Oberhausener dann schließlich auf die Verliererstraße, RWO öffnete die Deckung und fing sich kurz vor dem Ende das 3:1 durch Glasner (86.). Der Anschlusstreffer von Christopher Kullmann (90.+1) kam zu spät.
RWO: Melka - Pappas, Schiller, Reichert, Duran (61. Willers) - Hasanbegovic (78. Ellmann) - Kunert, Klinger, Brown Forbes - Terranova, Kullmann
Quelle: www.rwo-online.de
Fr, 22.07.2011
Jetzt mit Michael Melka im kicker-Managerspiel spielen
Die ONLINE-Ausgabe des kicker Sprtmagazins startet auch dieses Jahr wieder mit einem Managerspiel für die ersten beiden Bundesligen, sowie für die 3. Liga, in die neue Saison 2011/12. Hier die Spielregeln (ausführliche Regeln auf der Online-Plattform des kicker Sportmagazins):
- 22 Spieler pro Mannschaft
- 4 taktische Positionen, davon 3 Torhüter, 6 Abwehrspieler, 8 Mittelfeldspieler und 5 Stürmer
- max. 4 Spieler pro Drittligamannschaft
- max. 3 Spieler eines Vereins in der Startaufstellung
- Budget: 6,0 Mio.
Jeder Teilnehmer kann nur eine Mannschaft aufstellen. Die Teilnahme an der Variante "Interactive" ist nur per Internet möglich.
Die Mannschaft kann auch während der laufenden Saison angemeldet werden, die Chancen von "Späteinsteigern" auf den Gewinn der Herbst- und Gesamtmeisterschaft sind naturgemäß geringer, bei der Spieltagswertung gilt aber: "Gleiche Chancen für alle!"
Die Mannschaft wird aus einem Pool von ca. 500 Drittliga-Spielern zusammengestellt, der den Kadern der 20 Vereine entspricht.
Deadline für den ersten Spieltag ist heute um 17.45 Uhr. Also jetzt schnell anmelden und Michael Melka für 350.000 EURO im Tor verpflichten.
Viel Erfolg wünscht die Redaktion von michael-melka.de
Hier geht es zum kicker-Managerspiel für die 3. Liga
DFB-Pokal Spiel:
Sa, 30.07.2011 19.30 Uhr
Rot Weiß Oberhausen - FC Augsburg
DFB terminiert Spieltage 1 bis 11:
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die ersten 11 Spieltage der Saison 2011/2012 in der 3.Liga mit festen Spielterminen versehen. Demnach startet RWO am Samstag, 23. Juli, um 14.00 Uhr bei Wacker Burghausen in die neue Saison. Das erste Liga-Heimspiel wird am Dienstag, 02. August, um 19.00 Uhr gegen den 1.FC Saarbrücken angepfiffen.
Die RWO-Spiele in der Übersicht:
1.Spieltag
SA, 23.07., 14.00 Uhr Wacker Burghausen – RWO
2.Spieltag
DI, 02.08., 19.00 Uhr RWO – 1.FC Saarbrücken
3.Spieltag
SA, 06.08., 14.00 Uhr SC Preußen Münster – RWO
4.Spieltag
SA, 13.08., 14.00 Uhr RWO – 1.FC Heidenheim
5.Spieltag
MI, 17.08., 19.00 Uhr Kickers Offenbach – RWO
6.Spieltag
SA, 20.08., 14.00 Uhr RWO – SpVgg. Unterhaching
7.Spieltag
SA, 27.08., 14.00 Uhr Chemnitzer FC – RWO
8.Spieltag
SA, 10.09., 14.00 Uhr RWO – SV Sandhausen
9.Spieltag
MI, 14.09., 18.30 Uhr RWO – FC Carl Zeiss Jena
10.Spieltag
SA, 17.09., 14.00 Uhr SV Babelsberg 03 – RWO
11.Spieltag
SA, 24.09., 14.00 Uhr RWO – Werder Bremen II
Änderungen vorbehalten!
Best of Rot-Weiß Oberhausen & Michael Melka
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